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Vorsitz im Rat der EuropÀischen Union

Dieser Artikel behandelt den Vorsitz im Ministerrat der EU. Dieses Amt ist nicht zu verwechseln mit dem PrÀsidenten des EuropÀischen Rates.

Der Vorsitz im Rat der EuropĂ€ischen Union, kurz als RatsprĂ€sidentschaft bezeichnet, rotiert gemĂ€ĂŸ Art. 16 Abs. 9 EU-Vertrag nach einem gleichberechtigten Turnus zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Alle sechs Monate wechselt die RatsprĂ€sidentschaft zwischen den EU-MitgliedslĂ€ndern nach einer festgelegten Reihenfolge. Das Verfahren kann vom EuropĂ€ischen Rat gemĂ€ĂŸ Art. 236 lit. b) AEU-Vertrag einstimmig geĂ€ndert werden. Im ersten Halbjahr 2012 tagt der Rat unter dem Vorsitz DĂ€nemarks.

Da der Rat der EuropĂ€ischen Union in verschiedenen Zusammensetzungen tagt (etwa als Wirtschaftsministerrat, Umweltministerrat etc.), nimmt in jeder dieser Zusammensetzungen ein anderer Minister den Vorsitz ein. Einen einzelnen RatsprĂ€sidenten gibt es im strengen Sinn also nicht. Allerdings nimmt der Rat fĂŒr Allgemeine Angelegenheiten, in dem die Außenminister tagen, eine koordinierende Rolle zwischen den verschiedenen Ratsformationen ein. Deshalb wird hĂ€ufig der Außenminister des Landes, das den rotierenden Vorsitz einnimmt, als RatsprĂ€sident bezeichnet.

Um trotz der regelmĂ€ĂŸigen Vorsitzwechsel eine gewisse KontinuitĂ€t zu ermöglichen, erstellen seit 2007 jeweils drei LĂ€nder, die formal nacheinander die RatsprĂ€sidentschaft einnehmen, ein gemeinsames „Achtzehnmonatsprogramm“. Diese Zusammenarbeit wird auch als Trio- oder Team-PrĂ€sidentschaft bezeichnet. Nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon erhielt sie 2009 durch einen Beschluss des EuropĂ€ischen Rates auch eine europarechtliche Grundlage.[1]

Eine Ausnahme vom System der rotierenden RatsprĂ€sidentschaften bildet der Rat fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten, dem seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon der auf fĂŒnf Jahre gewĂ€hlte Hohe Vertreter der EU fĂŒr Außen- und Sicherheitspolitik vorsitzt. Seit dem 1. Dezember 2009 ist dies Catherine Ashton.

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben

Die Aufgaben des Ratsvorsitzes sind:

  • die Tagungen des Rates zu organisieren und zu leiten,
  • bei Problemen zwischen Mitgliedstaaten oder zwischen dem Rat und anderen Unionsinstitutionen KompromissvorschlĂ€ge in Abstimmung mit den betroffenen Parteien auszuarbeiten und
  • den Rat gegenĂŒber anderen Institutionen und Organen der Union[2], sowie gegenĂŒber anderen internationalen Organisationen und Drittstaaten zu vertreten.

Der RatsprĂ€sident wird bei diesen TĂ€tigkeiten vom Generalsekretariat des Rates der EuropĂ€ischen Union unterstĂŒtzt.

Trio-PrÀsidentschaft

Da die RatsprĂ€sidentschaft alle sechs Monate wechselt, ist es schwierig, die langfristigen Politikaufgaben kontinuierlich zu betreuen. Daher arbeiten seit 2007 jeweils drei aufeinander folgende RatsprĂ€sidentschaften in einer sogenannten „Trio-PrĂ€sidentschaft“ zusammen. Dies zeigt sich zum einen in der Entwicklung eines gemeinsamen Achtzehnmonatsprogramms, auf das die halbjĂ€hrigen Programme der einzelnen RatsprĂ€sidentschaften abgestimmt sind. Zum anderen kann sich der jeweilige Ratsvorsitzende bei Sitzungen auch von einem der anderen beiden LĂ€nder vertreten lassen. Die genaue Ausgestaltung der Arbeitsteilung zwischen den drei Mitgliedern der Trio-PrĂ€sidentschaft ist ihnen selbst ĂŒberlassen.

