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Dortmund-Nette

Dortmund-Nette
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 34′ N, 7° 23′ O51.56666666677.3833333333370Koordinaten: 51° 34′ 0″ N, 7° 23′ 0″ O
Höhe: 70 m ü. NN
Fläche: 2,723 km²
Einwohner: 6.068 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Apr. 1928
Postleitzahlen: 44357, 44359
Vorwahl: 0231
Dortmund-Nette, ländlich
Dortmund-Nette, ländlich
Sportplatz des FC Nette
Die katholische Kirche

Dortmund-Nette ist ein Stadtteil im Dortmunder Nordwesten und gehört zum Stadtbezirk Dortmund-Mengede.

Das Wort Nette leitet sich von Nyt oder Ned ab und steht für eine feuchte Niederung. Ursprünglich nur aus einigen Bauernhöfen bestehend, aufgeteilt in Niedernette, Obernette und den Dorhöfen, begann die Geschichte von Nette eigentlich erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Errichtung der Zeche Westhausen in Bodelschwingh und der Zeche Adolf von Hansemann in Mengede. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Errichtung der „Colonie“ genannten Bergarbeitersiedlung der Ortsteil auf seine heutige Größe anzuwachsen. Der Ort liegt auf einer Höhe von 70 m ü. NN.

Am 1. April 1928 wurde Nette nach Dortmund eingemeindet.[1]

Damals wie heute ist Nette ein fast reines Wohngebiet in einem teilweise noch landwirtschaftlich geprägten Umfeld. Nette hat eine katholische und eine evangelische Kirche.

Nette gehört zu den 13 sozial-benachteiligten Stadtteilen Dortmunds.

Inhaltsverzeichnis

Bildung

Nette verfügt über ein Schulzentrum, das die Hauptschule Nette, die Albert-Schweitzer-Realschule und das Heinrich-Heine-Gymnasium umfasst. Die Hauptschule und das Gymnasium teilen sich ein Gebäude und nahmen 1972 den Schulbetrieb auf. Die Realschule hat die längste Geschichte (bestehend seit 1920), hatte ihren Standort aber zuerst in Dortmund-Mengede und befindet sich ebenfalls seit 1972 im neuen Gebäude in Nette.

Sport

Sportlicher Bestandteil der Geschichte Nettes ist der Fußballverein DJK Sportfreunde Nette 1920 e.V. Der Verein ist im Jahre 2006 in die Bezirksliga aufgestiegen.

Die Sportanlage: Auf der Bezirkssportanlage in Dortmund-Nette am Hallenbad spielen etwa 200 Kinder in 13 Jugendmannschaften der Jahrgangsstufen A-Junioren bis F-Junioren, der Mini-Kicker sowie zwei Seniorenmannschaften und eine Altherrenmannschaft. Die Sportfreunde aus Nette haben außerdem eine Damenmannschaft und eine U17 Mädchenmannschaft. Die Sportanlage umfasst ein Großfeld sowie zwei Kleinfelder, die bestmögliche Spiel- und Trainingsmöglichkeiten bieten.

Verkehr

Die Bahnhofsbrücke als Dominante im Ortskern

Nette hat eine S-Bahn-Station in Richtung Dortmund-Hauptbahnhof und Dortmund-Mengede.

Die Ansiedlung "Obernette" wird zudem von der Stadtbahnlinie U 47 bedient. Fußläufig von dieser Stadtbahnstation befindet sich in Nette seit 2001 das Nahverkehrsmuseum Dortmund des Westfälische Almetalbahn e.V. im Aufbau. Es ist in der Lokhalle der ehemaligen Kokerei Hansa am Mooskamp beheimatet und bietet Besichtigung und Charterfahrten mit historischen Straßenbahnen über alte Zechenbahngleise.

Einzelnachweise

  1.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</span>
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