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Duisburg Hauptbahnhof

Duisburg Hauptbahnhof
Empfangsgebäude und Bahnhofsvorplatz
Empfangsgebäude und Bahnhofsvorplatz
Daten
Kategorie 1
Betriebsart Kreuzungsbahnhof
Bahnsteiggleise
  • 12 Fernbahn
  • 4 U-Bahn
Reisende ca. 82.000
AbkĂĽrzung EDG
Eröffnung 1846 Bahnhof der CME
1862 Bahnhof der BME
1870 Bahnhof der RhE
1886 Inselbahnhof der PSE
1934 Bahnhof der DRG
Profil auf Bahnhof.de Nr. 1374
Architektonische Daten
Baustil Funktionalismus
Architekt Eduard Lyonel Wehner
Lage
Stadt Duisburg
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 25′ 48″ N, 6° 46′ 21″ O51.436.7725Koordinaten: 51° 25′ 48″ N, 6° 46′ 21″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen
i7i12i13i15i16i16i18

Der Hauptbahnhof Duisburg ist der größte und wichtigste Personenbahnhof der Stadt Duisburg und Kreuzungsbahnhof mehrerer bedeutender Eisenbahnstrecken. Er ist Halt aller ihn durchfahrenden Intercity-Express- und InterCity-Linien und wird darüber hinaus von vielen Regional-Express- und Regionalbahn-Linien und der S-Bahn Rhein-Ruhr angefahren.

Der Duisburger Hauptbahnhof gehört zur Bahnhofskategorie 1 und ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet und am unteren Niederrhein.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Bedeutung

Der Duisburger Hauptbahnhof liegt an der „Rheinschiene“, einer der bedeutenden Eisenbahnverbindungen von Süddeutschland und der Schweiz in die Niederlande, nach Nord- und Ostdeutschland.

Folgende Strecken laufen in Duisburg zusammen:

Bedeutung fĂĽr den Fernverkehr

Um die Jahrtausendwende war der Duisburger Hauptbahnhof von der Deutschen Bahn aus der nach eher subjektiven Kriterien bestimmten höchsten Bahnhofskategorie 1 (damalige Marketingbezeichnung „Fernverkehrsknoten“) in die zweite Reihe abgestuft worden. Jahrzehntelang hatte die Deutsche Bahn dringend nötige Instandhaltungsarbeiten immer wieder aufgeschoben, die dringend nötige Grundsanierung des Fernverkehrknotens war aber angesichts des geplanten Börsenganges der Deutschen Bahn nicht finanzierbar, woraufhin der Bahnhof kurzerhand zum „Fernverkehrsknoten“ degradiert wurde.

Nachdem die DB Netz AG zum Jahresbeginn 2011 auf Forderung der Bundesnetzagentur eine objektive Berechnungsgrundlage für ihre Kategorien eingeführt hatte, hätte Duisburg bereits im gleichen Jahr wieder in die höchste Kategorie zurückkehren müssen. Dies geschah allerdings erst mit der Überarbeitung der Stationspreisliste für das Jahr 2012.

Bedeutung fĂĽr den Nahverkehr

Obwohl der Duisburger Hauptbahnhof eine bedeutende Rolle im Regional- und Fernverkehr spielt, ist seine Bedeutung für den innerstädtischen Eisenbahnverkehr eher gering. Dies liegt in erster Linie daran, dass die nördlich der Ruhr eingemeindeten Städte bzw. Ortsteile in den Anfangsjahren der Eisenbahn eine andere verkehrstechnische Ausrichtung hatten.

Hierbei spielte vor allem eine Rolle, dass zwischen Duisburg und dem Norden der heutigen Stadt das RuhrmĂĽndungsgebiet mit den Duisburger und Ruhrorter Häfen ein eisenbahnbaulich schwierig zu ĂĽberwindendes Gebiet darstellte. So hatte sich das gesamte Gebiet nördlich der Ruhr eisenbahntechnisch auf die nordöstlichen Strecken der Köln-Mindener Eisenbahn mit Oberhausen als Zentrum ausgerichtet. Mehrere Regionalverbindungen verliefen so fächerförming in Ost-West-Richtung durch den Duisburger Norden mit Start- oder Endpunkt Oberhausen Hbf (u. a. Ruhrort, Beeck, Hamborn und Walsum).