Achtzehnmonatsprogramm

GemĂ€ĂŸ Art. 2 Abs. 4 der GeschĂ€ftsordnung des Rates der EuropĂ€ischen Union verfasst die Dreier-PrĂ€sidentschaft alle 18 Monate in enger Zusammenarbeit mit der EuropĂ€ischen Kommission und dem GeneralsekretĂ€r ein gemeinsames Programm. Dieses Programm gliedert sich in drei Teile, wobei im ersten Teil der strategische Rahmen des Programms in einem grĂ¶ĂŸeren Kontext und insbesondere unter dem Blickwinkel lĂ€ngerfristiger Ziele, die fĂŒr die drei aufeinanderfolgenden Vorsitze relevant sind, dargelegt wird. In einem zweiten Teil findet sich eine Auflistung spezifischer PrioritĂ€ten der drei Vorsitze in jedem Politikbereich, wĂ€hrend der dritte Teil aus einem umfassenden Programm mit den Themen besteht, die in dem Achtzehnmonatszeitraum behandelt werden sollen. Das Achtzehnmonatsprogramm wird spĂ€testens einen Monat vor dem betreffendem Zeitraum dem Rat fĂŒr Allgemeine Angelegenheiten zur Billigung vorgelegt.

Nach Art. 3 Abs. 1 der GeschĂ€ftsordnung des Rates muss das Achtzehnmonatsprogramm bei der Erstellung der Tagesordnung jeder Tagung berĂŒcksichtigt werden

Geschichte

Ein erstes System einer „Dreier“- oder „Troika“-PrĂ€sidentschaft wurde bereits 1981 eingefĂŒhrt, nachdem insbesondere im Bereich der EuropĂ€ischen Politischen Zusammenarbeit der Ratsvorsitz an politischer Bedeutung gewonnen und zugleich die Belastung fĂŒr die einzelnen Regierungen zugenommen hatte. Die PrĂ€sidentschaft wurde seitdem von einem kleinen Stab von Beamten unterstĂŒtzt, die von den vorhergehenden und nachfolgenden PrĂ€sidentschaften entsandt wurden. Diese Beamten blieben im Dienst ihres nationalen Außenministeriums und gehörten zum Personal ihrer Botschaft in der Hauptstadt der PrĂ€sidentschaft. Sie standen aber der PrĂ€sidentschaft zur VerfĂŒgung und arbeiten unter ihrer Leitung. Der PrĂ€sident konnte zudem bestimmte Aufgaben seinem Nachfolger ĂŒbertragen oder seinen VorgĂ€nger bitten, Aufgaben, die bei der Übergabe der PrĂ€sidentschaft kurz vor ihrem Abschluss standen, zu beenden.[3] Damit sollte ein reibungsloser Übergang von einer RatsprĂ€sidentschaft zur nĂ€chsten ermöglicht werden.

Der EU-Verfassungsvertrag sah 2004 den Übergang zu einer „TrioprĂ€sidentschaft“ vor, bei der jeweils drei Mitgliedstaaten gemeinsam die Arbeiten des Vorsitzes wahrnehmen sollten.[4] Jedes der drei LĂ€nder sollte formal weiterhin ĂŒber sechs Monate den Vorsitz haben, die damit verbundenen Aufgaben aber sollen unter den drei LĂ€ndern aufgeteilt werden können. WĂ€hrend bei dem Troikamodell die Mitglieder der Troika sich halbjĂ€hrlich verĂ€nderten, sollte die Trio-PrĂ€sidentschaft ĂŒber den ganzen Zeitraum von 18 Monaten unverĂ€ndert bleiben.

