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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Wartburgkreis | |
| Höhe: | 250 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,12 km² | |
| Einwohner: |
2.611 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 215 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 36460 | |
| Vorwahl: | 036963 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WAK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 63 018 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstraße 11 36460 Dorndorf | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ingo Jendrusiak | |
| Lage der Gemeinde Dorndorf im Wartburgkreis | ||
Die Gemeinde Dorndorf liegt in Thüringen am Nordrand der Rhön. Zusammen mit den Ortsteilen Dietlas und Kirstingshof hat Dorndorf ca. 2780 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Dorndorf wird als ein „Tor zur Rhön“ bezeichnet. Am Stadtrand mündet die Felda in die Werra. Die gegenüberliegende Auwiese wird häufig vom Hochwasser überflutet, dahinter erhebt sich der im Süden steil aufragende Mäuseberg am Südrand des Frauenseer Forstes.
Dorndorf ist eine alte fränkische Siedlung und hieß einstmals „Villa (Königsgut) Thoranthorpf an der Unisoara“. Dieses Thoranthorpf wurde am 31. August 786 von Karl dem Großen dem Kloster Hersfeld geschenkt. Das jetzt eingemeindete Dorf Dietlas wurde am 10. August 1330 urkundlich erstmalig erwähnt.[2]
An der Stelle des heutigen Schlosses Feldeck in Dietlas stand am linken Ufer der Felda eine Wasserburg. Sie gehörte den Herren von Frankenstein. 1330 wurde sie zum Lehen den Grafen von Henneberg und wurde später den Ernstinern übergeben.[3]
In den Jahren 1878 bis 1880 wurde die alte Feldabahn als Schmalspurbahn errichtet. In den Jahren 1899 bis 1905 wurden in Dietlas Kalischächte abgeteuft und in Dorndorf eine chemische Industrie zur Kaligewinnung aufgebaut. Die Kaliindustrie bildete den treibenden Faktor für den weiteren Ausbau und die Umstellung der Feldabahn auf normale Spurweite. Ab 1928 wurde in völlig neuer Trassenführung die neue Feldabahn begonnen. Die Eröffnung erfolgte am 7. Oktober 1934.
Im Ersten und Zweiten Weltkrieg verloren fast 200 Dorndorfer ihr Leben. Auch auf Dorndorf fielen im 2. Weltkrieg Bomben und es wurden Menschen getötet. In der Grube Springen entstand ein Nebenlager des KZ Buchenwald. Während des Zweiten Weltkriegs mussten mehr als 115 Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit verrichten: im „Schacht Heiligenroda“, im „Schacht I Springen“, bei der Bahnmeisterei und in der Landwirtschaft.
Nach dem Krieg erfolgt der weitere Ausbau des Kalireviers an der Werra. Das Kulturhaus wurde 1951 eröffnet.
Entwicklung der Einwohnerzahl :
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Der Gemeinderat in Dorndorf setzt sich aus 14 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[4]
Der ehrenamtliche Bürgermeister Ingo Jendrusiak wurde am 6. Juni 2010 wiedergewählt.[5]
Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.
Aus der Zeit um 1150 stammt das älteste Baudenkmal des Ortes, die im romanischen Stil erbaute heutige evangelische Kirche. Sie war vom Friedhof und einer 4 Meter hohen Mauer umgeben.
Im historischen Ortskern finden sich Bauernhäuser aus den Jahren 1600 und 1615.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Dorndorf sind unter anderem die „Gerichtseiche“ und die „Henkereiche“. Das Gericht trat früher unter der Gerichtseiche zusammen, fällte das Urteil, welches an der Henkereiche vollstreckt wurde. Die 1986 als Naturdenkmal ausgewiesene Henkereiche trägt heute noch einen waagerechten Starkast, der den Galgen ersetzen konnte.
Im Ortsteil Dietlas befinden sich eine ehemalige Wasserburg der Herren von Buttlar, das Schloss Feldeck, sowie eine repräsentative Dorfschule.
Das Gewerbegebiet „An der Hardtstraße“ befindet sich am östlichen Ortsrand von Dorndorf. Es verfügt über eine Gesamtfläche von 15 ha (Stand 2009).[6]
Durch Dorndorf verlaufen die Bundesstraßen 62 und 84, über die die Städte Bad Salzungen, Eisenach, Fulda und Bad Hersfeld zu erreichen sind. Anschluss an die Bundesautobahn 4 besteht über die B 62 in Friedewald und über die B 84 in Eisenach. Bis 2005 war Dorndorf Ausgangspunkt der Bundesstraße 285, die durch Umwidmung nach Bad Salzungen verlegt wurde.
Dorndorf liegt an der Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha, auf der allerdings seit 2003 kein Verkehr mehr stattfindet, und war Ausgangspunkt der inzwischen weitgehend zurückgebauten Feldabahn.
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