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Die European Table Tennis Union (ETTU) (Europäische Tischtennisvereinigung) wurde am 13. März 1957 gegründet. Sie hat die Aufgabe, Tischtennisturniere auf europäischer Ebene zu veranstalten. Der Sitz der ETTU ist Wasserbillig in Luxemburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Idee für eine ETTU kam 1956 in Tokio auf. Ein Jahr später beschloss die International Table Tennis Federation ITTF, die Tischtennis-Weltmeisterschaften nur noch alle zwei Jahre durchzuführen. Daher könnte man doch in den "Zwischenjahren" eine Europameisterschaft veranstalten.
Gründungsmitglieder 1957 waren die Länder Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Bulgarien, Tschechoslowakei, Deutsche Demokratische Republik, Finnland, Frankreich, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, Sowjetunion, Ungarn und Wales. Erster Präsident wurde Jean Bélot (Frankreich). Zum damaligen Vorstand gehörte auch Jupp Schlaf (Bundesrepublik Deutschland).
1958 wurde die erste Europameisterschaft in Budapest ausgetragen. Beim ETTU-Kongress während der EM 1960 wurde die Organisation neu strukturiert. Präsident, Vizepräsident und ein Sekretär bilden die Geschäftsführung, die von fünf Beisitzern unterstützt wird. Gewählt wurden:[1]
Im April 1990 trat Israel der ETTU als Mitglied bei[2].
Präsident Vizepräsident
1957 Jean Bélot (FRA) 1960 Josef Vandurek (ČSSR) Jupp Schlaf (BRD) 1964 Jupp Schlaf (BRD) Vaclav Vebr (ČSSR) 1972 Josef Nekvasil (ČSSR) 1980 György Lakatos (HUN) 1982 György Lakatos (HUN) Sven-Olof Hammarlund (SVE) 1986 Mihovil Kapetanic (JUG) 1988 Ella Zeller-Constantinescu (ROM) 1992 Hans Wilhelm Gäb (GER) Nils Bergström (SVE) Christos Christodoulatos (GRE) Alan Ransome (ENG) 1993 Nils Bergström (SVE) Stefano Bosi (ITA) Jean Devys (FRA) Eberhard Schöler (GER) 1995 Pierre Albertini (FRA) (bis 2000) Yuri Posevin (RUS) († 2009) Alan Ransome (ENG) Eberhard Schöler (GER) 1997 Stefano Bosi (ITA) seit Mai 1997 kommissarisch, im April 1998 gewählt 2000 Claude Bergeret (FRA)
Von 1960 bis 1984 war Nancy Evans Generalsekretär, ihr Nachfolger wurde der Engländer George Yates. [3]