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| Dortmund Giants | |
|---|---|
| Stadt: | Dortmund |
| Gegründet: | 1980 |
| Cheftrainer: | Michael Hap |
| Liga (2010): | Regionalliga NRW |
| Größte Erfolge | |
| 1989 | Play-Off Halbfinale |
| 1987, 1988 | Play-Off Viertelfinale |
| 1986, 1990 | Play-Off Achtelfinale |
| Stadion | |
| Name: | Sportanlage Fredenbaum |
| Adresse: | Dortmund |
| Eigentümer: | Stadt Dortmund |
| Kapazität: | 1.000 |
| Platzierungen letzte 5 Jahre | |
| 2008 | 5. Regionalliga West |
| 2007 | 5. Regionalliga West |
| 2006 | 1. Oberliga NRW Ost |
| 2005 | 7. Regionalliga West |
| 2004 | 5. Regionalliga West |
| Kontakt | |
| Internet: | www.dortmund-giants.de |
| Datenstand | |
| 9. März 2009 | |
| Ewige Bundesligabilanz | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Gesamt | Heim | Ausw. | TD-Verhältnis | |||||||
| S | N | U | S | N | U | S | N | U | |||
| 1981 | 3 | 9 | 0 | 1 | 5 | 0 | 2 | 4 | 0 | 85 : 385 | |
| 1985 | 4 | 10 | 0 | 2 | 5 | 0 | 2 | 5 | 0 | 121 : 348 | |
| 1986 | 7 | 3 | 0 | 3 | 2 | 0 | 4 | 1 | 0 | 251 : 127 | |
| 1987 | 5 | 5 | 0 | 2 | 3 | 0 | 3 | 2 | 0 | 215 : 182 | |
| 1988 | 8 | 2 | 0 | 5 | 0 | 0 | 3 | 2 | 0 | 484 : 236 | |
| 1989 | 8 | 2 | 0 | 4 | 1 | 0 | 4 | 1 | 0 | 412 : 172 | |
| 1990 | 7 | 3 | 0 | 3 | 2 | 0 | 4 | 1 | 0 | 374 : 177 | |
| 1991 | 4 | 10 | 0 | 2 | 5 | 0 | 2 | 5 | 0 | 386 : 495 | |
| 1992 | 4 | 8 | 0 | 3 | 3 | 0 | 1 | 5 | 0 | 269 : 450 | |
| 1993 | 0 | 14 | 0 | 0 | 7 | 0 | 0 | 7 | 0 | 142 : 726 | |
| Gesamt | 50 | 66 | 0 | 25 | 33 | 0 | 25 | 33 | 0 | 2739 : 3271 | |
Die Dortmund Giants waren einer der ersten American Football Clubs in Deutschland und spielen aktuell in der dritthöchsten deutschen Footballliga, in der Regionalliga.
Inhaltsverzeichnis |
Die Dortmund Giants wurden am 22. Mai 1980 in der Gaststätte „VIP“ in Unna gegründet.
Die Dortmund Giants meldeten sich zum Spielbetrieb im zum American Football-Verband Deutschland (AFVD) in Konkurrenz stehenden American Football-Bund Deutschland (AFBD) an. Dies bedeutete in der Saison 1981 zwar gleich die Erstliga-Zugehörigkeit, doch als sich die beiden Verbände zum Jahreswechsel zum AFVD zusammenschlossen, bevorzugte der sein Mitglied Herne Tigers für die erste Liga, verbannte die „Giganten“ in die Zweitklassigkeit. Drei Jahre sollte es dauern, bis die Giants 1985 zurück waren in der Bel étage des deutschen Footballs.
Die Achtel- (1986 und 1990), Viertel- (1987 und 1988) sowie die Halbfinal-Teilnahme in den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft zählen noch heute zu den größten sportlichen Erfolgen. In dieser Zeit schafften mit Gerland, Saatkamp, Tiedemann, Friedrich, Hauck, Gerald Olceweski und Dirk Kapella gleich sieben „Giganten“ den Sprung in den Kreis der Nationalmannschaft.
