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Der weiße Hai – Die Abrechnung

Filmdaten
Deutscher TitelDer weiße Hai – Die Abrechnung
OriginaltitelJaws: The Revenge
ProduktionslandUSA
Erscheinungsjahr1987
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieJoseph Sargent
DrehbuchMichael De Guzman
ProduktionJoseph Sargent
MusikMichael Small
KameraJohn McPherson
SchnittMichael Brown
Besetzung

Der weiße Hai – Die Abrechnung (Originaltitel: Jaws: The Revenge) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1987. Regie führte Joseph Sargent. Es ist die dritte und letzte Fortsetzung von Steven Spielbergs Filmklassiker Der weiße Hai.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Ellen Brody und ihr Sohn Deputy Sean Brody leben im Ostküsten-Ferienort Amity. Kurz vor Weihnachten fährt Sean mit seinem Polizei-Boot zur Hafeneinfahrt und wird von dem weißen Hai zerfleischt, ohne dass es jemand merkt. Ellen zieht auf die Bahamas zu ihrem zweiten Sohn Michael, der dort meeresbiologische Forschungen durchführt. Weit weg von Amity soll sie die Vergangenheit hinter sich lassen. Nachdem sie den Piloten Hoagie kennengelernt hat, scheint etwas Frieden eingekehrt zu sein – doch bald taucht der weiße Hai auf, der ihren Sohn getötet hat. Ohne seiner Mutter etwas zu sagen, will Michael den Hai erforschen. Doch als es am Strand vor Ellens Augen zu einem Angriff des Hais kommt, fährt sie mit einem Boot hinaus, um sich ihrem Feind zu stellen.

Gemeinsam mit Michael, Hoagie und Michaels Forschungskollegen Jake gelingt es Ellen, dem Hai den Empfänger eines Senders in den Rachen zu stopfen, wobei allerdings Jake von dem Hai unter Wasser gezogen wird. Mit dem Gegenstück des Empfängers verpasst Michael dem Hai immer wieder heftige Stromschläge, bis dieser bei einem starken Zusammenstoß mit dem Boot durch die elektrischen Impulse explodiert. Kurz darauf kommt Jake schwer verletzt wieder an die Wasseroberfläche und alle können das Festland erreichen.

Alternatives Ende

In einer für das Fernsehen angefertigten Fassung gibt es ein alternatives Ende: Der Hai explodiert nicht, als Ellen ihn mit dem Boot rammt, sondern er wird aufgespießt und reißt das Boot in die Tiefe und Jake taucht nicht mehr aus den Fluten auf. Dieses Ende wird im Allgemeinen als das logischere Ende angesehen, da die Explosion des Hais und Jakes Überleben in der Kinofassung nicht logisch ist.[1]

Kritik

Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: „Außerordentlich dünner, vierter Aufguß eines Filmerfolges mit etlichen Längen und einigen unfreiwillig komischen Elementen, die sich aus dem mangelhaften Drehbuch ergeben.“[2]

Auszeichnungen

  • Darstellerin Lorraine Gary war 1988 für den Saturn Award als Beste Darstellerin nominiert.
  • Der Film war im selben Jahr in sieben Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, er erhielt die Auszeichnung für die Schlechtesten Spezialeffekte.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vergleich der Schnittfassungen Kino- und TV-Fassung von Der weiße Hai – Die Abrechnung bei Schnittberichte.com
  2. Der weiße Hai – Die Abrechnung im Lexikon des Internationalen Films
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