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Dortmund-Derne

Dortmund-Derne
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 34′ N, 7° 31′ O51.56944444447.52277777778Koordinaten: 51° 34′ 10″ N, 7° 31′ 22″ O
Fläche: 4,029 km²
Einwohner: 6.291 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Apr. 1928
Postleitzahl: 44329
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk Dortmund-AplerbeckStadtbezirk Dortmund-BrackelStadtbezirk Dortmund-EvingStadtbezirk Dortmund-HombruchStadtbezirk Dortmund-HördeStadtbezirk Dortmund-HuckardeStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-NordStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-OstStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-WestStadtbezirk Dortmund-LütgendortmundStadtbezirk Dortmund-MengedeStadtbezirk Dortmund-ScharnhorstKarte
Über dieses Bild

Lage von Dortmund-Derne in Dortmund

Dortmund-Derne ist ein Stadtteil Dortmunds, der stark durch den Bergbau geprägt wurde. In Derne leben rund 6300 Einwohner. Der Ausländeranteil ist mit 16,3 % und die Migrantenquote mit 33,2 % überdurchschnittlich.

Der Ort hieß ursprünglich Altenderne-Oberbecker. Am 22. November 1922 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Altenderne-Niederbecker und Hostedde in die Gemeinde Altenderne-Oberbecker eingegliedert, deren Name bereits am 27. Oktober 1923 in Derne geändert wurde.[1] Am 1. April 1928 wurde der Ort in die Stadt Dortmund eingemeindet.[1]

Die ersten Bohrungen begannen 1873 beim Abteufen des ersten Schachtes der Zeche Gneisenau. 1886 wurde die erste Kohle gefördert. 1985 wurde die Zeche stillgelegt, ca. 5000 Arbeitsplätze wurden auf andere Zechen umgelegt oder gestrichen.

Von dieser Schachtanlage wurden das Fördergerüst II, der Schacht von 1883, der Schacht IV von 1934 und die Maschinenhallen unter Denkmalschutz gestellt. Aus der Zeit des prosperierenden Bergbaus sind einige typische Siedlungen, wie die Müsersiedlung, erhalten. Zurzeit wird die Zechenbrache für die Ansiedlung von Handel, Handwerk und Verkehrslogistik aufgearbeitet.

Heute gibt es in Derne drei Kirchengemeinden: die Katholische Kirchengemeinde, die Evangelische Kirchengemeinde und die Neuapostolische Kirchengemeinde. Die nichtchristliche Religionsgemeinschaft mit den meisten Anhängern in Derne ist der Islam.

Über den Bahnhof Dortmund-Derne ist der Stadtteil an das Netz der Bahn angeschlossen.

Einzelnachweise

  1. a b  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</span>

Weblinks

 Commons: Dortmund-Derne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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