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EichstÀtt

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter EichstĂ€tt (BegriffsklĂ€rung) aufgefĂŒhrt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt EichstÀtt
EichstÀtt
Deutschlandkarte, Position der Stadt EichstÀtt hervorgehoben
48.89194444444411.183888888889393Koordinaten: 48° 54â€Č N, 11° 11â€Č O{{#coordinates:48,891944444444|11,183888888889|primary
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  }}
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: EichstÀtt
Höhe: 393 m ĂŒ. NHN
FlĂ€che: 47,84 kmÂČ
Einwohner: {{#invoke:FormatNum|format|13146 |format=dewiki}} (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen: 85071, 85072, 85067
Vorwahl: 08421
Kfz-Kennzeichen: left|09176123|5}} Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthÀlt Kleinbuchstaben
GemeindeschlĂŒssel: 09 1 76 123
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11
85072 EichstÀtt
WebprÀsenz: www.eichstaett.de
OberbĂŒrgermeister: Andreas Steppberger (FW)
Lage der Stadt EichstÀtt im Landkreis EichstÀtt
Landkreis Donau-RiesLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis RegensburgLandkreis KelheimLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis Neuburg-SchrobenhausenIngolstadtHaunstetter ForstAdelschlagAltmannsteinBeilngriesBöhmfeldBuxheim (Oberbayern)Denkendorf (Oberbayern)DollnsteinEgweilEichstättEitensheimGaimersheimGroßmehringHepbergHitzhofenKindingKipfenbergKöschingLentingMindelstettenMörnsheimNassenfelsOberdollingPollenfeldPförringSchernfeldStammham (bei Ingolstadt)TittingWaltingWellheimWettstettenKarte
Über dieses Bild
EichstÀtt

EichstĂ€tt ist eine Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Oberbayern. Die Stadt ist Sitz des Landkreises sowie der Verwaltung des Naturparks AltmĂŒhltal, außerdem Bischofssitz des Bistums EichstĂ€tt und Hauptsitz der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Die Stadt liegt an der AltmĂŒhl in NĂ€he des geographischen Zentrums Bayerns und im Dreieck der grĂ¶ĂŸten bayerischen Oberzentren MĂŒnchen, NĂŒrnberg und Augsburg. EichstĂ€tt gilt als Hauptort des AltmĂŒhltals. Der nördliche Talabhang oberhalb der Stadt bildet einen AuslĂ€ufer des FrĂ€nkischen Jura. Höchster Punkt im Stadtgebiet ist der Stadtberg mit 525 Meter Höhe. Am tiefsten Punkt bei 384 Meter verlĂ€sst die AltmĂŒhl das Stadtgebiet. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von 393 Meter. Die Stadt ist der namensgebende Ort der EichstĂ€tter Alb.

Stadtgliederung

  • Neben der Kernstadt besteht EichstĂ€tt aus den historischen VorstĂ€dten Buchtalvorstadt, Ostenvorstadt, Spitalvorstadt/Frauenberg und Westenvorstadt sowie den eingemeindeten Ortschaften BuchenhĂŒll, Landershofen, Marienstein-Rebdorf/Blumenberg mit Kinderdorf und Kloster (siehe: Kloster Rebdorf und Kloster Marienstein), Wasserzell und Wintershof mit Wegscheid, Pietenfeld an der Leithen, HĂ€ringhof, LĂŒften, Wimpasing und Ziegelhof.
  • In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts entstanden folgende Baugebiete: Burgberg, Eichendorffstraße, Herzogfeld, Landershofen-Siedlung, Seidlkreuz, Weinleite (aufgrund der durchgĂ€ngigen Flachdachbauweise als „Klein-Jerusalem“ bezeichnet) und das Industriegebiet Sollnau (u. a. Produktionsstandort des Lampenherstellers Osram).

Geschichte

Das JubilĂ€um 1100 Jahre EichstĂ€tt wĂŒrdigte Deutschland am 2. Januar 2008 mit der Herausgabe dieser Sonderbriefmarke.

Vorgeschichte

Vor etwa 150 Millionen Jahren war hier der nördliche Rand des Jurameeres mit Korallenriffen und Lagunen, auf deren Grund sich Kalk in Schichten als Plattenkalk ablagerte. Eingeschlossene Tier- und Pflanzenreste blieben als Fossilien erhalten, unter anderem Juravenator und Archaeopteryx. Nach Ende der letzten Eiszeit wurde das mittlere AltmĂŒhltal durch die Urdonau, in diesem Abschnitt auch AltmĂŒhldonau genannt, geschaffen. Dabei blieben versteinerte Korallenriffe als markante Steinformationen erhalten und prĂ€gen noch heute die JurahĂ€nge. Die ersten Spuren von Menschen in der Gegend von EichstĂ€tt werden auf das 10. Jahrtausend v. Chr. datiert.

