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| Werkdaten | |
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| Titel: | Der Jahrmarkt von Sorotschinzy |
| Originaltitel: | Сорочинская ярмарка (Sorotschinskaja jarmarka) |
| Originalsprache: | russisch |
| Musik: | Modest Mussorgski |
| Libretto: | Modest Mussorgski |
| Literarische Vorlage: | Der Jahrmarkt von Sorotschinzy von Nikolai Gogol |
| Uraufführung: | 1911 |
| Ort der Uraufführung: | Sankt Petersburg |
| Spieldauer: | ca. 2½ Stunden |
| Ort und Zeit der Handlung: | Sorotschinzy, Dorf in Klein-Russland (Ukraine) |
| Personen | |
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Der Jahrmarkt von Sorotschinzy ist der Titel einer komischen Oper von Modest Mussorgski nach der gleichnamigen Erzählung aus der Sammlung Abende auf dem Weiler bei Dikanka von Nikolai Gogol. Die Uraufführung fand 1911 in Sankt Petersburg statt.
Voller Freude besucht Bauer Tscherewik den Jahrmarkt von Sorotschinzy. Ein Zigeuner unterhält das Volk mit einer spannenden Geschichte über den Teufel. Dieser soll jedes Jahr als Wildschwein verkleidet den Jahrmarkt unsicher machen.
In der Zwischenzeit flirtet Tscherewiks Tochter Parasja mit dem jungen Grizko. Er wäre zwar Tscherewik als Schwiegersohn willkommen, aber Tscherewiks streitsüchtige Frau Chiwrja hat etwas dagegen. Der Zigeuner bietet Gritzko Hilfe an.
Eines Abends erwartet Chiwrja ihren Geliebten, Afanassi. Plötzlich kehrt Tscherewik mit vielen Gästen zurück und Chiwrja muss ihren Geliebten verstecken. Zum Entsetzen aller erscheint der Teufel mit der Wildschweinmaske am Fenster. Afanassi fällt sogleich in Ohnmacht, der vermeintliche Teufel entpuppt sich aber als der Zigeuner. In flagranti ertappt willigt nun Chiwrja der Hochzeit ihrer Tochter ein. Mit einem fröhlichen Tanz (Hopak) endet die Oper.
Wie die meisten seiner Werke konnte Mussorgski auch diese Oper nicht selbst vollenden. Die gebräuchlichste Fassung ist die von Nikolai Tscherepnin vollendete und 1923 uraufgeführte Version.
Wie in all seinen Werken ist auch der Jahrmarkt von Sorotschinzy gespickt mit kühnen Harmonien. Die Musik wird oft tonmalerisch verwendet und unterstreicht die Handlung. Das von Mussorgski selbst geschriebene Orchesterwerk Eine Nacht auf dem kahlen Berge findet als dramatische Traumsequenz Verwendung.