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| Demag Cranes AG | |
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| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE000DCAG010 |
| Gründung | 2006 |
| Sitz | Düsseldorf, Deutschland |
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| Mitarbeiter | 5.711 (September 2010)[1] |
| Umsatz | 931,3 Mio. € (2009/10)[1] |
| Branche | Maschinenbau |
| Website | www.demagcranes-ag.de |
Die Demag Cranes AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein börsennotierter Hersteller von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung.
Demag Cranes produziert in 16 Ländern und betreibt über Tochtergesellschaften, Vertretungen und ein Joint Venture ein umfassendes weltweites Vertriebs- und Servicenetzwerke.
Im Geschäftsjahr 2009/2010 erwirtschaftete der Konzern mit 5.711 Mitarbeitern (per September 2010) einen Gesamtumsatz von rund 931,3 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) von 54,2 Millionen Euro. [1]
Inhaltsverzeichnis |
Hervorgegangen ist das Unternehmen im Jahre 2006 aus der Zusammenlegung der Demag Cranes & Components und der Gottwald Port Technology, die bis dahin separat geführte Töchter der Demag Holding waren.
Bei der Neugliederung des Mannesmann-Konzerns 1992 wurde die Mannesmann Demag Fördertechnik AG mit Sitz in Wetter gegründet. Diese übernahm 1996 den Bereich der Mobilkrane und firmierte ab 1997 als Mannesmann Dematic AG. Bei der Zerschlagung des Mannesmann-Konzerns im Rahmen der Übernahme durch Vodafone im Jahr 2000 fiel die Demag Holding, die u.a. auch die Kranaktivitäten umfasste, an die Siemens AG. Ein Jahr später verkaufte Siemens die Demag an den US-amerikanischen Finanzinvestor KKR (Kohlberg, Kravis, Roberts); dies betraf jedoch nicht die Auto- und Mobilkranesparte, die im Jahr 2002 von Siemens an den US-amerikanischen Baumaschinenproduzenten Terex verkauft wurde. Die Demag Cranes AG wurde im Jahr 2006 von KKR aus der Demag Holding herausgelöst und am 23. Juni 2006 Börse gebracht.[2] Seitdem befand sich das Unternehmen zunächst mehrheitlich in Streubesitz.
Am 2. Mai 2011 unterbreitete das US-amerikanische Unternehmen Terex ein Übernahmeangebot.[3] Am 5. Juli 2011 erreichte das Übernahmeangebot eine Annahmequote von über 71 %.[4]
Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern:
Demag Cranes ist ein führender Hersteller von Industriekranen und Krankomponenten, Hafenkranen und Technologien zur Hafenautomatisierung und verfügt über ein breites Produkt- und Leistungsangebot zur Lösung von Materialfluss-, Logistik- und Antriebsaufgaben für Betriebe aller Größenordnungen. Mit seinen Produkten bedient der Konzern in erster Linie das Premium-Segment. Die erhöhten Anforderungen der Kunden an Qualität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit sind wesentliche Treiber für die fortlaufende Entwicklung der technologisch führenden Produkte.
Mit Demag (Industriekrane und Krankomponenten) und Gottwald (Hafenkrane und Technologien zur Hafenautomatisierung) verfügt der Konzern über traditionsreiche und starke Marken.
Im Geschäftsbereich Industriekrane, das mit 47,3 Prozent Umsatzanteil das größte Segment im Konzern bildet, fertigt das Unternehmen hochwertige Komponenten wie Seil- und Kettenzüge, Fahrwerke und Motoren sowie komplette Krane. Hierbei ist zwischen Kranen zu unterscheiden, die aus standardisierten Modulen für industrielle Infrastrukturanwendungen hergestellt werden (Standardkrane), und Kranen, die individuell in den spezifischen Wertschöpfungsprozess des Kunden eingebunden sind (Prozesskrane). Mit dem hochflexiblen Kranbaukastensystem („KBK“), das vor allem in Industrien mit wechselnden Anforderungen an den Produktionsprozess (z. B. Automobilindustrie) eingesetzt wird, ist Demag Cranes Weltmarktführer.
