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Edgar Julius Jung

Edgar Julius Jung (um 1925)

Edgar Julius Jung, Pseudonym Tyll,[1] (* 6. MĂ€rz 1894 in Ludwigshafen; † 30. Juni oder 1. Juli 1934 in Berlin oder in einem Wald bei Oranienburg) war ein deutscher Jurist, Politiker und Publizist. Er gilt als wichtiger Vertreter der Konservativen Revolution in der Weimarer Republik. Jung wirkte 1924 bei der Ermordung des PrĂ€sidenten der Autonomen Pfalz Franz Josef Heinz mit. 1934 wurde er im Rahmen des sogenannten Röhmputsches von Nationalsozialisten ermordet.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jugend und Ausbildung (1894 bis 1922)

Jung wuchs in Ludwigshafen in bĂŒrgerlichen VerhĂ€ltnissen auf, sein Vater war zunĂ€chst Volksschullehrer und danach Studienprofessor an einem MĂ€dchenlyzeum.[2] Er besuchte dort erst die Volksschule, dann das humanistische Gymnasium und erlangte 1913 das Abitur. 1913 begann er das Studium der Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Lausanne. 1914 nahm er als Freiwilliger FrontkĂ€mpfer beim 3. Bayerischen Chevaulegers-Regiment aktiv am Ersten Weltkrieg teil, u.a. auch in Verdun. 1917 ließ er sich zur Feldartillerie versetzen, wurde Leutnant der Reserve und 1918 Kampfflieger an der Westfront bei Diedenhofen. Nach dem Krieg wurde er Mitglied des Freikorps Epp und nahm an der Niederschlagung der MĂŒnchner RĂ€terepublik im FrĂŒhjahr 1919 teil.

Jung setzte in Heidelberg und WĂŒrzburg sein Studium der Rechtswissenschaften fort. Nach dem ersten Staatsexamen wurde er 1920 in WĂŒrzburg zum Dr. jur. promoviert. 1922 legte er das Assessorenexamen ab und trat danach als Rechtsanwalt in ZweibrĂŒcken in die Kanzlei von Albert Zapf[3] ein. Im Dezember desselben Jahres heiratete er.

AktivitĂ€ten in der PfĂ€lzischen „Widerstandsbewegung“ (1923 bis 1924)

Die Pfalz war, wie der Großteil des linken Rheinufers, seit Dezember 1918 als Folge des Ersten Weltkrieges von französischen Truppen besetzt worden. Zusammen mit dem Kaiserslauterer Bankdirektor Emmerling grĂŒndete Jung den geheimen „Rheinisch-PfĂ€lzischen Kampfbund“, der sich die gewaltsame Entfernung der französischen Besatzung zum Ziel gesetzt hatte und ab 1923 gewaltsame Aktionen gegen den von Frankreich unterstĂŒtzten pfĂ€lzischen Separatismus plante und ausfĂŒhrte. Am 12. April 1923 wurde er von den französischen Behörden aus der Pfalz ausgewiesen, mit Wirkung bis 1930. Zuerst zog er mit seiner Familie nach Mannheim und im Sommer 1923 nach Feldafing, worauf er sich als Anwalt in MĂŒnchen niederließ. Dort traf er auf den ebenfalls ausgewiesenen und nunmehr im Bayerischen Staatskommissariat fĂŒr die gewaltsame Separatistenabwehr in der Pfalz zustĂ€ndigen Walter Antz aus ZweibrĂŒcken, der ihn mit den Vorbereitungen eines Anschlages auf den AnfĂŒhrer der Separatisten, Franz Josef Heinz, den PrĂ€sidenten der Autonomen Pfalz beauftragte. Das Attentat gelang erst im zweiten Anlauf: Am Abend des 9. Januar 1924 stĂŒrmten unter dem Kommando von Jung rund 20 MĂ€nner, die ĂŒber den gefrorenen Rhein gekommen waren, den Speisesaal des „Wittelsbacher Hofes“ in Speyer. Sie ermordeten Heinz, seinen Mitarbeiter Nikolaus Fußhöller und Matthias Sand, einen unbeteiligten Gast. Von den AttentĂ€tern wurden bei dem anschließenden Schusswechsel zwei NSDAP-Mitglieder getötet. Jung selbst wurde beim Schusswechsel durch einen Streifschuss am Hals leicht verletzt und kehrte nach MĂŒnchen zurĂŒck.