FrĂŒhgeschichte und Altertum

Bereits in der Hallstattzeit (8.–6. Jahrhundert v. Chr.) und der Zeit der Kelten (LatĂšnezeit ab 5. Jahrhundert v. Chr.) befand sich eine kleine Ansiedlung ungefĂ€hr an der Stelle des Domes, die den Namen Eistedd (vermutlich aus dem Keltischen: Wohn- oder VersammlungsstĂ€tte) trug. Zwischen 80 und 260 n. Chr. war EichstĂ€tt Teil der Provinz Raetia und beherbergte eine kleine Römersiedlung (Villa rustica), deren Lage nördlich oder nordöstlich des Doms vermutet wird. Zwar wurden im Dombereich römische Funde gemacht, römische Baureste wurden jedoch nicht gefunden.[2] Nördlich von EichstĂ€tt verlief der Limes. Dieser wurde in den Jahren 213, 233 und 259 von den Alemannen gestĂŒrmt und die Römer zogen sich ĂŒber die Donau zurĂŒck.

Mittelalter

Um 740 n. Chr. errichtete Winfried Bonifatius ein Kloster und Willibald von EichstĂ€tt wurde zum ersten Bischof im Bistum EichstĂ€tt ernannt. Um 880 wurden die Gebeine der Schwester des hl. Willibald, der hl. Walburga, von Heidenheim nach EichstĂ€tt ĂŒberfĂŒhrt; an ihrem Grab wurde 1035 ein Benediktinerinnen-Kloster gegrĂŒndet, das bis heute Wallfahrtsziel ist. Diese Heilige wird nahezu weltweit verehrt. Am 5. Februar 908 verlieh König Ludwig IV. dem Bischof Erchanbald das Markt-, MĂŒnz- und Zollrecht sowie das Recht zur Ummauerung. „Eihstat“ durfte sich 1042 „civitas“ (Stadt) nennen. 1205 erhielten die Grafen von Grögling-Hirschberg Vogteirechte. Von 1305 bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten die Bischöfe von EichstĂ€tt ĂŒber Stadt und Hochstift EichstĂ€tt. Das Hochstift war von 1500 bis 1806 Teil des FrĂ€nkischen Reichskreises innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Hexenverfolgung in EichstÀtt

Von 1582 bis 1723 wurden im Hochstift EichstĂ€tt mindestens 241 Menschen, 211 Frauen (88 %) und 30 MĂ€nner (12 %), wegen des Verdachts auf sogenannte Hexerei angeklagt und verhaftet. 222 (195 Frauen, 27 MĂ€nner) von ihnen wurden nachweislich in Hexenprozessen zum Tode verurteilt und hingerichtet. FĂŒr die ĂŒbrigen ist die Hinrichtung entweder bisher nicht sicher belegt oder sie starben wĂ€hrend der Haft oder wurden wieder freigelassen. Die Hauptphase der Hexenverfolgung im Hochstift EichstĂ€tt dauerte von 1617 bis 1630 und fiel in die Regierungszeit des FĂŒrstbischofs Johann Christoph von Westerstetten. In diesen 14 Jahren sind mindestens 185 Verhaftungen und Prozesse und 167 Hinrichtungen von 141 Frauen und 26 MĂ€nnern wegen Hexerei nachweisbar, davon kontinuierlich jedes Jahr zwischen vier und 25 (1620) Todesurteile. Die letzte bisher bekannte Hinrichtung wegen Hexerei fand in EichstĂ€tt 1723 statt.

Neuzeit

Im DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde die als „Hochburg des Katholizismus“ geltende Stadt von den Schweden erobert und geplĂŒndert. Am 12. Februar 1634 wurden weite Teile der heutigen Innenstadt fast völlig zerstört. Bis Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte der barocke Wiederaufbau der Stadt durch GraubĂŒndener Baumeister, vor allem Gabriel de Gabrieli. Durch die SĂ€kularisation 1802/03 kam die Stadt zu Bayern. 1817 bis 1833 war EichstĂ€tt Hauptstadt des FĂŒrstentums EichstĂ€tt, das die Herzöge von Leuchtenberg innehatten.

20. Jahrhundert

WĂ€hrend des Nationalsozialismus war Bischof Konrad Graf von Preysing das einzige katholische Bistumsoberhaupt in Deutschland, das sich gegen das 1933 vom Heiligen Stuhl und der Reichsregierung vereinbarte Reichskonkordat wandte. Zwischen 1939 und 1945 befand sich in der Ostenvorstadt von EichstĂ€tt das Kriegsgefangenenlager Oflag VII B. Außerdem war EichstĂ€tt Standort eines Außenlagers des Konzentrationslagers FlossenbĂŒrg, und zwar von Oktober 1944 bis Januar 1945.

