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Eduard Fiechtner (* 5. März 1843 in Hürbel (Landkreis Biberach); † 22. Mai 1922 in Stuttgart-Untertürkheim) war der letzte Schultheiß (Ortsvorsteher) der selbstständigen Gemeinde Untertürkheim von 1879–1905 (bis zur Eingemeindung nach Stuttgart).
Untertürkheim verdankt seinem Engagement als Schultheiß zahlreiche kommunale Einrichtungen – die alle noch heute genutzt werden:
Ferner wirkte er entscheidend mit bei der Gründung der „Weingärtnergesellschaft Untertürkheim“, der Ansiedlung der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Untertürkheim sowie der Verlegung und Kanalisierung des Neckars.
Am 1. Oktober 1904 wurde das fünfundzwanzigjährige Amtsjubiläum Schultheiß Fiechtners festlich begangen und ihm das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Untertürkheim verliehen. Mit der Eingemeindung nach Stuttgart am 1. April 1905 ging er in Pension.
Sein Grab befindet sich auf dem Untertürkheimer Friedhof in der Nähe der Aussegnungshalle.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fiechtner, Eduard |
| KURZBESCHREIBUNG | Schultheiß und Ehrenbürger |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1843 |
| GEBURTSORT | Hürbel |
| STERBEDATUM | 22. Mai 1922 |
| STERBEORT | Stuttgart-Untertürkheim |