Im selben Jahr versuchte er, fĂŒr die Deutsche Volkspartei in den Reichstag gewĂ€hlt zu werden, scheiterte jedoch. Stattdessen verlegte Jung sich auf die politische Schriftstellerei. Mit seinem Buch Die Herrschaft der Minderwertigen, einer intellektuellen Generalabrechnung mit Demokratie, Parlamentarismus und Liberalismus, avancierte er 1926 zu einem der prominentesten WortfĂŒhrer der konservativen Revolution. Als politischer Ideengeber und Sprachrohr der politischen Rechten konnte Jung AnhĂ€nger vor allem in der Studentenschaft und in der rheinischen Schwerindustrie finden. Aus der Ruhrlade erhielt er ab 1929 monatlich 2000 Mark fĂŒr seine publizistische und politische TĂ€tigkeit.

1933 bis 1934

Nach der MachtĂŒbernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 bewarb sich Jung erfolgreich beim konservativen Vize-Kanzler des Koalitionskabinetts, Franz von Papen, als politischer Berater und Redenschreiber.

Am 17. Juni 1934 hielt Papen vor Marburger Studenten die von Jung verfasste Marburger Rede. In dieser Rede bekannte der Vizekanzler sich zwar zur FĂŒhrerschaft Hitlers und bejahte auch das BĂŒndnis zwischen konservativer und nationalsozialistischer Revolution, ĂŒbte gleichwohl massive Kritik an den MissstĂ€nden der nationalsozialistischen Herrschaft: Er reklamierte ein geordnetes Wachstum anstelle von revolutionĂ€ren ZustĂ€nden und erteilte dem Kollektivismus in Wirtschaft und Gesellschaft sowie dem linken Nationalsozialismus â€“ unter Akzentuierung der sozialistischen Elemente der Bewegung â€“ eine Absage. Papen forderte des Weiteren die stĂ€ndische Neuordnung nach wilhelminischem Vorbild als ein Alternativmodell zur zweiten Revolution, wie sie durch die Parteilinke gefordert wurde, und verlangte die Abschaffung der NSDAP als Überbleibsel des Parteiensystems. Im Ganzen wurde der Eindruck suggeriert, der Nationalsozialismus stelle nur ein ephemeres Durchgangsstadium im Zuge eines gesamteuropĂ€ischen Umwandlungsprozesses dar.

Jung hatte beabsichtigt, durch diese Rede ein Fanal fĂŒr die jungkonservative Konterrevolution gegen den Nationalsozialismus zu setzen. Seine die RealitĂ€ten verkennenden Vorstellungen sahen die VerhĂ€ngung des Ausnahmezustandes durch den ReichsprĂ€sidenten Paul von Hindenburg, auf den Papen erheblichen Einfluss ausĂŒbte, die Bildung eines Direktoriums unter Einbeziehung von Hitler und Göring und die Ausschaltung der NS-Radikalen vor. Eine landesweite Verbreitung der Marburger Rede durch eine Verlesung im Radio wurde von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels verhindert.

Jung und einige andere Mitarbeiter von Papens (spĂ€ter als Edgar-Jung-Kreis bezeichnet) beabsichtigten in Anbetracht des vorhersehbaren Ablebens Hindenburgs, ihre PlĂ€ne von der konservativen Revolution gestĂŒtzt auf den Oberbefehl des ReichsprĂ€sidenten ĂŒber die Reichswehr umzusetzen. Hindenburg sollte durch Papen, der am 30. Juni eine Audienz beim ReichsprĂ€sidenten haben wĂŒrde, dazu bewogen werden, ein staatsstreichartiges Eingreifen der Reichswehr in die schwelende Staatskrise des Jahres 1934 zu veranlassen.

