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| Det Konservative Folkeparti | |
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| Parteivorsitzender | Lars Barfoed |
| Fraktionsvorsitz im Folketing | Lars Barfoed |
| Politische Sprecherin | Benedikte KiĂŚr |
| GrĂźndung | 1915 |
| Hauptsitz | Kopenhagen |
| Mitgliederzahl | 15.500[1] |
| Jugendverband | Konservativ Ungdom |
| Wahlliste | C |
| Sitze im Folketing | 8 |
| Internationale Verbindungen |
IDU |
| EP-Fraktion | EVP |
| Europapartei | EVP |
| www.konservative.dk | |
Det Konservative Folkeparti (K), dän. fßr Konservative Volkspartei, ist eine politische Partei im KÜnigreich Dänemark.
Die Konservativen gingen 1915 aus der parlamentarischen Rechten (Højre) hervor. Die Partei vertrat damals vor allem die Interessen des BĂźrgertums in den grĂśĂeren Städten. Das Verhältnis zur rechtsliberalen Partei "Venstre" wechselte zwischen Partnerschaft und Konkurrenz. In den 1950er Jahren wurde auf Initiative des Venstre-Vorsitzenden Erik Eriksen Ăźber den Zusammenschluss beider Parteien verhandelt, was jedoch an den Konservativen scheiterte. Die ursprĂźngliche Aufteilung des bĂźrgerlichen Lagers in eine Partei des städtischen BĂźrgertums und eine Vertretung landwirtschaftlicher Interessen lebt bis heute in der Verteilung der Hochburgen beider Parteien fort: Die Konservativen sind besonders in Kopenhagen, in Frederiksberg und im Nordosten der Insel Seeland erfolgreich, Venstre in den ländlich strukturierten Regionen wie West- und SĂźdjĂźtland. Die konservative Stammwählerschaft rekrutiert sich besonders aus Industrie und Handwerk, Selbständigen, Beamten und Teilen der Mittelschicht. Die Konservativen treten fĂźr eine freie Marktwirtschaft und einen schlanken Sozialstaat ein.
Der Stimmenanteil der Partei lag vor der Erdrutschwahl von 1973 um die 20 %, ging aber nach dem Auftauchen von Mogens Glistrups populistischer Fortschrittspartei auf Werte um 5 % zurßck. Neben der Fortschrittspartei, zu der viele Stammwähler ßbergelaufen waren, waren es vor allem hausgemachte Personalquerelen, die die Traditionspartei an den Rand der Existenz brachten. Erst nachdem Poul Schlßter Vorsitzender und 1982 auch Ministerpräsident geworden war, ging es mit der Partei wieder bergauf. In den 1990er Jahren gab es erneute personelle Auseinandersetzungen, die zu einem Absturz in der Wählergunst 1998 fßhrten. Der zuvor recht unbekannte Bendt Bendtsen konnte die Partei vorßbergehend wieder sammeln und 2001 in die Regierung fßhren. Sie war von 2001 bis 2011 an einer Minderheitsregierung mit der rechtsliberalen Venstre unter Duldung der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei beteiligt.
Unter Bendtsens Nachfolgerin Lene Espersen flammten die alten Flßgelkämpfe wieder auf. Im Januar 2011 wurde Justizminister Lars Barfoed neuer Parteivorsitzender. Im Parlamentswahlkampf 2011 versuchte sich die Partei aus der festen Bindung an die rechtspopulistischen Mehrheitsbeschaffer zu befreien und forderte einen Strategiewechsel der bßrgerlichen Parteien mit dem Ziel, in der Wirtschafts-, Steuer- und Ausländerpolitik neue Mehrheiten in der Mitte des politischen Spektrums zu suchen. Die Wählerschaft zeigte sich jedoch zusätzlich verunsichert, so dass die Konservativen im September 2011 das schlechteste Ergebnis ihrer langen Parteigeschichte hinnehmen mussten. Sie bilden zur Zeit die kleinste Fraktion im dänischen Parlament.
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Assoziierte Parteien:
Hrvatska demokratska zajednica (Kroatien) |
Hrvatska seljaÄka stranka (Kroatien) |
Høyre (Norwegen) |
Christlichdemokratische Volkspartei (Schweiz) |
Demokratska stranka Srbije (Serbien); |
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