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| Denver Broncos | |||||
| Gegründet 1960 Spielen in Denver, Colorado | |||||
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| Liga | |||||
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American Football League (1960–1969)
National Football League (1970–heute)
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| Aktuelle Uniformen | |||||
| Teamfarben | Blau, Orange, Weiß | ||||
| Maskottchen | Thunder II, Miles | ||||
| Personal | |||||
| Besitzer | Pat Bowlen | ||||
| General-Manager | Jim Goodman | ||||
| Head Coach | John Fox | ||||
| Teamgeschichte | |||||
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| Spitznamen | |||||
| Orange Crush (1977–1979 defense) Elway Attack | |||||
| Erfolge | |||||
| NFL-Gewinner (2)
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Conference-Sieger (6)
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Division-Sieger (10)
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| Play-off-Teilnahmen (17) | |||||
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| Stadien | |||||
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Die Denver Broncos sind ein Football-Team der National Football League (NFL) und spielen dort in der American Football Conference (AFC), in der Western Division. Das Team aus Denver (Colorado) ist benannt nach halbwilden Pferden, bzw. ungezähmten Pferden (engl. Broncos).
Inhaltsverzeichnis |
Die Denver Broncos waren 1960 eines der Gründungsmitglieder der American Football League. Sie spielten in der Western Division. Am 9. September 1960 gewannen die Broncos in Boston das erste Spiel der AFL gegen die Boston Patriots. Allerdings war der weitere Saisonverlauf nicht so erfolgreich wie erhofft. Sie beendeten die Premierensaison mit vier Siegen bei neun Niederlagen und einem Unentschieden. Auch die weiteren Jahre in der AFL waren für die Broncos nicht erfolgreich. In den ersten zehn Jahren der AFL-Geschichte konnten die Broncos als einziges Team in keiner Saison mehr Siege als Niederlagen aufweisen. Nach dem Zusammenschluss von AFL und NFL spielten die Broncos in der AFC West. Erst unter dem neuen Trainer John Ralston gelang den Broncos 1973 die erste Saison in der sie mehr Siege als Niederlagen erringen konnten. In den nächsten Jahren unter dem Trainer Ralston wurden sie stets zweiter in ihrer Division. Unter dem nächsten Trainer Red Miller konnten die Broncos nach zwölf Siegen in der Regular Season 1977 in die Playoffs einziehen. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der guten Defensive der Broncos die unter dem Namen „Orange Crush“ bekannt wurde und in der Saison nur 148 Gegenpunkte zuließ. Im ersten Playoffspiel konnten die Pittsburgh Steelers und im AFC-Finale die Oakland Raiders geschlagen werden. Die Broncos standen damit im Super Bowl XII. Es war der erste Super Bowl der in einer Halle ausgetragen wurde. In New Orleans unterlagen die Broncos den Dallas Cowboys mit 10-27. 1978 errangen die Broncos erneut den Divisionstitel, scheiterten aber in den Playoffs an den Steelers. Nachdem sich die Broncos 1980 nicht für die Playoffs qualifizieren konnten wurde der Trainer Red Miller durch Dan Reeves ersetzt.
1983 konnten sich die Broncos die Draftrechte an Quarterback John Elway sichern, der sich zuvor geweigert hatte für die Baltimore Colts zu spielen. Damit begann für die Denver Broncos eine erfolgreiche Zeit. In den 16 Spielzeiten mit Elway erreichten die Broncos zehnmal die Playoffs. Sie erreichten den Super Bowl XXI in Pasadena gegen die New York Giants. Die Giants wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen 39-20. Im nächsten Jahr standen die Broncos erneut im Super Bowl. Den Super Bowl XXII in San Diego verloren sie deutlich mit 10-42 gegen die Washington Redskins. Bereits zwei Jahre später erreichten die Broncos den Super Bowl XXIV. Dieser wurde für die Broncos zu einer Blamage. Die 10-55 Niederlage gegen die San Francisco 49ers ist die höchste Niederlage in einem Super Bowl. Das Verhältnis zwischen dem Starspieler Elway und Trainer Reeves wurde sehr schwierig. In den letzten drei Jahren unter Reeves konnte sich das Team nur einmal für die Playoffs qualifizieren. Die Querelen zwischen Elway und Reeves wurden so groß, dass die Broncos 1993 Wade Phillips als neuen Trainer verpflichteten. Nach unbefriedigenden Ergebnissen wurde Phillips durch Mike Shanahan, der bereits früher Co-Trainer bei den Broncos war, ersetzt. Mike Shanahan bleib für 14 Spielzeiten Trainer der Broncos. Die Broncos standen in dieser Zeit in dem Ruf ein Verliererteam zu sein. So wurde das Team und John Elway auch bei der Zeichentrickserie Die Simpsons als Versager dargestellt. Dies änderte sich in der Saison 1997. Nach einer guten Saison zogen die Broncos in den Super Bowl XXXII ein. In San Diego standen sie dem amtieren Champion Green Bay Packers gegenüber. Entgegen aller schlechten Erinnerungen und aller Unkenrufe im Vorfeld konnten die Broncos die Packers mit 31-24 schlagen. Im nächsten Jahr zogen sie erneut in den Super Bowl ein und schlugen die Atlanta Falcons mit 34-19. Nach zwei Meisterschaften in Folge trat John Elway auf dem Höhepunkt seiner Karriere zurück.