Statistik

Bis zu 100.000 Fahrgäste erreichen täglich diesen Bahnhof, der von etwa 150 Zügen des Fernverkehrs angefahren wird. Im Schnittpunkt zwischen Ruhrgebiet und Rheinschiene ist der Bahnhof einer der größten Umsteigebahnhöfe im Nah- und Fernverkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt wird er von rund 850 Nah- und Fernverkehrszügen täglich angefahren.

Umgebung

Vor dem Haupteingang West fĂĽhrt die mittlerweile hier abgedeckte Stadtautobahn A 59 vorbei (Bild von 2004).

In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs in Duisburg-Duissern befindet sich die Niederlassung West der DB Netz AG, die für das Schienennetz im Westen Deutschlands zuständig ist, und eine Niederlassung von DB Schenker Rail.

SĂĽdlich der Bahnsteiganlage liegt der Abstellbahnhof fĂĽr Reisezugwagen, dessen Werkstatt jedoch stillgelegt wurde. SĂĽdwestlich des Personenbahnhofes liegt das Gelände des ebenfalls stillgelegten GĂĽter- und Rangierbahnhofes, an dessen wiederum sĂĽdwestlichem Ende sich auĂźerdem ein größtenteils bereits abgebrochenes Bahnbetriebswerk befand. Zu dessen fĂĽr die Wartung und Versorgung von Dampflokomotiven ausgelegten Anlagen gehörten u. a. auch eine Drehscheibe mit Ringlokschuppen, letzterer und der gerade zu einem Restaurant umgebaute Wasserturm sind die einzigen ĂĽbriggebliebenen Zeugen dieser Zeit.

Das gesamte Gelände ist eine der größten deutschen innerstädtischen Freiflächen, die die Deutsche Bahn AG zur Umnutzung an interessierte Investoren verkaufen will. Der Plan zum Bau des größten Einkaufszentrums in Deutschland wurde aufgrund der befürchteten Verödung der Duisburger Innenstadt vom Rat der Stadt Duisburg durch ein anderes Konzept ersetzt. In Verbindung mit der Deutschen Bahn plant die Stadt die Entwicklung des rund 35 Hektar großen Areals zu einem neuen Duisburger Stadtteil. Ab dem Jahre 2010 soll ein weiterer, citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort unter dem Namen "Duisburger Freiheit" entstehen.

Geschichte

Der ehemalige Gebäudekomplex des Duisburger Bahnhofs um 1910.
Der nördliche Bereich um den Duisburger Bahnhof an der Königstraße, 1911.

Ehemalige Privatbahnen

Am 9. Februar 1846 begann das Eisenbahnzeitalter in Duisburg, als die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) mit ihrem Duisburger Bahnhof das zweite Teilstück ihrer Stammstrecke von Köln-Deutz nach Minden (Westf) einweihte. Im folgenden Jahr erreichte man am 15. Mai 1847 dann Hamm (Westf), sodass Duisburg nicht mehr Endbahnhof, sondern Durchgangsbahnhof auf der Strecke von Düsseldorf nach Oberhausen wurde.

Fünfzehn Jahre später, im Jahre 1862, eröffnete dann die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft (BME) ihre Ost-West-Verbindung durchs Ruhrgebiet von Dortmund bzw. Witten nach Duisburg und erbaute ihren Bahnhof in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Bahnhof, im Gegensatz zu diesem aber nicht als Durchgangsbahnhof sondern als Kopfbahnhof, der nur von Nordost angefahren wurde.

Am 15. Februar 1870 ging schließlich eine zunächst nur drei Kilometer lange Stichbahn der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) vom Trajektbahnhof Hochfeld nach Duisburg in Betrieb, die dann im Jahre 1879 Ausgangspunkt der neuen Strecke nach Quakenbrück wurde, somit war der dritte Bahnhof am gleichen Ort auch wieder ein Durchgangsbahnhof.