Mit der bayerischen Gebietsreform 1972 wechselte EichstÀtt, das seit 1838 zum Regierungsbezirk Mittelfranken gehört hatte, nach Oberbayern.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbstĂ€ndigen Gemeinden Landershofen und Wasserzell eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1974 kam Marienstein hinzu. BuchenhĂŒll und Wintershof sowie kleine Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Pietenfeld folgten am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1840 8.453
1871 8.586
1900 9.488
1925 9.782
1939 10.092
Jahr Einwohner
1950 12.879
1961 12.484
1970 12.958
1987 11.978
2003 13.100
Jahr Einwohner
2004 12.986
2006 13.721
2008 13.926
2009 13.922
2010 13.722

Politik

BĂŒrgermeister und OberbĂŒrgermeister

Stadtrat

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Stadtratswahl 2008
Wahlbeteiligung: 57,48 %
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47,16 %
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18,63 %
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18,62 %
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8,49 %
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7,10 %

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FĂŒr die Verteilung der 24 Sitze wurde bei der Stadtratswahl am 2. MĂ€rz 2008 folgendes Ergebnis erzielt:[5]

Partei Prozent Sitze
CSU 47,16 % 12
FW 18,63 % 4
SPD 18,62 % 4
GRÜNE 8,49 % 2
ödp 7,10 % 2

StÀdtepartnerschaften

Weitere Partnerschaften

  • IndienIndien Pune (Indien) (Partnerdiözese)

Patenschaft

  • TschechienTschechien 1953 ĂŒbernahm die Stadt EichstĂ€tt die Patenschaft fĂŒr die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt Kratzau im Kreis Reichenberg im Sudetenland.

Wappen

Blasonierung: „In Rot aus grĂŒnem Bogenschildfuß wachsend eine durchgehende schwarzgefugte silberne Stadtmauer mit zentralem offenem steingefassten Tor, von zwei gezinnten silbernen ButterfasstĂŒrmen flankiert, dahinter ein stilisierter symmetrischer grĂŒner Eichbaum mit zwei sich gabelnden Ästen, fĂŒnf BlĂ€ttern und sechs goldenen Eicheln.“

Ein Siegel der Stadt wird bereits im Jahre 1256 erwÀhnt. Das Àlteste erhaltene Siegel befindet sich an einer Urkunde vom Jahre 1304 und zeigt obenstehendes Wappen.

Der Ort EichstĂ€tt wird erstmals 740 in Zusammenhang mit der BistumsgrĂŒndung als „Eihstat“ erwĂ€hnt. 908 erreichte Bischof Erchanbald von König Ludwig IV. dem Kind das Markt-, MĂŒnz- und Zollrecht sowie das Recht, eine Burg zu bauen. Die Bezeichnung Stadt (civitas) findet sich zuerst auf MĂŒnzen des Bischofs Heribert (1022–1042), dann in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. aus dem Jahre 1080. Auf diese Erhebung zur Stadt nimmt das Wappen durch die Abbildung der Stadtummauerung Bezug. Da man den Namen „EichstĂ€tt“ als „EichenstĂ€tte“ deutete, wurde in das Wappen eine Eiche aufgenommen; das EichstĂ€tter Wappen ist also ein „redendes Wappen“, das den Namen des Ortes erklĂ€rt.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

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Musik

  • Konzerte der EichstĂ€tter Stadtkapelle
  • Jura Massive
  • Fanfarenzug EichstĂ€tt
  • KleinkunstbĂŒhne „Im Gutmann“
  • Dom-Konzerte
  • EichstĂ€tter Domchor
  • „Orgelmusik am Mittag“ in der Schutzengelkirche (Seminar-und UniversitĂ€tskirche)
  • „EichstĂ€tter Seminarkonzerte“
  • Orgelkonzerte in der Erlöserkirche
  • EichstĂ€tter Kammerorchester
  • Schola Gregoriana im Dom
  • Blechblasensemble Stahlblosn
  • Open Air am Berg
  • Volksmusiktag Mittendrin

Dom, Westfassade Dom innen Willibald-Statue von Loy Hering im Dom

Katholische Kirchen

Klöster und Kirchliche AusbildungsstÀtten

Aktuell existierende Klöster bzw. klösterliche Gemeinschaften

FrĂŒhere Klöster

Weltpriesterliche AusbildungsstÀtten

  • Collegium Willibaldinum, das Bischöfliche Priesterseminar der Diözese EichstĂ€tt
  • Collegium Orientale, ein Studienkolleg fĂŒr Angehörige der mit Rom unierten katholischen Kirchen, die Studenten sind im GebĂ€ude des ehemaligen „Kleinen Seminars“ des Priesterseminars EichstĂ€tt untergebracht; dort gibt es die „Heilig Geist Kapelle“, eine neobyzantinische Kapelle aus dem Jahre 1998.

