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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Der Zithervirtuose |
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1934 |
| Länge | 10[1] Minuten |
| Stab | |
| Regie | Franz Seitz |
| Drehbuch | Karl Valentin |
| Produktion | ARRI |
| Besetzung | |
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Der Zithervirtuose ist ein Kurzfilm von und mit Karl Valentin aus dem Jahr 1934. Es handelt sich dabei um eine vertonte Neuverfilmung des gleichnamigen Sketches, der bereits in dem Stummfilm Karl Valentin als Musikal-Clown von 1929 enthalten war.
Der Zithervirtuose, Karl Valentin, wird von dem Ansager Adolf Gondrell nach einer humoristischen Einführung über die Zither, auf die Bühne gebeten. Nach den üblichen Valentinschen Missverständnissen, (Valentin spielt Zither auf dem Zitherkoffer, da durch einen Disput mit dem Ansager der Zitherkoffer auf der Zither zu liegen kam) und einer belehrenden Erläuterung Valentins über die Aussprache seines Nachnamens, will Valentin das Lied „Liebesperlen" zum Vortrag bringen. Zwar könnte er das Lied auswendig, zieht aber jedoch mehrere zerknüllte („zerwutzelte") Notenblattfragmente aus seinen Taschen und drapiert sie umständlich ineinander geknüllt auf den Zithertisch. Nach einer Prüfung der Stimmung seines Instrumentes Mithilfe zweier Essgabeln (für das linke und rechte Ohr) kündigt er seinen Vortag an mit den Worten: „Zum Vortrag gelangt: ‚Liebesperlen‘. Zithervortrag für Zither mit Zitherbegleitung". Nach mehrmaligem Verspielern (Ansager: „Falsch!", Valentin: „Das weiß ich schon selber!") und bei einem „Slide" auf der höchsten Saite seiner Zither, der erkennbar nicht dort endet wo er enden sollte, mißt er mit einem Zollstock sein Instrument nebst zerknüllen Notenblättern nach wo der etwaige Fehler liegen könnte. Am Ende findet er in seinen „zerwutzelten" Notenblättern das Auflösungszeichen einer Wiederholung nicht mehr und spielt daraufhin diese Passage in einer Endlosschleife – unter stetiger Kontrolle seiner „zerwutzelten" Notenblätter. Der Film schließt scheinbar mit der Schließung des Vorhangs durch den Ansager, endet aber jedoch mit einer finalen Öffnung des Vorhanges mit einem altersergrauten Karl Valentin mit langem weißen Bart, der noch immer diese Passage wiederholt.