PreuĂźische Staatseisenbahnen

Die Bahnhofsgebäude der drei Eisenbahn-Gesellschaften blieben erhalten und wurden erst abgerissen, als nach der Verstaatlichung und dem Übergang an die Preußischen Staatseisenbahnen ein gemeinsames Empfangsgebäude in Insellage zwischen den Bahnsteigen der einzelnen Strecken gebaut werden sollte.

Die Zufahrt zu diesem Gebäude erfolgte von Norden von der Mülheimer Straße, die zu dieser Zeit noch niveaugleich und mit Bahnübergängen gesichert gekreuzt wurde. Erst Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts wurden alle Gleise in Hochlage gebracht.

Deutsche Reichsbahn

Der Bahnhof der 1920 auf die Deutsche Reichsbahn übergegangenen preußischen Staatseisenbahn wurde Anfang der 1930er Jahre auf die heutige Größe erweitert und umgebaut. Die Gebäude wurden durch zeitgemäße Neubauten ersetzt.

Das heute noch existierende Empfangsgebäude des Personenbahnhofes am Portsmouthplatz entstand in den Jahren 1931 bis 1934 unter Leitung von Regierungsbaudirektor Johannes Ziertmann (Architekt bei der Reichsbahndirektion Essen) und galt als eines der modernsten Bahnhofsgebäude seiner Zeit. Zu vergleichen ist es mit den in derselben Epoche entstandenen Empfangsgebäuden in Düsseldorf und Oberhausen. Die zwei Skulpturen an der Stirnfront der als Stahlskelettkonstruktion errichteten Schalterhalle stammen von dem Essener Bildhauer Joseph Enseling. Die Bahnsteigüberdachungen sind konstruktiv ähnlich den in den 1980er Jahren verschrotteten Überdachungen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs (Vierendeelträger) und folgen konzeptionell den bereits vor dem Ersten Weltkrieg errichteten Überdachungen des Darmstädter Hauptbahnhofs. Die Duisburger Bahnsteigdächer waren die erste vollständig geschweißte Stahlkonstruktion in dieser Größe.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hauptbahnhof bei einem schweren Bombenangriff der alliierten Streitkräfte auf Duisburg stark beschädigt.

Deutsche Bundesbahn

Nach dem Krieg wieder aufgebaut, wurde das Bahnhofsgebäude mehrfach umgebaut. Bei den Neugestaltungen wurde dabei das Erscheinungsbild mehrfach zugunsten der Funktionalität simplifiziert, so sind z. B. die Gemälde der Haupthalle zunächst hinter Verblendungen, später unter Farbe verschwunden.

Im Jahre 1992 wurde im Rahmen der Einweihung der Stadtbahn Duisburg die neue „Verknüpfungshalle Nord“ im Betrieb genommen, dazu wurden alle sechs Bahnsteige mehrere hundert Meter weit in Richtung der ehemaligen Straßenunterführung von der Mülheimerstraße zur Königstraße verlängert und mit einfachen Bahnsteigdächern versehen, die sich optisch deutlich von der alten Bahnsteighalle absetzen.

Deutsche Bahn AG

Der Duisburger Bahnhof scheint von der Deutschen Bahn AG stiefmütterlich behandelt zu werden. So wird die dringend notwendige Renovierung beziehungsweise der Neubau der Gleisüberdachung und eine dem deutschen Großstadtstandard – Duisburg ist eine der 15 größten Städte Deutschlands – entsprechende Innengestaltung des Bahnhofes ebenso wie in vielen anderen NRW-Großstädten (vgl. Dortmund Hbf, Münster (Westf) Hbf) seit Jahrzehnten hinausgezögert.

Um sich diese Kosten zu sparen wurde angesichts des bevorstehenden Börsengangs der Deutschen Bahn AG der Duisburger Hauptbahnhof trotz seiner zentralen Lage und Bedeutung für das Umland zuletzt von Kategorie 1 („Fernverkehrsknoten“) abgestuft nach Kategorie 2 („Fernverkehrssystemhalt“), obwohl hier drei Fernverkehrsstränge zusammenlaufen (vgl. Abschnitt Fernverkehr). Diese Herunterstufung wird auch dadurch dokumentiert, dass der Eintrag des Hauptbahnhofes Duisburgs von der Internet-Site der Bahn genommen wurde. In der Zwischenzeit wurde der Bahnhof wieder in die Kategorie 1 aufgenommen.

