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| Eva Air 長榮航空 | ||
|---|---|---|
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| IATA-Code: | BR | |
| ICAO-Code: | EVA | |
| Rufzeichen: | EVA | |
| Gründung: | 1989 | |
| Sitz: | Taipeh, | |
| Drehkreuz: | ||
| Heimatflughafen: | Taiwan-Taoyuan | |
| Unternehmensform: | Aktiengesellschaft | |
| IATA-Prefixcode: | 695 | |
| Leitung: | Dr. Chang Yung-fa | |
| Mitarbeiterzahl: | 4.489 (2009)[1] | |
| Fluggastaufkommen: | 5.787.957 (2008)[1] | |
| Vielfliegerprogramm: | Evergreen Club | |
| Flottenstärke: | 58 | |
| Ziele: | National und international | |
EVA Air (chinesisch 長榮航空 Chángróng Hángkōng) ist eine private Fluggesellschaft aus der Republik China (Taiwan) mit Sitz in Taipeh. Heimatflugbasis ist der Flughafen Taipeh-Taiwan Taoyuan International nahe Taoyuan.
Inhaltsverzeichnis |
Die Fluggesellschaft wurde im März 1989 als Tochtergesellschaft der Evergreen Marine, Taiwan, gegründet. Diese erst 1968 gegründete Schifffahrtsgesellschaft expandierte sehr stark und ist heute eine der zehn größten Containerschiffsreedereien der Welt. Eva Air bestellte von 1989 bis 1991 insgesamt 26 neue Großraum-Flugzeuge: zehn Boeing 747-400, vier Boeing 767-200, vier Boeing 767-300ER, sowie acht McDonnell Douglas MD-11 im Gesamtauftragswert von 3,6 Mrd. US $ zur Lieferung 1991 bis 1996.
Am 1. Juli 1992 nahm EVA Air mit zwei Boeing 767-300ER den Flugbetrieb auf. Im Jahr 1992 wurden die beiden ersten Jumbo-Jets in Betrieb genommen. 1995 war Eva Air die erste Airline, die den Typ Boeing 767 auch auf der Transpazifikroute einsetzte. Am 1. Juli 1998 wurde die Tochtergesellschaft UNI Air gegründet. Sie entstand aus drei taiwanischen Regional- und Inlandsfluggesellschaften und betreibt die taiwanischen Inlandsflüge von EVA Air sowie Flüge von Taiwan in die VR China.
Im Juni 2000 bestellte EVA Air als Erstkunde bei Boeing drei Maschinen des Typs 777-200LR. Außerdem wurden noch vier Boeing 777-300ER geordert und weitere acht Optionen aufgenommen. Im Januar 2001 wurden die ersten zwei Airbus-Maschinen vom Typ A330-200 bestellt, zugleich wurde bei der Auftragsvergabe ein Modell des Airbus A330 vorgestellt, mit dem das neue Farbdesign der EVA Air für die Flugzeuge präsentiert wurde. Die untere Rumpfhälfte der Flugzeuge ist jetzt grün statt weiß lackiert. Im Juni 2003 wurde der erste Airbus A330-200 ausgeliefert, weitere zehn folgen bis 2006. Am 19. Juli 2004 wurden die Optionen für acht Boeing 777-300ER in Festbestellungen umgewandelt. Im November 2004 bestellte die Airline den elften Airbus A330-200.
Ein Schwerpunkt der EVA Air ist der Luftfrachtdienst, im Jahr 2008 wurden 681.289 Tonnen Fracht befördert.[1] Von den 54 Flugzeugen der Flotte sind 17 reine Frachtmaschinen; neun Boeing 747 und acht MD-11. Weitere vier Boeing 747 sind Kombiversionen, deren hinterer Rumpfteil mit Fracht beladen werden kann. Einige der bestellten Boeing 777 werden ebenfalls Frachter sein, ein Teil der 747-Flotte wird mit zunehmender Inbetriebnahme der neuen Triple Seven in Taipeh zu reinen Frachtflugzeugen umgebaut. Diejenigen 747, die weiterhin zur Passagierbeförderung eingesetzt werden, erhalten ab Januar 2007 ein „Cabin Upgrading“, bei dem das Interieur modernisiert wird; unter anderem mit neuen Sitzen und individuellem On-Board Entertainment System in allen Klassen, wodurch der Komfort auf heute übliche Standards angehoben wird.
Seit 1999 wird die Airline an der Börse gehandelt und befindet sich seit dem Jahr 2001 im TAIEX.
EVA Air gehört zur Evergreen Group, einem der größten Konzerne Taiwans und bekanntesten Asiens. Der Konzern kooperiert mit zahlreichen Unternehmen und baute mit der Sparte Evergreen Aviation Technologies in Zusammenarbeit mit dem US-Konzern Boeing die Boeing 747LCF Dreamlifter. Außerdem gibt es in Taiwan mehrere Evergreen Hotels der gehobenen Klasse.
Laut einer Pressemitteilung hat EVA Air den Beitritt zur Star Alliance beantragt.[2]
In Europa fliegt EVA Air Wien, Amsterdam, Paris und London an. Seit dem 18. März 2010 bediente EVA Air auch wieder zweimal wöchentlich Frachtflüge nach Wien mit einer Boeing 747. Diese Verbindung wurde mittlerweile erneut eingestellt.
Es bestehen Codeshare- (Passagier) sowie Blockspaceabkommen (Fracht) mit Shanghai Airlines (die in Deutschland durch EVA AIR als GSA vertreten werden), Air Macau und Lufthansa Cargo.
Mit Stand Februar 2012 besteht die Flotte der EVA Air aus 58 Flugzeugen[3] mit einem Durchschnittsalter von 10 Jahren[4]:
| Flugzeugtyp | aktiv | bestellt | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Airbus A330-200 | 11 | ||
| Airbus A330-300 | 3 | ||
| Boeing 747-400 | 3 | ||
| Boeing 747-400M | 4 | ||
| Boeing 747-400F | 9 | Frachtmaschinen der EVA Air Cargo | |
| Boeing 777-300ER | 15 | ||
| McDonnell Douglas MD-11F | 8 | Frachtmaschinen der EVA Air Cargo | |
| McDonnell Douglas MD-90 | 5 | geleast von Uni Air | |
| Gesamt | 58 | - |