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Dortmund-Huckarde

Dieser Artikel erläutert den Stadtteil Dortmund-Huckarde; zu dem gleichnamigen Stadtbezirk siehe Stadtbezirk Dortmund-Huckarde.
Dortmund-Huckarde
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 32′ N, 7° 25′ O51.53027777787.41388888889Koordinaten: 51° 31′ 49″ N, 7° 24′ 50″ O
Fläche: 6,418 km²
Einwohner: 16.874 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 10. Juni 1914
Postleitzahl: 44369
Vorwahl: 0231
St.Urbanus-Kirche Dortmund-Huckarde

Huckarde ist ein Stadtteil im gleichnamigen Stadtbezirk im Westen der Stadt Dortmund.

Erste Besiedlungen konnten in Huckarde, nahe der heutigen Oberfeldstraße, bis in die Zeit um Christi Geburt nachgewiesen werden. In einer Urkunde des Stiftes Essen wird erwähnt, dass "Hukretha" um das Jahr 860 in den Besitz von Altfrid, Bischof von Hildesheim und Gründer des Stiftes, übergeht. Bei dem Bau eines Brunnens wird im Jahre 1810 in dem bis dahin rein landwirtschaftlich geprägten Stadtteil erstmals Steinkohle gefunden. Mit der Gründung der 1980 stillgelegten Zeche Hansa im Jahre 1855 begann auch in Huckarde das Industriezeitalter. 1914 wurde Huckarde in die Stadt Dortmund eingemeindet.

Seit 1892 ist der Ort an die Emschertalbahn angebunden. 1908 erhielt Huckarde einen repräsentativen Personenbahnhof. Am 10. Juni 1914 wurde die Gemeinde in die Stadt Dortmund eingegliedert.[1]

In Huckarde findet sich das Industriedenkmal Kokerei Hansa. Hier eröffnete 2008 die größte Kletterhalle in Nordrhein-Westfalen.

Literatur

  • Wittkamp, August: 1100 Jahre Huckarde. Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark, Bd.LVI. Dortmund, 1960.

Einzelnachweise

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</span>

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