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Dolmen auf dem Dösabacken

Die Dolmen auf dem Dösabacken (Dolmenhügel) liegen westlich des Nybodalsvägen, einer Verbindungsstraße zwischen den Dörfern Viby und Fjälkinge östlich von Kristianstad in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen. Der Stenadansen (Steintanz) und der 100 m entfernte Viby-Dolmen wurden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. von den Trägern der Trichterbecherkultur errichtet. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.[1]

Der Langdolmen „Stenadansen“ liegt auf einem flachen Hügel. Von der Kammer selbst ist nur ein Deckstein zu sehen, der Rest der unausgegrabenen Megalithanlage ist noch im Hügel verborgen. Von der Einfassung sind noch 16 aufgerichtete Steine vorhanden. Der kleine „Viby-Dolmen“, dem lediglich der Schwellenstein an der Eintrittsseite fehlt, wurde 1975 restauriert. Dabei wurden die Knochen von mindestens zwei Personen, das Fragment einer Knochennadel sowie zerscherbte Keramik gefunden.

Literatur

  • Lili Kaelas: Dolmen und Ganggräber in Schweden. Berichte u. Mitteilungen zur Urgeschichte, Frühgeschichte u. Mittelalterarchäologie. Schriften des Provinzialinstituts für Volks- und Landesforschung an der Universität Kiel, Offa. 15, S. 5-24, 1956

Einzelnachweis

  1. J. Müller In: Varia neolithica VI 2009 S. 15

Weblinks

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