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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Koen Schuiling |
| Sitz der Gemeinde | Den Helder |
| Fläche – Land – Wasser |
178,83 km² 45,41 km² 133,42 km² |
| CBS-Code | 0400 |
| Einwohner | 57.214 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 320 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 57′ N, 4° 46′ O52.95833333334.75888888889Koordinaten: 52° 57′ N, 4° 46′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | |
| Vorwahl | 0223 |
| Postleitzahlen | 1781 bis 1789 |
| Website | www.denhelder.nl |
Den Helder (
anhören?/i) ist eine niederländische Gemeinde an der Nordseeküste in der Provinz Nordholland. Am 31. Dezember 2010 hatte sie laut CBS 57.214 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Den Helder liegt an der nördlichen Spitze der Halbinsel Nord-Holland, etwa 80 km nördlich von Amsterdam. Von hier aus gelangt man mit einer Autofähre zur benachbarten Westfriesischen Insel Texel. Südlich von Den Helder schließt sich die Gemeinde Zijpe, südöstlich die Gemeinde Hollands Kroon an.
Zwischen Den Helder und Texel liegt das Marsdiep, der einzige Zugang für größere Schiffe von der Nordsee zum IJsselmeer und somit zu den früher wichtigen Handelsstädten und -häfen Hoorn, Enkhuizen und Amsterdam. Die meisten Einwohner der Gemeinde Den Helder wohnen in der gleichnamigen Stadt, circa 44.000. Die anderen Einwohner der Gemeinde wohnen im Ortsteil Julianadorp (rund 15.000) und im nostalgischen Walfängerdorf Huisduinen (ungefähr 1.000). Neben diesen beiden Dörfern gehören zu Den Helder noch die Bauernschaften De Kooy, Friese Buurt, Noorderhaven und Blauwe Keet sowie das Feriendorf Julianadorp aan Zee.
Den Helder bietet sieben Kilometer Strand, Wälder und Dünen, prächtige Weiden, Polderlandschaften und Wattgebiete.
Den Helder gehört zu den niederländischen Gemeinden mit den meisten Sonnenstunden im Jahr[2]. Gleichwohl wird das Wetter stark von der Nordsee geprägt.
| Den Helder, Niederlande | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm (Erklärung) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Den Helder, Niederlande
Quelle: knmi.nl (Klimaatatlas van Nederland, normaalperiode 1971–2000, ISBN 90389 1191 2 KNMI[3] NLweer.com[4] [2]
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Auf Texel versorgten sich über Jahrhunderte die Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie mit Nahrung und Frischwasser, bevor sie ihre lange Reise nach Ost-Indien antraten.
Den Helder hatte von jeher eine große strategische Bedeutung und besitzt noch immer einen großen Marinehafen. Die stark befestigte Stadt bot mit ihren vielen Kanonen feindlichen Schiffen, die es auf die reichen Städte am IJsselmeer abgesehen hatten, einen äußerst wehrhaften Eindruck. Daher der Name „Den Helder“, der sich von Den Helsdeur ableitet. Übersetzt bedeutet das „Zum Höllentor“. Es gibt noch eine andere Version zur Entstehung des Namens: Die frühen Einwohner hatten immer mit der Naturgewalt der Nordsee zu kämpfen und gaben deshalb ihrer wilden Heimat diesen Namen.
Die frühen Bewohner Den Helders, Bauern und Fischer, besserten ihren Lebensunterhalt durch „jutten“ auf. Das heißt sie suchten die Strände nach brauchbarem Treibgut ab. Auch wurden in stürmischen Nächten falsche Leuchtfeuer gelegt, um Schiffe zum Stranden zu bringen und sie dann zu plündern und die Besatzung auszurauben. Jutter waren demnach Strandräuber, die auch Tote in Kauf nahmen. Heute verklärt man diese Vergangenheit, und nur in Den Helder Geborene dürfen sich 'Jutter' nennen (sprich Jötter).
Für die Blumenzwiebelzucht befinden sich die größten zusammenhängenden Blumenzwiebelgebiete der Welt entlang des Dünenrandes in Den Helder und Umgebung.
Der stetig wachsende Tourismus (1,5 Millionen Übernachtungen 2005) sorgt für weitere Arbeitsplätze.
Durch die direkte Verbindung mit dem offenen Meer und durch eine gute Erreichbarkeit sowohl vom Nordosten (Deutschland und Skandinavien) als auch vom Süden (Amsterdam und Schiphol) aus ist der Hafen von Den Helder für den Umschlag vom Meer zum Binnengewässer und Schienennetz optimal geeignet.
Größter Arbeitgeber der Marinestadt ist die seit 1815 ansässige Königliche Marine und deren verwandte Bereiche.
Viele Versorgungsfahrten zu den Bohrplattformen in der Nordsee starten vom Hafen Den Helder aus.
Dem Fischfang steht eine der modernsten Fischauktionen Europas zur Verfügung.
Die Fähre der Teso nach Texel legt von Anleger in Den Helder ab.
Der Flughafen Den Helder wird hauptsächlich von Helikoptern genutzt, die täglich zu den Bohrinseln in der Nordsee fliegen. 1996 waren es allein 14.000 Helikopterflüge, im Jahr 2003 erhielt der Flughafen von der niederländischen Regierung die Genehmigung, die Zahl auf 20.000 zu erhöhen[5]. Diverse Flugzeuggesellschaften betreuen immer häufiger Fracht-, Charter- und Geschäftsreisen ins Ausland. Der Ausbau des Flughafens sorgt für eine ständig wachsende Betriebsamkeit.
In Den Helder befinden sich:
| Lüdenscheid, Deutschland (Nordrhein-Westfalen) seit 1980 |
Aalsmeer | Alkmaar | Amstelveen | Amsterdam | Beemster | Bergen | Beverwijk | Blaricum | Bloemendaal | Bussum | Castricum | Den Helder | Diemen | Drechterland | Edam-Volendam | Enkhuizen | Graft-De Rijp | Haarlem | Haarlemmerliede en Spaarnwoude | Haarlemmermeer | Harenkarspel | Heemskerk | Heemstede | Heerhugowaard | Heiloo | Hilversum | Hollands Kroon | Hoorn | Huizen | Koggenland | Landsmeer | Langedijk | Laren | Medemblik | Muiden | Naarden | Oostzaan | Opmeer | Ouder-Amstel | Purmerend | Schagen | Schermer | Stede Broec | Texel | Uitgeest | Uithoorn | Velsen | Waterland | Weesp | Wijdemeren | Wormerland | Zaanstad | Zandvoort | Zeevang | Zijpe
Hauptort: Den Helder
Dörfer: Huisduinen | Julianadorp
Bauernschaften/Weiler: Friese Buurt | De Kooy | Noorderhaven
Feriendorf: Julianadorp aan Zee
Ehemalige Bauernschaften: Blauwe Keet | Kleine Keet