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Dortmund-Schwieringhausen

Dortmund-Schwieringhausen
Stadt Dortmund
Koordinaten: 51° 35′ N, 7° 25′ O51.58240555567.4247583333377Koordinaten: 51° 34′ 57″ N, 7° 25′ 29″ O
Höhe: 77 m ü. NN
Fläche: 10,218 km²
Einwohner: 820 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 27. Okt. 1917
Eingemeindet nach: Mengede
Postleitzahl: 44359
Vorwahl: 0231
Schwieringhauser Straße
Alter Zechenhafen

Dortmund-Schwieringhausen ist ein Stadtteil im Dortmunder Norden und gehört zum Stadtbezirk Dortmund-Mengede.

Seinen Namen hat der Stadtteil, der in älteren Karten auch als Swirinckhuß oder Schwinghausen bezeichnet wird, vermutlich von dem 1398 urkundlich erwähnten Heinrich von Schwederinghausen. Seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Ort zur ehemaligen Grafschaft Dortmund. Schwieringhausen grenzt im Westen an den Fluss Emscher und im Osten an die Bundesautobahn 2.

Vorübergehende Bedeutung erlangte der Stadtteil durch die im Jahre 1903 gegründete und heute stillgelegte und brüchige Ziegelei, die zeitweise als die größte in Nordrhein-Westfalen galt, sowie den Kohlehafen der im Jahre 1992 stillgelegten Zeche Minister Achenbach in Brambauer. Auf dem Ziegeleigelände gibt es heute noch eine kleine Polystyrolproduktion, die in vierter Generation von der Gründerfamilie betrieben wird.

Am 27. Oktober 1917 wurde Schwieringhausen nach Mengede eingemeindet und am 1. April 1928 schließlich zusammen mit Mengede in die Stadt Dortmund eingegliedert.[1]

Teile des Ortes wurden am 1. Juli 1950 im Austausch an die Stadt Lünen abgetreten. Es ist dies das Gebiet westlich der Schulenkampstraße, des Schwester-Elisabeth-Wegs, des Pfarrer-Kock-Wegs und des zur Waltroper Kanonenstraße führenden Abzweigs der Ferdinandstraße im Lüner Stadtteil Brambauer.[1]

Einige westlich des Dortmund-Ems-Kanals gelegene Teile des Ortes sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahre 2003 wurden dort Heckrinder ausgewildert, die zur natürlichen Landschaftspflege beitragen.

Geografie

Der Ort liegt auf einer Höhe von 77 m ü. NN.

Einzelnachweise

  1. a b  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.</span>


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