Obwohl der Verfassungsvertrag im Ratifikationsprozess scheiterte, wurde dieses System im Januar 2007 mit einer VerĂ€nderung der GeschĂ€ftsordnung des Rates eingefĂŒhrt. Das erste Trio bildeten daher die deutsche, portugiesische und slowenische RatsprĂ€sidentschaft in den Jahren 2007/2008. Die drei Staaten verabschiedeten im Vorfeld ihrer RatsprĂ€sidentschaft ein gemeinsames Arbeitsprogramm, in dem sie ihre nationalen Initiativen und Schwerpunktsetzungen aufeinander abstimmten. Der Vertrag von Lissabon, der 2007 verabschiedet wurde, griff schließlich die im Verfassungsvertrag vorgesehenen Regelungen wieder auf und schaffte die Möglichkeit, durch einen EU-Beschluss die TrioprĂ€sidentschaft auch formell festzuschreiben (Art. 236 AEUV). Ein entsprechender Beschluss wurde unmittelbar nach Inkrafttreten des Vertrags am 1. Dezember 2009 gefasst.[1]

RatsprÀsidentschaften in zeitlicher Abfolge

Die folgende Tabelle zeigt die LĂ€nder, die bislang den Vorsitz im Rat der EuropĂ€ischen Union wahrgenommen haben, mit ihren jeweiligen Außenministern, die den Vorsitz im Rat fĂŒr Allgemeine Angelegenheiten innehatten. Nach der Einrichtung des EuropĂ€ischen Rates, in dem sich seit 1974 die Staats- und Regierungschefs der EU treffen, war auch dessen Vorsitz zunĂ€chst an die RatsprĂ€sidentschaft gekoppelt. Mit dem Vertrag von Lissabon wurde ab Dezember 2009 das Amt des stĂ€ndigen PrĂ€sidenten des EuropĂ€ischen Rates geschaffen, der nicht mehr der Regierung eines bestimmten Mitgliedstaates angehört.


