|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Offenbach | |
| Höhe: | 117 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,82 km² | |
| Einwohner: |
10.948 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 739 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63329 | |
| Vorwahl: | 06103 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OF | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 38 003 | |
| LOCODE: | DE EGB | |
| Gemeindegliederung: | Egelsbach | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Freiherr-vom-Stein-Straße 13 63329 Egelsbach | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudolf Moritz (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Egelsbach im Landkreis Offenbach | ||
Egelsbach ist eine Gemeinde mit 10.000 Einwohnern im Landkreis Offenbach in Südhessen.
Inhaltsverzeichnis |
Egelsbach ist eine von 13 Gemeinden im Landkreis Offenbach. Die Gemeinde liegt im Rhein-Main-Gebiet südlich des Mains zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt auf einer Höhe von 117 m ü NN und wird von dem Tränkbach durchflossen.
Das Gemeindegebiet Egelsbachs erstreckt sich über 14,82 km², wobei hiervon etwa 10 km² auf Wald- und Grünflächen und Ackerland entfallen.
Egelsbach grenzt im Norden und Osten an die Stadt Langen, im Süden an die kreisfreie Stadt Darmstadt und die Gemeinde Erzhausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg), sowie im Westen an die Stadt Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau).
Im Jahr 1275 wird Egelsbach erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte damals den Herren von Falkenstein, welche den Ort wahrscheinlich 1255 von den Herren von Hagen-Münzenberg geerbt haben. Nach dem Aussterben der Falkensteiner im Mannesstamme 1486 erben die Grafen von Isenburg Egelsbach.
1526 wird die Reformation im Dorf eingeführt. 1600 verkauft der Graf von Isenburg das Amt Kelsterbach mit Egelsbach und Langen an den Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Seither ist Egelsbach hessisch. 1705 wird Egelsbach eigene Pfarrei, nachdem es von der Langener Pfarrei getrennt wurde. Bei der Aufteilung der Länger Mark im Jahr 1732, welcher Egelsbach seit altersher angehörte, erhält Egelsbach einen Drittel des Markbodens. 1821 wird das Amt Kelsterbach aufgehoben und Egelsbach gehört bis 1832 dem Landratsbezirk Langen an. Seitdem ist Egelsbach Teil des Kreises Offenbach. 1873 erhält der Ort einen Bahnhof auf der Strecke Frankfurt am Main-Darmstadt und 1955 wird der Flugplatz eingerichtet.
Seit Egelsbach im Jahr 1834 1291 Einwohner zählte, hat sich die Bevölkerungszahl stark vermehrt. Bereits 1939 waren es 3695 Einwohner. Im Jahr 1987 hatte Egelsbach 9089 Einwohner. Die Gemeinde zählte am 31. Dezember 2003 eine Einwohnerzahl von 9689. Somit ergibt sich ein Bevölkerungszuwachs von 600 Personen oder etwa 6,7 Prozent in den Jahren 1987 bis 2003. Mitte März 2008 überschritt die Einwohnerzahl die 10.000er Marke. Dies bedingt vor allem durch den Ausbau des Neubaugebietes "Im Brühl".
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 hatte folgendes Ergebnis:[2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 31,0 | 10 | 12,3 | 4 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 30,7 | 9 | 33,2 | 10 |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 21,0 | 7 | 30,1 | 9 |
| WGE | Wahlgemeinschaft Egelsbach seit 1956 | 12,5 | 4 | 16,1 | 5 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 4,9 | 1 | 8,2 | 3 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 50,4 | 59,0 | |||
Der parteilose Bürgermeister Rudolf (genannt Rudi) Moritz wurde am 26. März 2006 im ersten Wahlgang mit 66,8 % der Stimmen wiedergewählt. Seine Amtszeit endet am 19. Juni 2012.
Zum Nachfolger wurde in einer Stichwahl am 5. Februar 2012 Jürgen Sieling (SPD) gewählt. Er setzte sich mit 61,9 Prozent gegenüber Harald Eßer (Grüne) durch, der auf 38,1 Prozent kam. Im ersten Wahlgang war Axel Vogt (FDP, trat als Unabhängiger an) ausgeschieden.
Egelsbach ging 1991 eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Pont-Saint-Esprit ein. Darüber hinaus besteht seit 2005 eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt Chojnów.
Von der zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet und der guten Verkehrsanbindung profitiert die Gemeinde. Sie ist über die Trasse Frankfurt - Darmstadt an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Direkt an der Bundesautobahn A661 und der Bundesautobahn A5 gelegen, ist der Flughafen Frankfurt mit dem Frankfurter Kreuz in kurzer Zeit zu erreichen.
Der Flugplatz Egelsbach ist der verkehrsreichste Verkehrslandeplatz in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde mittlerweile offiziell umbenannt in Flugplatz Frankfurt-Egelsbach. Von hier starten Maschinen in das In- und Ausland. Mit seinen knapp 72.000 Flugbewegungen (2011)[3] entlastet und ergänzt der Flugplatz Frankfurt-Egelsbach den Frankfurter Flughafen im Segment des Verkehrs der Allgemeinen Luftfahrt. Betreiber ist die Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach. Seit März 2008 ist die Firma NetJets Hauptgesellschafter der HFG, die anderen Gesellschafter sind die Gemeinde Egelsbach und die Stadt Langen, die nach zwei einseitig von NetJets bestrittenen Kapitalerhöhungen zusammen noch 15,82 Prozent der Anteile halten[4].
Die Kaufkraft lag in Egelsbach 2003 bei 19.564 Euro/Einwohner. Das entspricht einer Quote von 117,8 Prozent im Bundesdurchschnitt.
In der Nähe des Baggersees bei 50° 0′ 13″ N, 8° 36′ 39″ O50.00361111118.61083333333 befindet sich eine US-amerikanische militärische Sendeanlage mit diversen Antennenanlagen.
Grundschulen
Volkshochschulen
Die Ernst Reuter-Schule (Haupt- und Realschule) wurde zum Ende des Schuljahres 2003/2004 aufgelöst und die zu dieser Zeit noch bestehenden Klassen in die Langener Albert-Einstein-Schule eingegliedert.
Dietzenbach | Dreieich | Egelsbach | Hainburg | Heusenstamm | Langen (Hessen) | Mainhausen | Mühlheim am Main | Neu-Isenburg | Obertshausen | Rödermark | Rodgau | Seligenstadt