Der desolate Zustand der Duisburger BahnsteigĂĽberdachung war schon lange nicht mehr zu ĂĽbersehen, ĂĽberall tropfte Regenwasser durch, ein Herabfallen der maroden Dachelemente auf die Reisenden nur durch notdĂĽrftig untergezogene Netze zu verhindern versucht.

Am 21. November 2008 deckte das Sturmtief „Irmela“ Teile der BahnsteigĂĽberdachung ab, der gesamte Bahnhof musste daraufhin fĂĽr mehrere Stunden gesperrt werden.[1][2]

Sanierung ab 2009

Im Zuge der Sanierungsarbeiten freigelegtes Wandgemälde von Otto Gerster von 1950
Empfangshalle kurz vor dem Abschluss der Renovierung

Am 12. Dezember 2008 gaben die Deutsche Bahn AG und das Land NRW bekannt, dass die dringend benötigten Sanierungsarbeiten Mitte des Jahres 2009 beginnen würden. Die Gesamtkosten wurden auf ca. 60 Millionen Euro beziffert.

Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung der Empfangshalle und der Unterführung. Unter anderem sollen die störenden Zwischendecken wieder entfernt und das Gebäude in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade sind nicht geplant. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt werden mit 10,1 Mio. Euro veranschlagt[3].

Am 24. Juli 2009 begannen die Umbauarbeiten des ersten Bauabschnittes, am 22. Dezember 2009 wurden die wesentlichen UmbaumaĂźnahmen in der Empfangshalle abgeschlossen. Ab Januar 2010 gingen die UmbaumaĂźnahmen mit der Renovierung des Personentunnel in die 2. Runde [4]

In einem weiteren, wesentlich kostenintensiveren Bauabschnitt sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Bahnsteige und Gleisanlagen saniert werden. Die bisher unter Denkmalschutz stehende Bahnsteighalle soll bis 2013 durch einen Neubau ersetzt werden. Infolge mangelnden Unterhaltes durch die Deutsche Bahn hat sich ein Großteil der Substanz als nicht zu sanieren erwiesen. Der Denkmalschutz ist aufgehoben worden und eine andersartige Konstruktion soll realisiert werden.

Bahnstrecken

Die Strecke Duisburg – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf zählt zu den verkehrsreichsten in Deutschland und Europa

Im Duisburger Hauptbahnhof werden mittelbar oder direkt viele verschiedene Bahnstrecken verknĂĽpft.

Richtung Nächster Halt Bahnstrecke Gebaut von KBS
Ost MĂĽlheim-Styrum bzw.
MĂĽlheim (Ruhr) Hbf
Duisburg–Witten/Dortmund BME 415
Nordost Oberhausen Hbf Duisburg–Dortmund CME 416
Oberhausen–Arnheim 420
Oberhausen West Duisburg–Quakenbrück RhE ÷
Südost Duisburg-Wedau Duisburg-Wedau–Troisdorf RhE 449
SĂĽd Duisburg Schlenk bzw.
DĂĽsseldorf Flughafenbf
Duisburg–Köln CME 415
Südwest Duisburg-Hochfeld Süd Duisburg–Osterath bzw.
Krefeld–Mönchengladbach
RhE bzw.
RCG
425
Duisburg–Xanten PSE 498
West (Duisburg-Hochfeld Nord) (via stillgelegter Boxbart-Trasse) BME Ă·

Bedienung

Fernverkehr

Im Schienenpersonenfernverkehr fĂĽhren folgende Intercity- und Intercity-Express-Linien ĂĽber Duisburg:

