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Der Deutsche Eishockey-Pokal wurde bei den Herren von der Saison 2002/03 bis zur Saison 2008/09 jährlich nach dem Vorbild des DFB-Pokals in Deutschland ausgespielt. Die Pokalrunde wurde dabei gemeinsam von der Deutschen Eishockey-Liga und der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) (mit dem Deutschen Eishockey-Bund) durchgeführt. In den 1980er Jahren gab es bereits mehrere Versuche einen solchen Wettbewerb einzuführen, was jedoch immer wieder am engen Terminplan der Profi-Clubs scheiterte.
Bei den Frauen wird seit der Saison 2001/02 der DEB-Pokal ausgespielt.
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Am Pokal nahmen die Clubs der DEL und der 2. Bundesliga sowie einige Vereine der Oberliga teil, letztere spielen in der Regel in der Vorsaison eine Qualifikation um die Startplätze. Der Deutsche Pokalsieger wurde von den 32 Mannschaften im K.-o.-System ausgespielt.
In der Saison 2008/09 wurde als Vorrunde acht Viererturniere an ESBG-Spielstätten absolviert. Dabei nehmen jeweils zwei (benachbarte) Vertreter der ESBG, sowie zwei Vertreter der DEL teil. Die jeweiligen Turniergewinner qualifizieren sich für das Pokal-Viertelfinale.
Seit 2005 wurde über die Abschaffung des Pokals diskutiert. Die Spiele der DEL-Mannschaften waren in der Regel nicht sehr gut besucht, zudem bestehen Terminprobleme durch die Spiele der Nationalmannschaft, die Aufstockung der DEL sowie ab 2008 durch die neue europäische Champions Hockey League. Auf Grund des engen Terminkalenders durch die Olympischen Spiele 2010 sowie der Weltmeisterschaft im eigenen Land wurde der Pokal durch die DEL für die Saison 2009/10 ausgesetzt.
Nach dem Aussetzen des Deutschen Eishockey-Pokals und dem Rückzug der DEL-Mannschaften aus dem neuen DEB-Pokal seit 2009/10 wurde der Wettbewerb nur noch von Mannschaften der 2. Bundesliga, der Oberliga, der deutschen U20-Nationalmannschaft und auch von Pokalsiegern aus der Regionalliga bestritten. Der Pokalsieger erhielt neben dem Wanderpokal eine Geldprämie in Höhe von 12.000 Euro, der unterlegene Finalgegner eine Summe in Höhe von 6.000 Euro[1], für den Wettbewerb 2010/11 wurden 22.000 Euro Preisgeld vergeben.[2]