Der Geschäftsbereich Industriekrane betreibt drei Komponentenwerke in Wetter an der Ruhr (Deutschland), Sao Paulo (Brasilien) und Shanghai (China), sowie 22 Kranwerke weltweit in industrialisierten Regionen. In weniger industrialisierten Gebieten erreicht Demag Cranes eine breite geographische Abdeckung und Flexibilität durch die Zusammenarbeit mit Kranbaupartnern, die mit Demag Cranes-Komponenten beliefert werden. Mit mehr als 650.000 elektrischen Kranen und Hebezeugen für industrielle Anwendungen verfügt Demag Cranes über die weltweit größte installierte Basis.
Im Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte der Geschäftsbereich Industriekrane Umsatzerlöse in Höhe von 440,8 Millionen Euro.
Im Geschäftsbereich Hafentechnologie, das einen Anteil von 20,4 Prozent am Gesamtumsatz hat, bietet Demag Cranes ausgewählte Produkte und Dienstleistungen zur Lösung von Materialfluss- und Logistikaufgaben im Hafen- und Terminalbereich an.
Das Produktportfolio reicht von Hafenmobilkranen zum Umschlag von Gütern aller Art bis hin zu Automatisierungslösungen für Containertransport und Containerlagerung mit vollautomatischen Containertransportfahrzeugen und vollautomatischen Stapelkranen, einschließlich der zugehörigen Navigations- und Kontrollsoftware. Außerdem bietet der Geschäftsbereich Planungs- und Beratungsdienstleistungen für Hafenbetreiber sowie spezielle Simulations- und Emulationssoftware an.
Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von rund 44 Prozent aller abgesetzten Geräte pro Jahr ist Demag Cranes Weltmarktführer bei Hafenmobilkranen und verfügt zudem über die weltweit größte installierte Basis von Hafenmobilkranen. Als einziger Anbieter von Flotten vollautomatisierter Containerfahrzeuge und -stapelkranen profitiert Demag Cranes von der zunehmenden Hafenautomatisierung.
Der Geschäftsbereich Hafentechnologie verfügt über einen eigenen Servicebereich, der Montage- und Instandhaltungsdienstleistungen anbietet. Die Produktion des Geschäftsbereichs Hafentechnologie befindet sich in Düsseldorf.
Im Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte der Geschäftsbereich Hafentechnologie Umsatzerlöse in Höhe von 189,9 Millionen Euro.
Mit weltweit mehr als 220 Servicestationen verfügt Demag Cranes über ein breites Netzwerke im Servicemarkt für Krane und Hebezeuge. Der Geschäftsbereich Services bietet Dienstleistungen für die Instandhaltung und Modernisierung von Kranen und Hebezeugen an. Die Leistungspalette beinhaltet technische Inspektionen an Hebezeugen und Vermessung von Kranbahnen, Instandsetzungen sowie Modernisierungen und Umbauten.
Zusätzlich umfasst das Angebotsspektrum auch den Verkauf von Ersatzteilen sowie Full-Service-Verträge. Serviceleistungen werden vor allem für eigene Industriekranprodukte, zunehmend aber auch für Drittprodukte angeboten.
Die installierte Basis von derzeit über 650.000 Kranen und Hebezeugen und der verstärkte Outsourcing-Trend bei Kunden ist Grundlage für die langfristig wachsende Nachfrage. Im Bereich Instandhaltungen und Ersatzteile ist der Geschäftsbereich Services zudem nur in geringen Maße vom generellen Investitionsverhalten der Industrien und somit kaum vom Konjunkturzyklus abhängig.
Im Geschäftsjahr 2009/2010 erzielte der Geschäftsbereich Services Umsatzerlöse in Höhe von 300,6 Millionen Euro, was einem Anteil von 20,4 Prozent am Gesamtumsatz entspricht.
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