ICE 10 (stĂĽndlich)
von Berlin Ostbf ĂĽber Berlin â€“ Hannover â€“ Bielefeld â€“ Hamm â€“ Dortmund â€“ Essen â€“ Duisburg und DĂĽsseldorf Flughafen nach DĂĽsseldorf, einzelne ZĂĽge weiter ĂĽber Köln Messe/Deutz nach Köln/Bonn Flughafen
IC 30 (zweistĂĽndlich)
von Hamburg-Altona ĂĽber Hamburg â€“ Bremen â€“ OsnabrĂĽck â€“ MĂĽnster â€“ Dortmund â€“ Essen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Bonn â€“ Koblenz â€“ Mainz â€“ Mannheim â€“ Heidelberg und Vaihingen nach Stuttgart, einzelne ZĂĽge ab Mannheim weiter ĂĽber Karlsruhe â€“ Freiburg und Basel nach Chur
ICE 31 (einzelne ZĂĽge)
von Hamburg-Altona ĂĽber Hamburg â€“ Bremen â€“ OsnabrĂĽck â€“ MĂĽnster â€“ Dortmund â€“ Essen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Bonn â€“ Koblenz â€“ Mainz â€“ Frankfurt Flughafen – Frankfurt â€“ Hanau â€“ WĂĽrzburg â€“ NĂĽrnberg und Ingolstadt nach MĂĽnchen
IC 32 (einzelne ZĂĽge)
von Berlin SĂĽdkreuz ĂĽber Berlin â€“ Wolfsburg â€“ Hannover â€“ Minden â€“ Bielefeld â€“ Hamm â€“ Dortmund und Bochum oder von MĂĽnster ĂĽber Recklinghausen â€“ Wanne-Eickel und Gelsenkirchen weiter ĂĽber Essen â€“ MĂĽlheim â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Bonn â€“ Remagen â€“ Andernach â€“ Koblenz â€“ Mainz â€“ Mannheim â€“ Heidelberg und Stuttgart nach TĂĽbingen oder ĂĽber Ulm â€“ Friedrichshafen und Lindau nach Innsbruck
IC 35 (zweistĂĽndlich)
von Norddeich Mole ĂĽber Emden â€“ Rheine â€“ MĂĽnster â€“ Recklinghausen â€“ Wanne-Eickel â€“ Gelsenkirchen â€“ Oberhausen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Bonn â€“ Remagen â€“ Andernach â€“ Koblenz und Trier nach Luxemburg, einzelne ZĂĽge ab Koblenz weiter ĂĽber Mainz und Mannheim nach Stuttgart oder ĂĽber Karlsruhe und Offenburg nach Konstanz
ICE 41 (stĂĽndlich)
einzelne ZĂĽge von Dortmund, ansonsten von Essen ĂĽber Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln Messe/Deutz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt â€“ Aschaffenburg â€“ WĂĽrzburg â€“ NĂĽrnberg â€“ Ingolstadt nach MĂĽnchen
ein Zugpaar von DĂĽsseldorf ĂĽber Duisburg â€“ Essen â€“ Dortmund â€“ Hamm â€“ Paderborn â€“ Warburg â€“ Kassel-Wilhelmshöhe – Fulda â€“ WĂĽrzburg â€“ NĂĽrnberg â€“ Ingolstadt nach MĂĽnchen
ICE 42 (zweistĂĽndlich)
einzelne ZĂĽge von Hamburg ĂĽber Bremen â€“ OsnabrĂĽck und MĂĽnster, ansonsten von Dortmund ĂĽber Essen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Siegburg/Bonn â€“ Frankfurt Flughafen – Mannheim â€“ Stuttgart â€“ Ulm â€“ Augsburg nach MĂĽnchen
ICE 43 (einzelne ZĂĽge)
von Amsterdam ĂĽber Oberhausen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Siegburg/Bonn â€“ Frankfurt Flughafen – Mannheim â€“ Karlsruhe â€“ Offenburg und Freiburg nach Basel
ICE 50/IC 50 (einzelne ZĂĽge)
ICE von Dresden, IC erst von Leipzig ĂĽber Weimar â€“ Erfurt â€“ Bebra â€“ Kassel-Wilhelmshöhe – Warburg â€“ Paderborn â€“ Hamm â€“ Dortmund â€“ Essen â€“ Duisburg und DĂĽsseldorf Flughafen nach DĂĽsseldorf
IC 55 (einzelne ZĂĽge)
von Leipzig ĂĽber Halle â€“ Magdeburg â€“ Hannover â€“ Bielefeld â€“ Hamm â€“ Dortmund â€“ Essen â€“ MĂĽlheim und Duisburg nach DĂĽsseldorf, teilweise weiter ĂĽber Köln â€“ Bonn â€“ Remagen â€“ Andernach â€“ Koblenz â€“ Mainz â€“ Mannheim und Heidelberg nach Stuttgart
ICE 78 (zweistĂĽndlich)
von Amsterdam ĂĽber Oberhausen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln und Frankfurt Flughafen nach Frankfurt
ICE 91 (einzelne ZĂĽge)
von Dortmund ĂĽber Bochum â€“ Essen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf â€“ Köln â€“ Bonn â€“ Koblenz â€“ Mainz â€“ Frankfurt Flughafen – Frankfurt â€“ Hanau â€“ WĂĽrzburg â€“ NĂĽrnberg â€“ Regensburg â€“ Plattling â€“ Passau und Linz nach Wien