Bergab ging es mit den Giants erst wieder Anfang der 90er Jahre. 1991 kam die zweigleisige erste Liga, wo man sich bis zur Saison 1993 halten konnte, dann folgte der Abstieg bis in die Drittklassigkeit, was auch der zwischenzeitlich als Coach verpflichtete damalige World-League-Star Olaf Hampel nicht verhindern konnte. Mit US-Coach Mel Crandall kam 1996 wieder die Wende zum Besseren. Mit einer „Perfect Season“ verabschiedeten sich die „Giganten“ aus der Regional- in die zweite Bundesliga. Im darauffolgenden Jahr etablierten sich die Dortmunder in dieser Liga und kamen dann 1998 auf Rang drei ein.
Einem weiteren Jahr in der Liga folgte die so genannte „B1-Ära“, die Kooperation der Giants mit den Bochum Cadets, die gemeinsam ein Zweitliga-Team stellten. Doch die hohen Erwartungen konnten nicht umgesetzt werden, „B1“ kam nur auf Position drei, was die Kooperation zwischen den Revier-Nachbarn auch schon wieder beendete. Es folgte ein Neustart in der Verbandsliga. Dort gelang allerdings unter Spielertrainer Tobias Gerland gleich wieder eine „Perfect Season“.
Unter der Leitung von Danja Bannura entstand 1991 das Cheerleader Team der Dortmund Giants.
Ein Jahr darauf übernahm Petra Gronau das Training und der Name „Silverettes“ wurde geboren. Seitdem waren die Cheerleader der Dortmund Giants nicht nur bei Spielen, sondern auch stets bei Meisterschaften anzutreffen. Durch hartes Training und engagierte Squadmitglieder erkämpften sich die Silverettes in den Jahren 1993, 1994 und 1995 den NRW-Vizemeistertitel und qualifizierten sich für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften.
1997 verließ Petra Gronau das Team und überließ ihre Aufgaben Kristine Peier und Danja Bannura. Um das Team neu zu strukturieren, wurde 1997 eine Meisterschaftspause eingelegt. Seit Januar 1999 hieß das Trainerduo Kristine Peier und Anna Scheibner. Obwohl der erste Trainerwechsel sehr kurzfristig kam, gelang es den Silverettes Cheerleadern durch Zusammenhalt und Engagement im Meisterschaftsgewühl wieder Fuß zu fassen.
Ständige Neuzugänge und Abwanderungen routinierter Cheerleader brachten zum Teil Unruhe ins Training. Es galt, die Frischlinge ins Team zu integrieren und das Team auf ein gemeinsames Level zu bringen. Einen wertvollen Zuwachs erhielt das Team im Dezember 2001 mit Elke Otto, die früher selbst aktiv bei den Silverettes gecheert hat. Nach einem Wechsel zu den Solingen Canes fand sie den Weg zurück zu ihrem Heimatteam und brachte es dann in den Bereichen Pyramiden, Akrobatik und Jumps auf Vordermann. Bei einem erneuten Trainerwechsel übernahmen Saskia Brauer und Tatjana Munk die Teamleitung von Anna Scheibner und Kristine Peier. Zuletzt wurde das Team von Jessica Buse und Mona Völkel trainiert.
Um dem starken Wachstum der Abteilung Cheerleading gerecht zu werden, welche nunmehr auf 5 Mannschaften angewachsen war und unter dem Namen "Silver Company" firmierte, ging man den Weg in die Selbständigkeit. So entstand im Juli 2010 ein eigenständiger Cheerleadingverein in Dortmund.
Der Verein Dortmund Giants hat zurzeit drei Football Abteilungen (1 Flag und 2 Tacklemannschaften) und fünf Cheerleadermannschaften: Silverettes (Senior Cheer), Silver Spirit (Senior Dance), Junior Cheer (Silver Trolls), Junior Dance (Silverlicious)und Peewee Cheer (Silver Smarties)
Der Mannschaftsteil für Spieler über 19 Jahren
ohne zeitlich Angaben:
Sascha Banura, Michael Heina, Stefan Humberg, Daniel Flaminio, Michael Textor, Luigi Figlia, Nico Spork, Mark Sainsbury, Heiko Külmei, Jens Fey, die Högger Brüder Lukas und Dominik Högger, Anton Fomin, Matthias Stücke, Markus Wiesemes