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Dietrich Kuessner (* 23. Mai 1934 in Ostpreußen) ist ein deutscher evangelischer Theologe und Historiker.
Inhaltsverzeichnis |
Kuessner wuchs in Lötzen auf. Sowohl sein Vater Theodor als auch sein Großvater waren Geistliche. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges musste die Familie vor der heranrückenden Roten Armee nach Westen flüchten.
Kuessner besuchte das Predigerseminar in Braunschweig und arbeitete als Vikar in Melverode und Schöningen. Am 23. Dezember 1963 wurde er ordiniert. Von Dezember 1963 bis August 1999 war Kuessner als Pfarrer in den Gemeinden Offleben und Reinsdorf-Hohnsleben, die zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig gehören, tätig. Seit dem 1. Juni 1999 befindet sich Kuessner im Ruhestand.
Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Kuessner intensiv mit verschiedenen Aspekten der Geschichte der Stadt Braunschweig und des Landes Braunschweig unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Kuessner gilt als Pionier der Aufarbeitung dieses Aspekte und als profunder Kenner der Materie.
Folgende Werke entstanden z. T. in Zusammenarbeit mit anderen Autoren bzw. wurden von Kuessner herausgegeben:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kuessner, Dietrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Theologe und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 23. Mai 1934 |
| GEBURTSORT | Ostpreußen |