In den nächsten zehn Spielzeiten unter Shanahan erreichte das Team nur viermal die Playoffs. 2009 entschieden sich die Broncos für einen Neuanfang und verpflichteten den früheren Offensivstrategen der New England Patriots Josh McDaniels als neuen Trainer. Es kam zu einer seltsamen Posse um den aufstrebenden Quarterback Jay Cutler. Cutler wurde zu den Chicago Bears getradet. McDaniels hatte darauf spekuliert den zweiten Quarterback der Patriots Matt Cassel nach Denver lotsen zu können, dieser wurde allerdings zu den Kansas City Chiefs getradet. Nach diesem turbulentem Sommer starteten die Broncos sehr erfolgreich in die neue Saison. Eine schlechte zweite Saisonhälfte brachte das Team aber um eine Playoffteilnahme[1]. Wegen der weiterhin schlechten Leistungen des Teams wurde McDaniels noch während der laufenden Saison im Dezember 2010 entlassen. Für die Saison 2011 wurde John Fox als neuen Cheftrainer unter Vertrag genommen.
Die Broncos haben einen Ring der Ehre an der Fassade von Ebene 5 im Invesco Field at Mile High, welcher die folgenden Spieler ehrt:
| # | Name | Zeitraum | Regular Season | Playoffs | Anmerkung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spiele | S | N | U | Siegquote | Spiele | S | N | Siegquote | ||||
| 1 | Frank Filchock | 1960-1961 | 28 | 7 | 10 | 1 | 25,0% | |||||
| 2 | Jack Faulkner | 1962-1964 | 32 | 9 | 22 | 1 | 28,1% | |||||
| 3 | Mac Speedie | 1964-1966 | 26 | 6 | 19 | 1 | 23,1% | |||||
| 4 | Ray Malavasi | 1966 | 12 | 4 | 8 | 0 | 33,3% | |||||
| 5 | Lou Saban | 1967-1971 | 65 | 20 | 42 | 3 | 30,8% | |||||
| 6 | Jerry Smith | 1971 | 5 | 2 | 3 | 0 | 40,0% | |||||
| 7 | John Ralston | 1972-1976 | 70 | 34 | 33 | 3 | 48,6% | |||||
| 8 | Red Miller | 1977-1980 | 62 | 40 | 22 | 0 | 64,5% | 5 | 2 | 3 | 40,0% | AFC Champion 1977 |
| 9 | Dan Reeves | 1981-1992 | 184 | 110 | 73 | 1 | 59,8% | 13 | 7 | 6 | 53,8% | AFC Champion 1986, 1987, 1989 |
| 10 | Wade Phillips | 1993-1994 | 32 | 16 | 16 | 0 | 50,0% | 1 | 0 | 1 | 0,0% | |
| 11 | Mike Shanahan | 1995-2008 | 224 | 138 | 86 | 0 | 61,6% | 13 | 8 | 5 | 61,5% | Super Bowl Sieger 1998; 1999 |
| 12 | Josh McDaniels | 2009-2010 | 28 | 11 | 17 | 0 | 39,3% | |||||
| 13 | Eric Studesville | 2010 | 4 | 1 | 3 | 0 | 25,0% | Interimstrainer | ||||
| 14 | John Fox | 2011- | ||||||||||
Die Broncos tauchen immer wieder in der Cartoon-Serie "South Park" auf. Die Protagonisten der Serie sind große Fans des Teams.
AFC
East: Buffalo Bills | Miami Dolphins | New England Patriots | New York Jets
North: Baltimore Ravens | Cincinnati Bengals | Cleveland Browns | Pittsburgh Steelers
South: Houston Texans | Indianapolis Colts | Jacksonville Jaguars | Tennessee Titans
West: Denver Broncos | Kansas City Chiefs | Oakland Raiders | San Diego Chargers
NFC
East: Dallas Cowboys | New York Giants | Philadelphia Eagles | Washington Redskins
North: Chicago Bears | Detroit Lions | Green Bay Packers | Minnesota Vikings
South: Atlanta Falcons | Carolina Panthers | New Orleans Saints | Tampa Bay Buccaneers
West: Arizona Cardinals | St. Louis Rams | San Francisco 49ers | Seattle Seahawks