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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Die unendliche Geschichte |
| Originaltitel | The NeverEnding Story |
| Produktionsland | Bundesrepublik Deutschland, USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1984 |
| Länge | 102 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Stab | |
| Regie | Wolfgang Petersen |
| Drehbuch | Wolfgang Petersen, Herman Weigel |
| Produktion | Bernd Eichinger, Dieter Geissler, Bernd Schaefers |
| Musik | Klaus Doldinger, Giorgio Moroder Titellied: Limahl – Never Ending Story |
| Kamera | Jost Vacano |
| Schnitt | Jane Seitz |
| Besetzung | |
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Die unendliche Geschichte ist ein 1984 erschienener deutsch-US-amerikanischer Fantasyfilm von Regisseur Wolfgang Petersen. Vorlage ist der gleichnamige Roman Michael Endes.
Inhaltsverzeichnis |
Der kleine Bastian wird regelmäßig von seinen Klassenkameraden schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen rettet er sich eines Tages in ein Antiquariat, wo er einem alten Buchhändler begegnet, der ihn vor einem geheimnisvollen Buch warnt. Bastian kann nicht widerstehen und „leiht“ sich das Buch mit dem seltsamen Titel Die unendliche Geschichte aus, um es auf dem Dachboden seiner Schule zu lesen. Das Buch handelt von Atréju, der das Leben der Kindlichen Kaiserin Phantásiens und somit auch Phantásien retten will. Denn das geheimnisvolle Nichts lässt Phantásien und alle darin lebenden Wesen langsam verschwinden.
Bastian bemerkt, dass er sich trotz seiner Bemühungen der Geschichte nicht mehr entziehen kann, und verfolgt Atréjus abenteuerliche Reise durch Phantásiens Welt der Winzlinge, Rennschnecken, Felsenbeißer und Glücksdrachen, die vom Untergang bedroht ist und verzweifelt nach einem Retter sucht. Mit jedem neuen Abenteuer lässt er sich weiter in die neue Welt ziehen.
Alles scheint verloren und der Untergang Phantásiens besiegelt, als Bastian schließlich begreift, dass er das Kind aus der anderen Welt und somit der Retter Phantásiens ist und nicht Atréju, auf den Bastian alle seine Hoffnungen gesetzt hatte. Um die Kindliche Kaiserin und damit auch Phantásien zu retten, gibt er ihr endlich den verzweifelt geforderten Namen: Mondenkind. Damit begegnet er ihr nun selber. Indem er der Kindlichen Kaiserin gegenüber, die das zu einem Korn zusammengeschmolzene Phantásien in Händen hält, einen eigenen Wunsch für eine neue Welt der Vorstellungen äußert, erblüht Phantásien neu.
Besonders aufwändig gestalteten sich damals die Spezialeffekte, denn 1984 steckten computergenerierte Effekte noch in den Anfängen ihrer Entwicklung und wurden kaum praktiziert. Also mussten alle Fantasiewesen des Films wirklich gebaut werden. Nachdem kleine Tonmodelle von Wesen wie dem Felsenbeißer entworfen waren, mussten diese in endgültiger Größe aus Gips modelliert werden. Anhand dieser Formen wurden nun Schaumstofffiguren gefertigt, die ein mechanisches Innenleben erhielten. Es waren schließlich bis zu 15 Puppenspieler nötig, um eine einzige Figur zu bewegen. Diese Konstruktionen sind heute noch teilweise in der Bavaria Filmstadt in Geiselgasteig bei München zu sehen: Eine der bekanntesten Besucher-Attraktionen dort ist der vor allem bei Kindern beliebte Ritt auf dem Glücksdrachen Fuchur vor einer Blue-Screen-Wand. Kleinere Spezialeffekte wurden in den Filmpark Babelsberg in Potsdam ausgelagert.[1]
Der Film erhielt folgende Auszeichnungen und Nominierungen:
Goldene Leinwand 1984
Young Artist Awards 1984
Saturn Award 1985
Bundesfilmpreis 1985
„Aufwendige Verfilmung der ersten Hälfte des Romans von Michael Ende im Stil eines perfekten modernen Märchens, die zwar dem Anspruch der Vorlage nicht gerecht wird, aber bis auf den missglückten Schluss als spannende und anrührende Unterhaltung Sympathie verdient.“
– film-dienst [2]
„Er beinhaltet einige der erfindungsreichsten Spezialeffekte in einer Zeit, in der Kämpfe im Weltraum zur Routine geworden sind.“
– Roger Ebert für Chicago Sun-Times
„Ein vergnüglicher Weggang von Das Boot und Kajagoogoo.“
– Gregory Weinkauf für New Times
„Klassischer Fantasyfilm, voller wundervoller Kreaturen und Charaktere.“
– Fred Topel für about.com
„Ein anständiger Fantasyfilm, aber jeder, der das Buch gelesen hat, wird enttäuscht sein […].“
– Chuck Rudolph für Matinee Magazine
„Eines der wenigen wahren Fantasy-Meisterwerke.“
– Joshua Tyler für cinemablend.com
In der US-Version des Films wurde der Vorspann stilistisch geändert (Wolkenbilder statt schwarzer Hintergrund).
Der Film wurde weiterhin durch zahlreiche kurze Schnitte um insgesamt 6:42 Minuten gekürzt, um die Handlung zu straffen.
Die Filmmusik von Klaus Doldinger wurde durch Filmmusik von Giorgio Moroder und Limahl ersetzt.
Auf der deutschen DVD sind beide Fassungen enthalten.
Der Eine – der Andere (Kurzfilm) | Die rote Fahne (Kurzfilm) | Ich nicht (Kurzfilm) | Ich werde dich töten, Wolf | Tatort: Blechschaden | Anna und Totò | Tatort: Strandgut | Smog | Tatort: Jagdrevier | Van der Valk und die Reichen | Tatort: Nachtfrost | Einer von uns beiden | Auf’s Kreuz gelegt | Die Stadt im Tal | Tatort: Kurzschluß | Hans im Glück | Vier gegen die Bank | Tatort: Reifezeugnis | Planübung | Die Konsequenz | Schwarz und weiß wie Tage und Nächte | Das Boot | Die unendliche Geschichte | Enemy Mine – Geliebter Feind | Tod im Spiegel | In the Line of Fire – Die zweite Chance | Outbreak – Lautlose Killer | Air Force One | Der Sturm | Troja | Poseidon | Old Man’s War