|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Ebnet Freiburg im Breisgau | |
|---|---|
| Stadtkreis Freiburg im Breisgau (FR) Baden-Württemberg, Deutschland | |
| |
| Basisdaten | |
| Stadtteil mit Ortsverwaltung von Freiburg | |
| Stadtteilnummer: | 33 (Bezirk: 330) |
| eingemeindet seit: | 1. Juli 1974 |
| Geografische Lage: | 47° 59′ 11″ N, 7° 54′ 17″ O47.98638888897.90472222222320Koordinaten: 47° 59′ 11″ N, 7° 54′ 17″ O |
| Höhe: | 320 m ü. NN |
| Fläche: | 6,87 km² |
| Einwohner: | 2.517 (31. Dezember 2010) |
| Bevölkerungsdichte: | 366 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 79117 |
| Vorwahl: | 0761 |
| Adresse der Verwaltung: |
Ortsverwaltung Ebnet Steinhalde 6 79117 Freiburg |
| Internetauftritt: | www.freiburg.de |
| Politik | |
| Ortsvorsteher: | Bernhard Sänger |
| Dialekt: Alemannisch | |
| Hauptvariante: | Niederalemannisch |
| Regionalvariante: | Schwarzwald |
| Lokalvariante: | Dreisamtal |
Ebnet ist ein Stadtteil von Freiburg im Breisgau mit eigener Ortsverwaltung. Die etwa 2500 Einwohner (2010) zählende Ortschaft liegt im Osten der Stadt nördlich der Dreisam und schließt an der alten B 31 unmittelbar an den Stadtteil Waldsee an. Durch die Dreisam ist der Ort im Süden vom Stadtteil Freiburg-Littenweiler getrennt. Ebnet wurde am 1. Juli 1974 nach Freiburg eingemeindet.
Bis zur Fertigstellung der neuen, autobahnähnlichen B 31 ins Dreisamtal war die Ortseinfahrt Ebnets ein stark belastetes Nadelöhr des Individualverkehrs mit oft kilometerlangen Staus stadteinwärts.
Auf der Gemarkung Ebnets liegt eines der beiden Freiburger Wasserwerke mit zahlreichen Brunnen zur Versorgung der Stadt Freiburg. Durch das Wasserwerk Freiburg-Ebnet werden ca. 2/3 aller Freiburger Haushalte mit Trinkwasser versorgt.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort Ebnet wird schon im 1113 als Ebenôte in Urkunden des Klosters St. Peter erwähnt. Es wurde aber schon früher hier gesiedelt, da der Abt von Einsiedeln der Gerichtsherr der Höfe auf der späteren Gemarkung von Ebnet war. Zunächst hatten die Herren von Falkenstein die Ortsherrschaft, später die Grafen von Freiburg, die den Besitz 1350 an das Freiburger Patriziergeschlecht der Schnewlin-Landeck weiter gaben. Durch Heirat ging der Besitz im 16. Jahrhundert an das Geschlecht derer von Sickingen über. Beim Übergang des Breisgaus 1806 an Baden kam auch Ebnet zum Großherzogtum. 1974 schließlich wurde Ebnet durch Eingemeindung ein Stadtteil von Freiburg.
Der vom Roßkopf-Gipfel bis zur Jugendherberge verlaufende „Borderline-Downhill“ für Mountain-Bikes verläuft so ziemlich genau entlang der Gemarkungsgrenze zum Nachbarstadtteil Waldsee auf einem zur Dreisam abfallenden Grat eines Höhenrückens. Die Gemarkungsgrenze quert dann die Dreisam in südwestlicher Richtung und verläuft bis zum Nordeingang des Mage Solar Stadions des SC Freiburg und knickt dann nach Südosten ab. Die Nordostecke des Stadions und der Nordteil des benachbarten Strandbades gehören damit zum Stadtteil Ebnet. Im Strandbad liegt auch der gemeinsame Grenzpunkt zwischen den Stadtteilen Ebent, Waldsee und Littenweiler. Die in gerader Linie vom Stadion her verlaufende Grenze quert dann die Schwarzwaldstraße westlich des Weges „Klein Grün“, erreicht dann nach 200 Metern die Dreisam, quert diese ebenfalls und verläuft dann entlang des nördlich der Dreisam verlaufenden Uferweges bis zur Straße „Alte Sägemühle“. Ab dort bildet dann die Flussmitte die weitere Grenze bis in Höhe des nördlichsten Teiles des östlich von Freiburg liegenden Golfplatzes. Ab der Einmündung der Brugga in die Dreisam grenzt Ebnet dann an die Nachbargemeinde Kirchzarten. Vom Golfplatz aus verläuft die Grenze dann in Richtung Norden durch das Dreisamtal. Sie trifft dann auf den Eschbach, ab dort grenzt Ebnet an die Gemeinde Stegen. Wenige hundert Meter nach dem Queren des Eschbachs schwenkt die Grenze dann auf den zwischen dem Stegener Attental und dem zu Ebnet gehörigen Welchental liegenden Höhenrücken, auf dessen Grat sie bis zum 727 Meter hohen Hornbühl verläuft, wo sie auf den vom Freiburger Schlossberg bis zum Thurner verlaufenden Höhenrücken trifft. Diesen entlang verläuft sie an Glottertal grenzend nach Westen, wo sie wieder den Roßkopf erreicht.
Altstadt | Betzenhausen | Brühl | Ebnet | Günterstal | Haslach | Haid | Herdern | Hochdorf | Kappel | Landwasser | Lehen | Littenweiler | Mooswald | Mundenhof | Munzingen | Neuburg | Oberau | Opfingen | Rieselfeld | St. Georgen | Stühlinger | Tiengen | Vauban | Waldsee | Waltershofen | Weingarten | Wiehre | Zähringen