|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Eckhard Uhlenberg (* 16. Februar 1948 in Werl) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von Juni 2005 bis Juli 2010 Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 13. Juli 2010 ist er Präsident des 15. Landtages von Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis |
Er schloss 1962 die Volksschule ab und machte 1962 bis 1965 eine Landwirtschafts-Lehre. Es folgte der Besuch der Landvolkshochschule Hardehausen und der Landjugendakademie Fredeburg. Landwirtschaftsmeister ist er seit 1974 und ist als selbständiger Landwirt tätig. Er ist verheiratet und hat drei Kinder und wohnt auf seinem Bauernhof im Werler Ortsteil Büderich.
Seit 1968 ist Uhlenberg Mitglied der CDU, seit 1985 Vorsitzender des CDU-Bezirks Sauer-/Siegerland. 1987 wurde er stellvertretender Landesvorsitzender der CDU NRW. 1970 bis 1974 war er Vorsitzender des Kreisverbandes Soest der Jungen Union und von 1972 bis 1976 Mitglied des JU-Landesvorstandes Westfalen-Lippe und des JU-Deutschlandrates. Von 1977 bis 1995 amtierte er als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Soest. Seit 1975 ist er Mitglied des Kreistages Soest. Seit 1992 ist er Vorsitzender des CDU-Landesagrarausschusses NRW, seit 1990 Vorsitzender des Arbeitskreises Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz der CDU-Landtagsfraktion.
Von 1980 bis 1985 war er Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen. Seit 1990 gehört er erneut dem Landtag an und war dort stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Am 24. Juni 2005 wurde Uhlenberg in die neue Landesregierung NRW unter Jürgen Rüttgers berufen (siehe auch Kabinett Rüttgers) und zum Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ernannt. Dieses Amt verlor er nach einer Legislaturperiode im Juli 2010 wieder.
Seit dem 13. Juli 2010 ist er Präsident des 15. Landtags von Nordrhein Westfalen. Bei der Wahl stimmten 158 Abgeordnete für den Kandidaten. Das entsprach einer Zustimmung von 87,3 Prozent. Nur neun Abgeordnete votierten gegen Uhlenberg, weitere 14 enthielten sich der Stimme.
Im Zusammenhang mit der Entlassung und der Untersuchungshaft des Ministerialbeamten Harald Friedrich werden Uhlenberg Vorwürfe gemacht, nicht früh genug gegen die Kontamination durch PFT vorgegangen zu sein und statt dessen gegen den Uhlenberg-Kritiker und PFT-Mahner Friedrich staatsanwaltschaftliche Ermittlungen veranlasst zu haben, die der anschließende Untersuchungsausschuss des Landtages Nordrheinwestfalen als unbegründet beurteilte[1][2][3][4].
Eckhard Uhlenberg hat den Wahlkreis Soest I bei der Landtagswahl 2005 mit 52,2 % und bei der Landtagswahl 2010 mit 48,8 % der Erststimmen gewonnen.
Seit 1980 ist er Beirat der Justizvollzugsanstalt Werl. Von 1999 bis 24. Juni 2005 war er stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates des WDR. Seit 2000 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Saline Bad Sassendorf. Uhlenberg war 2000 Mitglied im Aufsichtsrat der Westfleisch e.G. und bis 2004 im Aufsichtsrat der Westfleisch Finanz AG.
nur Landwirtschaft: Hermann Heukamp | Heinrich Lübke | Johannes Peters | Josef Effertz | Gustav Niermann | Diether Deneke | Hans Otto Bäumer
Umwelt und Landwirtschaft: Klaus Matthiesen | Bärbel Höhn | Eckhard Uhlenberg | Johannes Remmel
Ernst Gnoß | Robert Lehr | Josef Gockeln | Wilhelm Johnen | Josef Hermann Dufhues | John van Nes Ziegler | Wilhelm Lenz | John van Nes Ziegler | Karl Josef Denzer | Ingeborg Friebe | Ulrich Schmidt | Regina van Dinther | Eckhard Uhlenberg
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Uhlenberg, Eckhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1948 |
| GEBURTSORT | Werl |