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Dschungel ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen sehr dichten Wald, häufig ist damit Tropischer Regenwald gemeint.
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Im engeren Sinne wird nur der Urwald asiatischer Länder als Dschungel bezeichnet. Wissenschaftlich exakt (z. B. in der Geographie) findet der Begriff nur auf die dichtwachsenden Wälder der nördlichen Monsunzone Verwendung. Undurchdringliche Vegetation (siehe Etymologie) findet man ansonsten viel eher in den ursprünglichen Mischwäldern Mitteleuropas mit ihrer ausgeprägten Strauchschicht, kaum jedoch in dem eher lichten tropischen Primärwald. Die Feucht- und Trockenwälder der tropischen Savannenzone, die phasenweise während der Regenzeit extrem dichtes Unterholz aufweisen und während der Trockenzeit ausdürren, werden umgangssprachlich als Busch bezeichnet; ein Begriff, der in Abenteuergeschichten fälschlich auch für Regenwald und Dschungel verwendet wird.
Ursprünglich bezeichnete jangal auf Hindi „unbebautes Land, Ödland, Wildnis, Wald“, aus dem Sanskrit-Wort jangala für „Ödland, Wüste“, zum gleichlautenden Adjektiv jangala für „unbebaut, unfruchtbar oder wenig fruchtbar, wüst, arid, spärlich mit Bäumen bewachsen“. Die in Indien lebenden Briten leiteten daraus das englische Wort jungle ab und bezeichneten damit vorwiegend den subtropischen Monsunwald und die bambusreichen Sumpfgebiete in Hindustan und im Gangesdelta.
Im Deutschen heißt es der Dschungel. Früher waren grammatikalisch auch die oder das richtig.
Mit der Phrase Gesetz des Dschungels werden, unter Bezugnahme auf das Fressen und Gefressenwerden, Verhältnisse bezeichnet, in denen ein „Recht des Stärkeren“ etwa in der Art des Faustrechts herrscht.