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Der Deckenband ist ein Druckwerk (Buch), bei dem der Buchblock über den Vorsatz mit einem festen Einband - der Decke - verbunden ist. Bestandteile sind der Vorderdeckel (oder vorderer Deckel), der Hinterdeckel (oder hinterer Deckel) sowie der Rücken. Gaze und Hülse können den Buchrücken zusätzlich verstärken. Es kann einen Schutzumschlag erhalten.
Im modernen Buchhandel werden Bücher mit festem Einband Hardcover, seltener als Pappband bezeichnet.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Buchblock und Buchdecke werden in getrennten Arbeitsgängen hergestellt, und danach zusammengefügt. In der industriellen Buchherstellung werden die Buchdecken auf einer Deckenmaschine hergestellt. Der Buchblock wird dann in die fertige Decke eingehängt. Für Details siehe im Artikel Buchherstellung.
Als Material für die Buchdeckel können verschiedene Materialien verwendet werden, üblicherweise Pappe (Pappband)[2], seltener Plastik oder Metall, historisch auch Holz.
Der Buchblock eines Deckenbandes kann unterschiedlich gestaltet werden:
Der Einband besteht aus Vorder- und Rückendeckel sowie dem Schrenz. Diese sind durch Bezugsmaterial miteinander verbunden. Die fertige Buchdecke kann noch mit verschiedenen Merkmalen ausgestattet werden:
Hardcoverbände erscheinen meist für Erstausgaben als hochpreisige Form zeitlich vor weiteren billigeren broschierten Varianten.
Das Gegenstück zum Hardcover ist die preiswertere Broschur, die lediglich in einen flexiblen Umschlag aus Karton, Papier o.ä. gebunden ist. Eine Broschur im kleineren Format wird auch als Taschenbuch bezeichnet (englisch paperback; bei Einbänden aus Karton, Papier o.ä. ansonsten auch softcover)[3].