Mit zusammen 355 An- und Abfahrten pro Tag im regelmäßigen Fernverkehr war der Hauptbahnhof im Sommerfahrplan 1989 der zweitbedeutendste Knoten im Netz der Deutschen Bundesbahn.[5] Mit 342 derartigen An- und Abfahrten pro Tag war er im Netz der Deutschen Bahn im Sommerfahrplan 1996 der drittwichtigste Knoten.[6]

Regionalverkehr

Regionalbahn in Duisburg Hbf

Im Schienenpersonennahverkehr ist der Hauptbahnhof Duisburg Knotenpunkt von sechs der wichtigsten Regional-Express-Linien Nordrhein-Westfalens, die das RĂĽckgrat des Regionalverkehrs bilden, insbesondere auf der Hauptstrecke zwischen DĂĽsseldorf und Dortmund. Alle sechs Linien verkehren seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 im Stundentakt.

Vier Regionalbahn-Linien verknĂĽpfen die Hauptstrecke mit den Strecken nach Moers, Krefeld, Oberhausen und Duisburg-Wedau, sie fahren im Stunden- oder im angenäherten Halbstundentakt. Die S-Bahnlinie S 1 verkehrt alle 20 Minuten, die S 2 stĂĽndlich.

Die meisten in Duisburg Hauptbahnhof verkehrenden Linien des Schienenpersonennahverkehrs werden von der DB Regio NRW betrieben. Weitere Betreiber sind die NordWestBahn und die Eurobahn.

Die einzige Regionalbahnlinie, die über Duisburger Stadtgebiet verläuft aber den Hauptbahnhof nicht anfährt, ist die derzeit von der NordWestBahn im 30-Minuten-Takt betriebene RB 36 „Ruhrort-Bahn“ (Duisburg-Ruhrort – Duisburg-Meiderich – Oberhausen Hbf).

