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Als Dichtung bezeichnet man in der Technik Elemente oder Konstruktionen, die die Aufgabe haben, ungewollte Stoffübergänge von einem Raum in einen anderen zu verhindern bzw. zu begrenzen.
Wenn zum Beispiel ein Wasserhahn tropft, so ist dessen Dichtung defekt. Bei Gasen soll neben dem ungewollten Austreten oder Vermischen oft ein Druckabfall verhindert werden. Beispiel ist ein luftgefüllter Fahrzeugreifen, bei dem sich die Ventildichtung nach dem Aufpumpen schließen muss.
Man teilt grob ein in berührende und berührungslose Dichtungen und nach der Art der Relativbewegung der gegeneinander abzudichtenden Teile in statische (keine Bewegung), translatorische (geradlinige Bewegung) und rotatorische (drehende Bewegung) Dichtungen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Dichtelemente berühren einander. Sie stellen die größte Gruppe der Dichtungen dar.
Die Dichtelemente führen keine Relativbewegung aus.
Beispiele:
Die Dichtelemente bewegen sich relativ zueinander.
Die Relativbewegung der Dichtelemente ist translatorischer Art.
Die Relativbewegung der Dichtelemente ist rotatorischer Art. Der typische Anwendungsfall ist die Abdichtung einer rotierenden Welle, gegen ein stehendes Gehäuse.
Berührungslose Dichtungen verwendet man hauptsächlich bei dynamischen Dichtungen.
1. Druck- und Drosseldichtungen:
2. Massenkraftdichtungen:
3. Viskositätsdichtungen:
Abgesehen von der Magnet-Fluid-Dichtung ist ihre Abdichtung nicht vollkommen, sondern lediglich begrenzend, da ein kleiner freier Spaltquerschnitt verbleibt.