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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Schweinfurt | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Gerolzhofen | |
| Höhe: | 251 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,97 km² | |
| Einwohner: |
1.945 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97499 | |
| Vorwahl: | 09528 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 78 124 | |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Brunnengasse 5 97447 Gerolzhofen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus Schenk (Christliche Wählergemeinschaft) | |
| Lage der Gemeinde Donnersdorf im Landkreis Schweinfurt | ||
Donnersdorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen.
Inhaltsverzeichnis |
Donnersdorf liegt in der Region Main-Rhön.
Im Gemeindegebiet liegt der Zabelstein, mit 489 Metern die höchste Erhebung des Landkreises Schweinfurt und des nördlichen Steigerwalds.
Die politische Gemeinde Donnersdorf hat neun amtlich benannte Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahlen[2])[3]:
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Es gibt die Gemarkungen Donnersdorf, Falkenstein, Kleinrheinfeld, Pusselsheim, Traustadt und Tugendorf.
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Theres, Wonfurt, Knetzgau, Michelau im Steigerwald, Dingolshausen, Sulzheim und Grettstadt.
Als Teil des Hochstiftes Würzburg fiel Donnersdorf, 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, im Frieden von Preßburg 1805 an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg, mit dem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Berühmtester Sohn des Dorfes war der Bildhauer Johann von Halbig, Professor in München, unter anderem Schöpfer des Hafenlöwen von Lindau. Auch sein älterer Bruder Andreas, der u. a. in Würzburg, München und Wien arbeitete, war ein bekannter Bildhauer.
Donnersdorf am Fuße des Zabelsteins, des nordwestlichen Eckpfeilers des Steigerwaldes, und auf halber Strecke zwischen Gerolzhofen und Haßfurt gelegen, kontrollierte, mit Mauern und Toren bewehrt, als frühmittelalterlicher Königshof und späterer Hochgerichtssitz im Alten Reich das gesamte Verkehrsaufkommen der Strecke Würzburg–Bamberg (über Volkach, Gerolzhofen und Haßfurt). 1861 um den Ort Tugendorf, 1972 um die Orte Falkenstein und Pusselsheim und 1978 um die Orte Traustadt, Kleinrheinfeld erweitert, gab Donnersdorf der neu gebildeten Gemeinde Namen und Sitz und gehört seit dieser Zeit zur Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen. In einer Urkunde des Klosters Fulda von 779 tauchte der Ort Damphesdorf (Damphahesdorf) erstmals auf.
Donnersdorf war seit 1000 Sitz einer eigenen Pfarrei und eines Hochgerichts (13. Würzburgische Landcent) des Fürstbistums Würzburg im Oberamt Zabelstein. Eine Stadtmauer mit drei Stadttoren, von denen zwei bewohnt waren, umgab den Ort.
Bürgermeister ist seit 2010 Klaus Schenk (Christliche Wählergemeinschaft Donnersdorf). Sein Vorgänger war von 1990 bis 2009 Gerhard Eck (CSU), der als Staatssekretär ins Bayerische Staatsministerium des Innern wechselte.
Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen:
| 2002 | 2008 | |
|---|---|---|
| CSU/Freie Wählerschaft | 6 | 5 |
| SPD* | 1 | 1 |
| Wählergemeinschaft Traustadt | 3 | 4 |
| Wählergemeinschaft Pusselsheim | 1 | 1 |
| Wählergemeinschaft Kleinrheinfeld | 1 | 1 |
| Gesamt | 12 | 12 |
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 707.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 114.000 Euro.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 163 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 34 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 650. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 75 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1786 Hektar, davon waren 1519 Hektar Ackerfläche und 235 Hektar Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Bergrheinfeld | Dingolshausen | Dittelbrunn | Donnersdorf | Euerbach | Frankenwinheim | Geldersheim | Gerolzhofen | Gochsheim | Grafenrheinfeld | Grettstadt | Kolitzheim | Lülsfeld | Michelau i.Steigerwald | Niederwerrn | Oberschwarzach | Poppenhausen | Röthlein | Schonungen | Schwanfeld | Schwebheim | Sennfeld | Stadtlauringen | Sulzheim | Üchtelhausen | Waigolshausen | Wasserlosen | Werneck | Wipfeld