Aus VerĂ€rgerung ĂŒber die Marburger Rede gab Hitler Heinrich Himmler am 25. Juni 1934 die Erlaubnis, Edgar Jung verhaften zu lassen. Die Verhaftung durch die Gestapo erfolgte bereits am Abend desselben Tages in Halensee, wo Jung seit einigen Monaten eine möblierte Wohnung gemietet hatte.[4] Eine erste Intervention Papens bei Hitler zugunsten seines Redenschreibers am 28. Juni verlief erfolglos: In seinem Tagebuch vermerkte der NS-Parteiideologe Alfred Rosenberg: „Der FĂŒhrer erzĂ€hlte, daß er Dr. Jung, den Verfasser der unglaublichen Papen Rede [sic!], habe verhaften lassen. â€“ Gerade lĂ€ĂŸt der Vice-K.[anzler] anfragen, ob der FĂŒhrer ihn noch heute empfangen könnte. Hitler lacht: ‚Der kommt wegen seines Dr. Jung!‘ Und lĂ€ĂŸt ablehnen.“[5] Bei einer spĂ€teren Intervention Papens versicherte Hitler diesem wiederum, Jung sei zu „seiner eigenen Sicherheit“ in Schutzhaft genommen worden. Ferner behauptete er, dass bei der Durchsuchung von Jungs Wohnung belastendes Material ĂŒber landesverrĂ€terische Beziehungen Jungs zur österreichischen Regierung zutage gefördert worden sei.[6]

Die verbliebenen Mitarbeiter Papens versuchten in den folgenden Tagen die Umsetzung der gemeinsamen StaatsstreichplĂ€ne gegen die Regierung Hitler und die NSDAP weiter voranzutreiben: Ein fĂŒr den 30. Juni 1934 geplanter Besuch Papens auf dem Gut des ReichsprĂ€sidenten in Ostpreußen sollte dabei genutzt werden, Hindenburg dazu zu bewegen, den Reichsnotstand zu erklĂ€ren und der Reichswehr den Befehl zum Vorgehen gegen SA, SS und NSDAP zu erteilen. Noch am selben Tag setzte der NS-nahe Generalmajor der Reichswehr Walter von Reichenau, der ĂŒber diese Absichten Kenntnis erlangt hatte, die FĂŒhrer der SS, Himmler und Heydrich, mit denen er seit lĂ€ngerem politisch verbĂŒndet war, ĂŒber diese PlĂ€ne in Kenntnis. Von mehreren Zeugen der Ereignisse wurde spĂ€ter die Vermutung geĂ€ußert, dass diese Wendung das Todesurteil fĂŒr den inhaftierten Jung bedeutete.

Die genauen UmstĂ€nde von Jungs Ende sind nicht vollstĂ€ndig gesichert: Fritz GĂŒnther von Tschirschky gibt in seinen Memoiren an, Jung noch einmal kurz am 30. Juni im Keller des Gestapo-Hauptquartiers in der Prinz-Albrecht-Straße getroffen zu haben.[7] Seraphim zufolge wurde Jung dort noch am selben Tag im Zuge der unter der Propagandabezeichnung „Röhmputsch“ bekannt gewordenen politischen SĂ€uberungswelle erschossen.[5] Zahlreiche andere Quellen geben demgegenĂŒber an, Jung sei ins Konzentrationslager Oranienburg ĂŒberfĂŒhrt und dort in der Nacht zum 1. Juli erschossen worden. Jungs Freund Edmund Forschbach zieht diese Angabe in seiner Biografie Jungs jedoch ausdrĂŒcklich in Zweifel.[8]

Politische und soziale Vorstellungen Jungs

Die weltanschauliche Entwicklung Jungs dokumentiert sich in erster Linie in seiner Hauptschrift Die Herrschaft der Minderwertigen von 1927, die in der zweiten Auflage von 1930 eine grundlegende Überarbeitung erfuhr. Von nun an stand nicht mehr die Nation im Vordergrund seines Denkens, sondern das Volk.[9]

Obwohl nach heutigen MaßstĂ€ben klar „rechts“ stehend, lehnte Jung die von Richelieu begrĂŒndete Nationalstaatsidee ab. In einem starken, gegenĂŒber der Zentralgewalt durchsetzungsfĂ€higen Föderalismus sah er die natĂŒrliche Fortsetzung der deutschen Kleinstaaterei, die ihrerseits den Gegenpol zum rein zentralistischen französischen Staatsmodell bilde. Der innere Föderalismus der deutschen Regionen untereinander musste nach Jungs Auffassung langfristig in einen Ă€ußeren Föderalismus der europĂ€ischen Nationen ausgreifen, der in der Errichtung eines ĂŒbernationalen europĂ€ischen Imperiums gipfeln sollte. Moeller van den Brucks Hass auf den Westen und das „Westlertum“ â€“ damals ein weitverbreitetes Sentiment der konservativen Rechten â€“ teilte Jung ausdrĂŒcklich nicht.

