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| Filmdaten | |
|---|---|
| Originaltitel | Dream of Love |
| Produktionsland | USA |
| Erscheinungsjahr | 1928 |
| Länge | 65 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Fred Niblo |
| Drehbuch | Ernest Legouve nach dem Stück Adrienne Lecouvreur von Eugene Scribe |
| Produktion | Metro-Goldwyn-Mayer |
| Musik | William Axt |
| Kamera | William H. Daniels, Oliver T. Marsh |
| Besetzung | |
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Dream of Love ist ein US-amerikanischer Stummfilm aus dem Jahr 1928 mit Joan Crawford.
Inhaltsverzeichnis |
Das Zigeunermädchen Adrienne Lecouvreur spielt gekonnt auf der Gitarre. Eines Tages lockt ihr Gesang den Prinzen Moritz von Sachsen an, der durch seinen Onkel, den Herzog, um den rechtmäßigen Thron gebracht wurde. Bald entwickeln sich romantische Gefühle zwischen Adrienne und Moritz, doch eine Intrige bringt die Liebenden auseinander. Adrienne, die glaubt, dass Moritz ihr nicht mehr gewogen ist, entscheidet sich für eine Karriere auf der Bühne, wo sie rasch zu einer weltbekannten Schauspielerin emporsteigt.
Einige Jahre später treffen sich die beiden jungen Menschen erneut. Obwohl Moritz kurz vor der Ehe mit der Gräfin steht, lässt er sich auf eine Beziehung mit Adrienne ein. Sein Onkel verurteilt ihn wegen des unstandesgemäßen Umgangs zum Tod durch Erschießen, doch gerade als das Exekutionskommando die Gewehr anlegt, bricht eine Revolution aus, die Adrienne unter den Armen des Landes angezettelt hat. Der Umsturz bringt Moritz seinen rechtmäßigen Thron zurück, den er mit Adrienne an seiner Seite besteigt, um ein gütiger, wohlwollender Herrscher zu werden.
Joan Crawford stand seit 1925 bei MGM unter Vertrag und stieg rasch zu einer beliebten Darstellerin auf. Einen festen Rollentypus hatte sie allerdings noch nicht für sich gefunden und so spielte sie abwechselnd Haupt- und Nebenrollen in den unterschiedlichsten Genres. Dank des durchschlagenden Erfolges von Our Dancing Daughters schaffte sie Mitte 1928 den Durchbruch als Star. Das Studio war von dem Erfolg allerdings überrascht worden, denn die Folgeprojekte nutzten wenig von dem Interesse der Fans an Crawford als Flapper, einer ausgelassenen jungen Frau, die allerlei romantische Verwicklungen erlebt.
Stattdessen wurde die Schauspielerin unmittelbar nach Beendigung der Dreharbeiten in die nächste Produktion gesteckt, die sie als gitarrespielende Zigeunerin einsetzte, die einen Prinzen liebt, der um seinen Thron kämpft. Solche ruritanischen Romanzen zwischen Adligen und Menschen aus dem Volke, die in einem verklärten Europa spielten, waren seit dem Erfolg der Verfilmungen der Romane Three Weeks von Elinor Glyn und George Barr McCutcheons Beverly of Graustark sehr populär bei den amerikanischen Kinozuschauern geworden. Besonders das Duo Ronald Colman und Vilma Banky litt erfolgreich für die Liebe in aufwändig produzierten Romanzen wie Two Lovers, die es mit der historischen Wahrheit nicht immer so genau nahmen. Der Versuch von MGM, mit Dream of Love in dieselbe Richtung zu gehen, floppte jedoch an der Kinokasse. Die Hauptrolle war zunächst für Renée Adorée vorgesehen, während Joan Crawford in dem Western Tide of Empires unter der Regie von Allan Dwan auftreten sollte. Der Erfolg von Our Dancing Daughters führte dann unmittelbar vor Drehbeginn zu einem Tausch, so dass Crawford die Rolle in Dream of Love übernahm. Es existieren einige Standphotos aus der Vorbereitung von Tide of Empires mit Crawford in verschiedenen Kostümen.
Joan Crawford schätzte den Film realistisch ein, als sie gegenüber Roy Newquist bekannte
Der Film kam am 1. Dezember 1928 in den nationalen Verleih. Mit Kosten von 221.000 US-Dollar war es eine für MGM-Standards eher kostengünstige Produktion. Er spielte in den USA mit einer Summe von 339.000 Dollar gut die Hälfte weniger ein als Our Dancing Daughters. Mit den Auslandseinnahmen von 232.000 Dollar und einem kumulierten Gesamtergebnis von 571.000 Dollar konnte das Studio am Ende einen Gewinn von 134.000 Dollar erzielen.
Die zeitgenössischen Kritiker fanden gelegentliches Lob für die Hauptdarstellerin, mäkelten jedoch an dem banalen Drehbuch herum.
Die New York Sun war eher kritisch:
Mordaunt Hall schrieb in der New York Times:
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