Linie Linienbezeichnung Linienverlauf KBS Takt
RE 1 NRW-Express (Paderborn -.- Soest â€“) Hamm (Westf) -.- Dortmund â€“ Bochum -.- Essen â€“ MĂĽlheim (Ruhr) – Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf -.- Köln -.- Aachen 415, 480 60 min
RE 2 Rhein-Haard-
Express
MĂĽnster (Westf) -.- Wanne-Eickel – Gelsenkirchen â€“ Essen â€“ MĂĽlheim (Ruhr) – Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf 425 60 min
RE 3 Rhein-Emscher-
Express
Hamm (Westf) -.- Dortmund -.- Wanne-Eickel â€“ Gelsenkirchen -.- Oberhausen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf 415, 416 60 min
RE 5 Rhein-Express Emmerich -.- Wesel -.- Dinslaken -.- Oberhausen â€“ Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf -.- Köln -.- Bonn -.- Koblenz 415, 420, 470 60 min
RE 6 Westfalen-Express Minden (Westf) -.- Bielefeld -.- Hamm (Westf) -.- Dortmund â€“ Bochum -.- Essen â€“ MĂĽlheim (Ruhr) – Duisburg â€“ DĂĽsseldorf Flughafen – DĂĽsseldorf 370, 400, 401, 415 60 min
RE 11 Rhein-Hellweg-
Express
Hamm (Westf) -.- Dortmund â€“ Bochum -.- Essen â€“ MĂĽlheim (Ruhr) – Duisburg â€“ Rheinhausen -.- Krefeld -.- Mönchengladbach 415, 430 60 min
RB 31 Der Niederrheiner Xanten -.- Moers -.- Rheinhausen â€“ Duisburg Hbf 498 ~30 min
RB 33 Rhein-Niers-Bahn Wesel -.- Dinslaken -.- Oberhausen â€“ Duisburg -.- Rheinhausen -.- Krefeld -.- Mönchengladbach 420, 425, 485 60 min
Duisburg -.- Rheinhausen -.- Krefeld -.- Mönchengladbach -.- Aachen 60 min
RB 35 Der Weseler Emmerich -.- Wesel -.- Dinslaken -.- Oberhausen â€“ Duisburg (-.- DĂĽsseldorf nur HVZ) 420 60 min
RB 37 Der Wedauer Duisburg â€“ Duisburg-Wedau -.- Duisburg-Entenfang 449 60 min
S 1 S-Bahn Dortmund -.- Bochum -.- Essen -.- MĂĽlheim (Ruhr) -.- Duisburg -.- Duisburg-GroĂźenbaum -.- DĂĽsseldorf Flughafen -.- DĂĽsseldorf -.- Hilden -.- Solingen 450.1 20 min
S 2 S-Bahn Dortmund -.- Wanne-Eickel â€“ Gelsenkirchen -.- Oberhausen â€“ Duisburg 450.2 60 min
„–“ bedeutet ohne Zwischenhalt   „-.-“ weitere, nicht aufgezählte Zwischenhalte

Nahverkehr

→ Hauptartikel: U-Bahnhof Duisburg Hauptbahnhof

Im StraĂźenpersonennahverkehr ist der Hauptbahnhof zentraler VerknĂĽpfungspunkt mit den Linien der Stadtbahn Duisburg und diversen Bus-, Schnellbus- und Nachtbuslinien (siehe Hauptartikel).

GĂĽterverkehr

Der ehemalige Haupt-Güterbahnhof Duisburg Güterbahnhof (Gbf), der sich direkt südwestlich an den Hauptbahnhof anschloss, ist weitgehend abgebrochen. Die Zufahrt für Kfz und Personen erfolgt von Süden über den Tunnel Karl-Lehr-Straße. Der südlich vom Hbf gelegene Tunnel verbindet in Ost-West-Richtung die Gebiete auf beiden Seiten des Bahngeländes. Von dort zweigen zwei Rampen hoch zu den ehemaligen Güterhallen ab. Bei der Loveparade 2010 kam es hier während eines Gedränges zu einem tödlichen Unfall unter den Besuchern.

Über eine weitere Nutzung des Güterbahnhof-Geländes wird unter dem Begriff Duisburger Freiheit verhandelt. Die Zufahrt für Kfz und Personen vom Hauptbahnhof von Norden erfolgt über die Straße "Am Güterbahnhof" zwischen der Autobahn und den Gleistrassen.

Bundespolizei

Am Duisburger Hauptbahnhof ist der Sitz des Bundespolizeireviers Duisburg. Ăśbergeordnete Dienststelle ist die Bundespolizeiinspektion DĂĽsseldorf.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Hauptbahnhof Duisburg â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Deutsche Bahn AG:

NRWbahnarchiv von André Joost:

Sonstige:

Einzelnachweise

  1. ↑ Sturmtief Irmela wirbelte NRW durcheinander (WDR)
  2. ↑ Sturmtief "Irmela" schlägt zu (WAZ)
  3. ↑ WAZ NAchricht vom 12.Dezember 2008
  4. ↑ Der Westen: Hauptbahnhof erstrahlt in neuem Glanze
  5. ↑ Ralph Seidel: Der Einfluss veränderter Raumbedingungen auf Netzgestalt und Frequenz im Schienenpersonenfernverkehr Deutschlands, Dissertation an der Universität Leipzig, 2005, S. 46
  6. ↑ Ralph Seidel: Der Einfluss veränderter Raumbedingungen auf Netzgestalt und Frequenz im Schienenpersonenfernverkehr Deutschlands, Dissertation an der Universität Leipzig, 2005, S. 62
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