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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Die große Parade / auch Die Parade des Todes |
| Originaltitel | The Big Parade |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1925 |
| Länge | 141 Minuten |
| Stab | |
| Regie | King Vidor |
| Drehbuch | Harry Behn |
| Produktion | Irving Thalberg |
| Musik | William Axt Maurice Baron David Mendoza |
| Kamera | John Arnold Charles Van Enger |
| Schnitt | Hugh Wynn |
| Besetzung | |
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Die große Parade ist ein US-amerikanischer Antikriegsfilm des Regisseurs King Vidor aus dem Jahr 1925. Er spielt vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs.
Inhaltsverzeichnis |
Die Vereinigten Staaten treten am 6. April 1917 in den Ersten Weltkrieg ein. Der junge Jim Apperson lässt sich von der Kriegseuphorie seiner Familie und seiner Freunde Tom und Karl anstecken und meldet sich als Freiwilliger. In einem französischen Ausbildungslager führen er und die anderen Rekruten ein scheinbar sorgenfreies Leben. Jim verliebt sich in das einheimische Bauernmädchen Melisande, die er jedoch verlassen muss, als seine Einheit an die Front verlegt wird.
Dort werden die jungen Soldaten mit den Schrecken des Krieges konfrontiert. Jims Freunde sterben in der Schlacht von Belleau Wood, ihm selbst muss nach einer Verletzung ein Bein amputiert werden. Als Invalide wird er in die Heimat geschickt. Da er Melisande jedoch versprochen hatte, zu ihr zurückzukehren, geht Jim erneut nach Frankreich. Der Film endet mit dem Wiedersehen der beiden Liebenden.
Der Film basiert auf der Geschichte Plumes des Kriegsveteranen Laurence Stallings, die dieser im Auftrag der Produktionsfirma MGM verfasste und auf deren Grundlage Harry Behn das Drehbuch schrieb. Stallings hatte im Krieg selbst ein Bein verloren.
Die große Parade entstand zu einem für damalige Verhältnisse sehr hohen Budget von rund 200.000 Dollar. Nach einer positiven Testvorführung wurden mehrere Szenen nachgedreht, darunter die meisten Schlachtszenen. Der Film feierte seine Premiere am 5. November 1925 in Los Angeles und wurde zum ersten großen Erfolg der neu gegründeten MGM-Studios. Allein in den Vereinigten Staaten spielte er 5.000.000 Dollar ein und ist damit nach Die Geburt einer Nation (1915) der zweiterfolgreichste Stummfilm aller Zeiten. John Gilbert und Renée Adorée wurden durch den Film zu Stars.
Die große Parade gilt als der erste realistische Kriegsfilm, der den Heldentod nicht glorifiziert, sondern verurteilt. Er ebnete damit den Weg für Produktionen wie Im Westen nichts Neues, Westfront 1918 und zahlreiche weitere Antikriegsfilme.
Die große Parade wurde 1925 mit der Medal of Honor der Photoplay Awards ausgezeichnet.
Im Jahr 1992 erfolgte eine Aufnahme in das National Film Registry.
Der lachende Kavalier | Ein Mädchen und drei alte Narren | Die große Parade | Mimi | Galgenhochzeit | Ein Mensch der Masse | Tipp dich in sein Herz | Es tut sich was in Hollywood | Hallelujah | Geächtet, gefürchtet, geliebt – Billy the Kid | Der Engel der Straße | Luana | Cynara | Rückkehr aus der Fremde | Der Champ | Unser tägliches Brot | Die Nacht der Liebe | Die Farm am Mississippi | Texas Rangers | Stella Dallas | Die Zitadelle | Nordwest-Passage | Comrade X | Duell in der Sonne | Ein Mann wie Sprengstoff | Der Stachel des Bösen | Lightning Strikes Back | Wildes Blut | Mit stahlharter Faust | Krieg und Frieden | Salomon und die Königin von Saba