VorgÀnger Amt Nachfolger
Polnische EU-RatsprÀsidentschaft DÀnische EU-RatsprÀsidentschaft
1. Januar 2012 – 30. Juni 2012
Zyprische EU-RatsprÀsidentschaft
Zyklus Jahr RatsprĂ€sidentschaft Vorsitzender des EuropĂ€ischen Rates (Regierungschef), ab 2010 stĂ€ndiger PrĂ€sident Vorsitzender des Rats fĂŒr Allgemeine Angelegenheiten (Außenminister) InternetprĂ€senz Hauptartikel Trio
1 1958 BelgienBelgien Belgien Victor Larock
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Heinrich von Brentano
1959 FrankreichFrankreich Frankreich Maurice Couve de Murville
ItalienItalien Italien Giuseppe Pella
1960 LuxemburgLuxemburg Luxemburg EugĂšne Schaus
NiederlandeNiederlande Niederlande Joseph Luns
2 1961 BelgienBelgien Belgien Paul-Henri Spaak
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder
1962 FrankreichFrankreich Frankreich Maurice Couve de Murville
ItalienItalien Italien Emilio Colombo
1963 LuxemburgLuxemburg Luxemburg EugĂšne Schaus
NiederlandeNiederlande Niederlande Joseph Luns
3 1964 BelgienBelgien Belgien Hendrik Fayat
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder
1965 FrankreichFrankreich Frankreich Maurice Couve de Murville
ItalienItalien Italien Amintore Fanfani
1966 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Pierre Werner
NiederlandeNiederlande Niederlande Barend Biesheuvel
4 1967 BelgienBelgien Belgien Renaat Van Elslande
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Willy Brandt
1968 FrankreichFrankreich Frankreich Maurice Couve de Murville
ItalienItalien Italien Giuseppe Medici
1969 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Pierre GrĂ©goire
NiederlandeNiederlande Niederlande Joseph Luns
5 1970 BelgienBelgien Belgien Pierre Harmel
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Walter Scheel
1971 FrankreichFrankreich Frankreich Maurice Schumann
ItalienItalien Italien Aldo Moro
1972 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Gaston Thorn
NiederlandeNiederlande Niederlande Norbert Schmelzer
6 1973 BelgienBelgien Belgien Pierre Harmel
DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Ivar NĂžrgaard
1974 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Walter Scheel
FrankreichFrankreich Frankreich Jean Sauvagnargues
1975 IrlandIrland Irland Liam Cosgrave Garret FitzGerald
ItalienItalien Italien Aldo Moro Mariano Rumor
1976 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Gaston Thorn Gaston Thorn
NiederlandeNiederlande Niederlande Joop den Uyl Max van der Stoel
1977 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich James Callaghan Anthony Crosland, spĂ€ter David Owen
7 BelgienBelgien Belgien Leo Tindemans Henri Simonet
1978 DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Anker JĂžrgensen Knud BĂžrge Andersen
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Helmut Schmidt Hans-Dietrich Genscher
1979 FrankreichFrankreich Frankreich ValĂ©ry Giscard d'Estaing Jean François-Poncet
IrlandIrland Irland Jack Lynch, ab 11. Dezember Charles Haughey Michael O'Kennedy
1980 ItalienItalien Italien Francesco Cossiga Attilio Ruffini
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Pierre Werner Colette Flesch
1981 NiederlandeNiederlande Niederlande Dries van Agt Chris van der Klaauw
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Margaret Thatcher Peter Carrington
8 1982 BelgienBelgien Belgien Wilfried Martens Leo Tindemans
DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Anker JĂžrgensen, ab 10. September Poul SchlĂŒter Uffe Ellemann-Jensen
1983 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Helmut Kohl Hans-Dietrich Genscher
GriechenlandGriechenland Griechenland Andreas Papandreou Grigoris Varfis
1984 FrankreichFrankreich Frankreich François Mitterrand Roland Dumas
IrlandIrland Irland Garret FitzGerald Peter Barry
1985 ItalienItalien Italien Bettino Craxi Giulio Andreotti
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Jacques Santer Jacques Poos
1986 NiederlandeNiederlande Niederlande Ruud Lubbers Hans van den Broek
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Margaret Thatcher Geoffrey Howe
9 1987 BelgienBelgien Belgien Wilfried Martens Leo Tindemans
DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Poul SchlĂŒter Uffe Ellemann-Jensen
1988 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bundesrepublik Deutschland Helmut Kohl Hans-Dietrich Genscher
GriechenlandGriechenland Griechenland Andreas Papandreou Theodoros Pangalos
1989 SpanienSpanien Spanien Felipe GonzĂĄlez Francisco FernĂĄndez Ordóñez
FrankreichFrankreich Frankreich François Mitterrand Roland Dumas
1990 IrlandIrland Irland Charles Haughey Gerard Collins
ItalienItalien Italien Giulio Andreotti Gianni De Michelis
1991 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Jacques Santer Jacques Poos
NiederlandeNiederlande Niederlande Ruud Lubbers Hans van den Broek
1992 PortugalPortugal Portugal AnĂ­bal Cavaco Silva JoĂŁo de Deus Pinheiro
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich John Major Douglas Hurd
10 1993 DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Poul SchlĂŒter, ab 25. Januar Poul Nyrup Rasmussen Uffe Ellemann-Jensen, ab 25. Januar Niels Helveg Petersen