Anfang der 1930er Jahre drĂ€ngte Jung im Sinne seines Föderalismuskonzepts auf die Lösung des – 1919 ungelöst gebliebenen Problems – des Dualismus Preußen-Deutschland, da er dies als GewĂ€hr dafĂŒr ansah, die Gefahr kĂŒnftiger schĂ€dlicher innenpolitischer Konflikte zu beseitigen. Als Mittel zur Lösung des Gegensatzes Preußen/Reich schwebte ihm die Wiederherstellung der föderalistischen Ordnung im Norden und im Westen des Reiches vor. Seine Forderung nach einer föderalistischen Erneuerung des Reiches begrĂŒndete Jung insbesondere auch außenpolitisch: Die deutschen Volksgruppen, die nach 1919 unter die Herrschaft anderer Staaten geraten waren, konnten nach seiner Ansicht mit den Mehrheitsvölkern nur ausgesöhnt werden, wenn die Gaststaaten ihrerseits eine föderalistische Ordnung annehmen wĂŒrden, die fremden Volksgruppen die Beibehaltung ihrer EigenstĂ€ndigkeit ermöglichen wĂŒrde. Dies war nach Jungs Meinung aber nur zu erwarten, wenn das Reich mit gutem Beispiel vorangehen wĂŒrde und ein echter Bundesstaat wĂŒrde. In Anlehnung an die deutschen Minister der Prager Regierung Robert Mayr-Harting und Franz Spina sah Jung die „Verschweizerung“ der Tschechoslowakei als die einzige Möglichkeit, das sudetendeutsche Problem friedlich zu lösen.

Sozial drang Jung nachdrĂŒcklich auf die StĂ€rkung der Familie als des Kerns der Gesellschaft und die StĂŒtzung der tradierten Rollen. Heftige Kritik ĂŒbte er an Erscheinungen wie dem „GebĂ€rstreik“ der Frau und der Kriegsdienstablehnung zahlreicher MĂ€nner.

Dem nationalsozialistischen Gedankengut konnte Jung – obwohl er als einer der geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus gilt – tatsĂ€chlich nur wenig abgewinnen: Seiner Forderung nach der „Entmassung“ der Gesellschaft und ihrer FĂŒhrung durch neu herauszubildende Eliten stand die Praktik Hitlers, seine Macht nach Art eines Volkstribuns auf „Massen“ zu stĂŒtzen, diametral entgegen. Den Rassenkult der Nationalsozialisten lehnte Jung als eine Verirrung und Degeneration des jungkonservativen Volkstumsgedanken ab: „Wenn unsere Volkstumsgedanken mit der Rassenlehre, dem biologischen Naturalismus, verwechselt werden, dann kann Hitler alles, was wir jungen Konservativen in den letzten Jahren geistig geschaffen haben, verfĂ€lschen und in das Gegenteil seiner ursprĂŒnglichen Bedeutung verkehren.“[10]

Bewertung durch Zeitgenossen und Nachwelt

FĂŒr den Philosophen Leopold Ziegler war Edgar Jung der „entschiedenste, konsequenteste, mutigste und klĂŒgste Gegner Hitlers“, dem schon allein aufgrund des Mutes, den er gegen Hitler aufgebracht habe, ein Platz in der Geschichte gebĂŒhre.[11] Ein Ă€hnlich anerkennendes Urteil fĂ€llte der General Kurt von Schleicher im April 1934, zwei Monate vor seiner und Jungs Ermordung, als er einem Freund schrieb, es sei eine „Schande“, dass ihm „dieser Mann“, Jung, nicht bereits 1932 â€žĂŒber den Weg gelaufen“ sei. Klemens von Klemperer stellte das Wirken Jungs spĂ€ter in die KontinuitĂ€t des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus, indem er ihn als VorlĂ€ufer des Kreisauer Kreises interpretierte: „Letzten Endes starb Jung fĂŒr eine gute Sache. Seine Ideen bilden die BrĂŒcke zu Graf Helmuth von Moltke und seinem Kreisauer Kreis, einem der Zentren der Widerstandsbewegung gegen Hitler. [
] Der Konservativismus wurde [mit Jung] eine ideologische Waffe gegen die totalitĂ€re Gewalt.“

Schriften

  • Die Herrschaft der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung ; 1927.
  • Die Herrschaft der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein neues Reich; 1930.
  • Föderalismus aus Weltanschauung; 1931.
  • Sinndeutung der deutschen Revolution; 1933.

