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Dortmund-Sölde

Dortmund-Sölde
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 30′ N, 7° 35′ O51.49583333337.58777777778Koordinaten: 51° 29′ 45″ N, 7° 35′ 16″ O
Fläche: 2,404 km²
Einwohner: 5.805 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Aug. 1929
Postleitzahlen: 44287, 44289
Vorwahl: 0231
Stadtbezirk Dortmund-AplerbeckStadtbezirk Dortmund-BrackelStadtbezirk Dortmund-EvingStadtbezirk Dortmund-HombruchStadtbezirk Dortmund-HördeStadtbezirk Dortmund-HuckardeStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-NordStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-OstStadtbezirk Dortmund-Innenstadt-WestStadtbezirk Dortmund-LütgendortmundStadtbezirk Dortmund-MengedeStadtbezirk Dortmund-ScharnhorstKarte
Über dieses Bild

Lage von Dortmund-Sölde in Dortmund

Rittergut Haus Sölde

Dortmund-Sölde ist ein südöstlicher Vorort der westfälischen Großstadt Dortmund am Ostrand des Ruhrgebiets. Sölde gehört zum Stadtbezirk Aplerbeck und grenzt im Süden an den Stadtteil Sölderholz, im Westen an Aplerbeck und die Aplerbecker Mark, im Norden an Asseln und im Osten an den zum Kreis Unna gehörenden Ort Holzwickede. Durch Sölde fließt die Emscher. Zum 31. Dezember 2010 Jahr lebten in Sölde 5.805 Einwohner.

Das Dorf bestand ehemals aus ein paar Bauernhöfen, die sich um das Rittergut Haus Sölde gruppierten. Sölde entwickelte sich vor allem in den 60er Jahren zu einem Vorort. Wichtiger Arbeitgeber vor dem Zweiten Weltkrieg war die Zeche Margarete an der Schlagbaumstraße. Wahrzeichen für den zeitweilig „provisorischen“ Charakter des Vorortes war über Jahrzehnte das Glockengerüst der evangelischen Kirche an der Sölder Straße. Aus Geldmangel hatte die Kirchengemeinde die Glocken in etwa 4m Höhe in dieses Gerüst einhängen lassen – bis zur vermeintlich baldigen Fertigstellung des Glockenturms. Da dieser noch lange auf sich warten ließ, mussten die Anwohner der Sölder Straße, der Begonien- und Geranienstraße täglich mindestens dreimal das Geläut aus allernächster Nähe ertragen.

Am 1. August 1929 wurde Sölde nach Dortmund eingemeindet. Ein Teil des ehemaligen Ortes wurde in die Gemeinde Holzwickede eingegliedert.[1]

Problematisch war der in den 60er Jahren abgeschlossene Bau der Wohnsiedlung „Maiglöckchenweg“, einer Abzweigung der Begonienstraße auf einem ehemaligen Grünland-Areal. Da hier vor allem Großfamilien aus sozial nicht sehr wohlhabenden Verhältnissen angesiedelt wurden, entwickelte sich schnell eine Aversion gegen die dort lebende Wohnbevölkerung. Nachdem einige Baulücken an der Begonienstraße im Laufe der 70er Jahre geschlossen wurde, normalisierte sich das Verhältnis.

Weit über die Grenzen Dortmunds hinaus ist der Fußball-Verein VfR Sölde bekannt. In den 80er und 90er Jahren spielte der VfR Sölde in der Oberliga Westfalen und war damals zusammen mit dem Fußballverein des Vororts Lütgendortmund die erfolgreichste Mannschaft im Dortmunder Amateur-Fußball. Dies führte dazu, dass die Spiele nicht mehr im eigenen Stadion Sportplatz Rosengarten im Süden des Stadtteils an der Bahnlinie Holzwickede-Schwerte, sondern im Aplerbecker Waldstadion ausgetragen werden mussten. Aktuell spielt der VfR Sölde in der Kreisliga A.

Sölder Persönlichkeiten

  • Walter Demgen (* 4. April 1925; † 8. Dezember 2010), deutscher Arbeitermaler, dessen Werk auch zahlreiche expressiv gestaltete Holzschnitte umfasst,
  • Heinrich Spaemann (* 15. Juli 1903 in Dortmund-Sölde; † 13. Mai 2001 in Überlingen/Bodensee), katholischer Priester und geistlicher Schriftsteller.

Weblinks

 Commons: Dortmund-Sölde â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</span>
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