BelgienBelgien Belgien Jean-Luc Dehaene Willy Claes
1994 GriechenlandGriechenland Griechenland Andreas Papandreou Karolos Papoulias
DeutschlandDeutschland Deutschland Helmut Kohl Klaus Kinkel
1995 FrankreichFrankreich Frankreich François Mitterrand, ab 17. Mai Jacques Chirac Alain JuppĂ©, ab 17. Mai HervĂ© de Charette
SpanienSpanien Spanien Felipe GonzĂĄlez Javier Solana
1996 ItalienItalien Italien Lamberto Dini, ab 18. Mai Romano Prodi Susanna Agnelli, ab 18. Mai Lamberto Dini
IrlandIrland Irland John Bruton Dick Spring
1997 NiederlandeNiederlande Niederlande Wim Kok Hans van Mierlo
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Jean-Claude Juncker Jacques Poos
1998 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Tony Blair Robin Cook
11 OsterreichÖsterreich Ă–sterreich Viktor Klima Wolfgang SchĂŒssel
1999 DeutschlandDeutschland Deutschland Gerhard Schröder Joschka Fischer
FinnlandFinnland Finnland Paavo Lipponen Tarja Halonen
2000 PortugalPortugal Portugal AntĂłnio Guterres Jaime Gama
FrankreichFrankreich Frankreich Lionel Jospin Hubert VĂ©drine
2001 SchwedenSchweden Schweden Göran Persson Anna Lindh
BelgienBelgien Belgien Guy Verhofstadt Louis Michel
2002 SpanienSpanien Spanien JosĂ© MarĂ­a Aznar LĂłpez Josep PiquĂ© i Camps
DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Anders Fogh Rasmussen Per Stig MĂžller
2003 GriechenlandGriechenland Griechenland Kostas Simitis Georgios Andrea Papandreou
ItalienItalien Italien Silvio Berlusconi Franco Frattini
2004 IrlandIrland Irland Bertie Ahern Brian Cowen
NiederlandeNiederlande Niederlande Jan Peter Balkenende Bernard Bot
2005 LuxemburgLuxemburg Luxemburg Jean-Claude Juncker Jean Asselborn eu2005.lu
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Tony Blair Jack Straw eu2005.gov.uk
12 2006 OsterreichÖsterreich Ă–sterreich Wolfgang SchĂŒssel Ursula Plassnik eu2006.at
FinnlandFinnland Finnland Matti Vanhanen Erkki Tuomioja eu2006.fi
2007 DeutschlandDeutschland Deutschland Angela Merkel Frank-Walter Steinmeier eu2007.de Deutsche EU-RatsprĂ€sidentschaft 2007 1
PortugalPortugal Portugal JosĂ© SĂłcrates LuĂ­s Amado eu2007.pt Portugiesische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2007
2008 SlowenienSlowenien Slowenien Janez JanĆĄa Dimitrij Rupel eu2008.si Slowenische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2008
FrankreichFrankreich Frankreich Nicolas Sarkozy Bernard Kouchner ue2008.fr Französische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2008 2
2009 TschechienTschechien Tschechien Mirek TopolĂĄnek, ab 9. Mai Jan Fischer Karl zu Schwarzenberg, ab 9. Mai Jan Kohout eu2009.cz Tschechische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2009
SchwedenSchweden Schweden Fredrik Reinfeldt Carl Bildt se2009.eu Schwedische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2009
2010 SpanienSpanien Spanien Herman Van Rompuy Miguel Ángel Moratinos CuyaubĂ© eu2010.es Spanische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2010 3
BelgienBelgien Belgien Steven Vanackere eu2010.be Belgische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2010
2011 UngarnUngarn Ungarn JĂĄnos Martonyi eu2011.hu Ungarische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2011
PolenPolen Polen RadosƂaw Sikorski pl2011.eu Polnische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2011 4
2012 DanemarkDĂ€nemark DĂ€nemark Nicolai Wammen eu2012.dk DĂ€nische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2012
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern ... ... cy2012eu.gov.cy Zyprische EU-RatsprĂ€sidentschaft 2012
2013 IrlandIrland Irland ... ... ... 5
LitauenLitauen Litauen ... ... ...
2014 GriechenlandGriechenland Griechenland ... ... ...
ItalienItalien Italien ... ... ... 6
2015 LettlandLettland Lettland ... ... ... ...
LuxemburgLuxemburg Luxemburg ... ... ...
2016 NiederlandeNiederlande Niederlande ... ... ... 7
SlowakeiSlowakei Slowakei ... ... ...
2017 MaltaMalta Malta ... ... ...
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich ... ... ... ... 8
2018 EstlandEstland Estland ... ... ...
13 BulgarienBulgarien Bulgarien ... ... ...
2019 OsterreichÖsterreich Ă–sterreich ... ... ... 9
RumĂ€nienRumĂ€nien RumĂ€nien ... ... ...
2020 FinnlandFinnland Finnland ... ... ... ...
... ... ... ... 10

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Beschluss des Rates vom 1. Dezember 2009 zur Festlegung von Maßnahmen fĂŒr die DurchfĂŒhrung des Beschlusses des EuropĂ€ischen Rates ĂŒber die AusĂŒbung des Vorsitzes im Rat und ĂŒber den Vorsitz in den Vorbereitungsgremien des Rates.
  2. ↑ EuropĂ€isches Parlament: "Europapolitik im Duett: die RatsprĂ€sidentschaft und das Parlament" (Europarl-Website)
  3. ↑ Bericht ĂŒber die EuropĂ€ische Politische Zusammenarbeit (London, 13. Oktober 1981), in Bulletin der EuropĂ€ischen Gemeinschaften (1981), Sonderbeilage 3/1981, S. 15-19.
  4. ↑ Vgl. ErklĂ€rung 4 zum Vertrag ĂŒber eine Verfassung fĂŒr Europa].

Weblinks

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