Literatur

  • Edmund Forschbach: Edgar J. Jung. Ein Konservativer RevolutionĂ€r 30. Juni 1934. 1984.
  • Karl Martin Grass: Edgar Jung, Papenkreis und Röhmkrise 1933–34. 1966.
  • Karl-Martin Graß: Jung, Edgar Julius. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN 3-428-00191-5, S. 669–671 (Digitalisat).
  • Helmut Jahnke: Konservativer RevolutionĂ€r zwischen Tradition und Moderne. 1998.
  • Bernhard Jenschke: Zur Kritik der Konservativ-RevolutionĂ€ren Ideologie in der Weimarer Republik. Weltanschauung und Politik bei Edgar Julius Jung. Beck Verlag, 1971.
  • Gerhard GrĂ€ber, Matthias Spindler: Die Pfalzbefreier. Volkes Zorn und Staatsgewalt im bewaffneten Kampf gegen den pfĂ€lzischen Separatismus 1923/24. Pro Message, Ludwigshafen/Rhein 2005, ISBN 3-934845-24-X (u. a. ĂŒber die Ermordung von Franz Josef Heinz und den Sturm auf das Pirmasenser Bezirksamt 1924).
  • Joachim Knoll: „Konservatives Krisenbewußtsein am Ende der Weimarer Republik. Edgar Julius Jung - ein geistesgeschichtliches PortrĂ€t“, in: Deutsche Rundschau 87/1961, S. 930-940.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Edmund Forschbach: Edgar J. Jung. Ein konservativer RevolutionĂ€r 30. Juni 1934, 1984, S. 44.
  2. ↑ Kurt Baumann: PfĂ€lzer Lebensbilder, Erster Band, 1964, S. 320 ff.
  3. ↑ Vom Scheitern der Demokratie, Die Pfalz am Ende der Weimarer Republik, Gerhard Nestler, u.a., S. 346
  4. ↑ Edmund Forschbach: Edgar Jung; 1984; S. 122. Der Umstand, dass die Verhaftung von der Gestapo durchgefĂŒhrt wurde, geht draus hervor, dass Jung bevor er seine Wohnung verlassen musste, das Wort „Gestapo“ auf die TĂŒr des Medikamentenschranks im Badezimmer schrieb, wie Forschbach angibt, wohl, um seine Freunde ĂŒber seinen Verbleib zu informieren.
  5. ↑ a b Hans-GĂŒnther Seraphim (Hrsg.): Das politische Tagebuch Alfred Rosenbergs. 1934/35 und 1939/40. Dokumentation; MĂŒnchen 1964; S. 42.
  6. ↑ Edmund Forschbach: Edgar Jung; S. 123.
  7. ↑ Fritz GĂŒnther von Tschirschky: Erinnerungen eines HochverrĂ€ters, 1973.
  8. ↑ Edmund Forschbach: Edgar Jung; 1984; S. 127. Forschbach erklĂ€rt mit Blick auf einen Brockhaus-Eintrag im Bd. 9 der Ausgabe von 1970, der Oranienburg am 1. Juli als Sterbeort angibt, dass er die dortige Angabe fĂŒr falsch hĂ€lt.
  9. ↑ Kurt Sontheimer, Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik: die politischen Ideen des deutschen Nationalismus zwischen 1918 und 1933, Nymphenburger Verlagshandlung 1962, S. 190
  10. ↑ Edmund Forschbach: Edgar Jung; S. 17.
  11. ↑ Edmund Forschbach: Edgar Jung; 1984, Einband. Er „verdient, dass er in der deutschen Geschichte nicht vergessen wird.“
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