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| Eigenschaften | |||||||
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| Allgemein | |||||||
| Name, Symbol, Ordnungszahl | Dubnium, Db, 105 | ||||||
| Serie | Übergangsmetalle | ||||||
| Gruppe, Periode, Block | 5, 7, d | ||||||
| CAS-Nummer | 53850-35-4 | ||||||
| Atomar | |||||||
| Atommasse | 262,1138 u | ||||||
| Elektronenkonfiguration | [Rn] 5f14 6d3 7s2 (?) | ||||||
| Physikalisch | |||||||
| Isotope | |||||||
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| Weitere Isotope siehe Liste der Isotope | |||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||
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| weitere Sicherheitshinweise | |||||||
| Radioaktivität | |||||||
| Radioaktives Element | |||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||
Dubnium (in der Physik auch oft Hahnium) ist ein ausschließlich künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Db und der Ordnungszahl 105. Es zählt zu den Transactinoiden. Alle Dubnium-Isotope sind radioaktiv.
Inhaltsverzeichnis |
Entdeckt wurde Dubnium 1967 von G. N. Flerow et al. am Kernforschungsinstitut bei Dubna bzw. von Albert Ghiorso et al. an der Universität von Kalifornien, Berkeley[2]. Wie alle Transactinoide wird Dubnium ausschließlich durch Teilchenbeschuss künstlich hergestellt. Die russische Arbeitsgruppe arbeitete dabei mit dem Beschuss von Americium durch Neon-Kerne und schlug dafür den Namen Nielsbohrium vor:
Das amerikanische Team hingegen beschoss Californium bzw. Berkelium mit Stickstoff- bzw. Sauerstoff-Kernen und gab dem resultierenden Element den Namen Hahnium:
Nach einer Elementnamensgebungskontroverse wurde es 1997 nach dem russischen Kernforschungszentrum Dubna benannt. Andere Namen, die zeitweise für dieses Element verwendet wurden, waren:
Das Element wurde bislang nur zu Forschungszwecken in geringsten Mengen synthetisiert (bei den Experimenten von Albert Ghiorso et al. entstanden z. B. etwa 6 Atome je Stunde) und hat darüber hinaus keinerlei Bedeutung.
Einstufungen nach der Gefahrstoffverordnung liegen nicht vor, weil diese nur die chemische Gefährlichkeit umfassen und eine völlig untergeordnete Rolle gegenüber den auf der Radioaktivität beruhenden Gefahren spielen. Auch Letzteres gilt nur, wenn es sich um eine dafür relevante Stoffmenge handelt.