Andere Religionsgemeinschaften

Burgen und Schlösser

  • Willibaldsburg
  • Ehemalige fĂŒrstbischöfliche Residenz (Der Residenzplatz ist ein barockes Bauensemble von selten geschlossener Erhaltung.)
  • Ehemalige fĂŒrstbischöfliche Sommerresidenz (heute VerwaltungsgebĂ€ude der Kath. UniversitĂ€t)

PlÀtze

Residenzplatz mit MariensÀule Marktplatz mit Willibaldsbrunnen

  • Residenzplatz, geschaffen im 18. Jahrhundert durch den fĂŒrstbischöflichen Baumeister Gabriel de Gabrieli, hier auch Hauptsitz verschiedener öffentlicher Einrichtungen in historischen GebĂ€uden (u. a. Landratsamt und weitere Behörden, Caritas, Maria-Ward-Realschule)
  • Marktplatz mit Rathaus, dem Willibaldsbrunnen, den Resten der Collegiata-Pfarrkirche und dem mittelalterlichen GebĂ€ude-Ensemble „Paradeis“
  • Leonrodplatz mit Schutzengelkirche und barockem Ensemble (u. a. Collegium Willibaldinum)
  • Domplatz mit dem Dom, dem Dom-Augusta-Haus und der ehemaligen Johannis-Kirche
  • Pater-Philipp-Jenningen-Platz mit dem Bischöflichen Palais und dem Ulmer Hof (heute Katholisch-Theologische FakultĂ€t und Teilbibliothek der KU EichstĂ€tt-Ingolstadt)
  • Kardinal-Preysing-Platz mit der ehemaligen Reitschule (heute HörsĂ€le und Teilbibliothek der KU EichstĂ€tt-Ingolstadt) und dem GebĂ€ude der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG-Zentrum)

Historische GebÀude

EichstĂ€tt, im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt geblieben, weist eine Vielzahl historischer GebĂ€ude auf, neben Burg, Residenz, Kirchen, Klöstern und Domherrenhöfen u. a.:

  • Bischöfliches Palais (gegenĂŒber dem „Ulmer Hof“)
  • „Ulmer Hof“, Kanonikerhof, dann Willibald-Gymnasium, heute Teilbibliothek der UniversitĂ€t
  • Jesuiten-Gymnasium, spĂ€ter Haus des Kath. Kasinos, heute eines der VerwaltungsgebĂ€ude des Bistums EichstĂ€tt
  • Bischöfliches Ordinariat (gegenĂŒber der Schutzengelkirche)
  • Collegium Willibaldinum, frĂŒher Jesuitenkolleg, heute Priesterseminar
  • Rathaus (davor der Willibaldsbrunnen)
  • Mittelalterliche WohngebĂ€ude neben dem Rathaus (heute zum Teil CafĂ©) aus dem 13. Jahrhundert
  • Orangerie (heute EDV-Zentrum der UniversitĂ€t)
  • Altes Waisenhaus (heute JournalistengebĂ€ude der UniversitĂ€t)
  • Gabrieli-Haus (heute Wohn- und GeschĂ€ftshaus)
  • Cobenzlschlösschen mit Gartenpavillon (1864–1964 Gaswerk; heute u. a. kommunal genutzt)
  • Linding-MĂŒhle in der Westenvorstadt (heute Haus der K.D.St.V. Alcimonia EichstĂ€tt)
  • Stadtmauer mit TĂŒrmen (nicht begehbar/besteigbar)
  • Altes Stadttheater (nach Entkernung als stĂ€dtisches Veranstaltungshaus und Kino völlig neu gestaltet)
  • Siechhof (in Privatbesitz)
  • Ehemalige „Johanniskirche“, heute „Haus des Gastes“ (stĂ€dtischer Ausstellungsraum)
  • Notre Dame du SacrĂ© CƓur, ehemaliges Kloster und Klosterkirche, heute Sitz des Informationszentrums Naturpark AltmĂŒhltal und Ausstellungsraum.
  • Katholisches Gesellenhaus (Kolping-Haus)
  • Teile der abgerissenen gotischen Pfarrkirche am Marktplatz (heute Volksbank)
  • Getreidekasten des mittelalterlichen Bruderhauses St. Sebastian (heute Wohnhaus)
  • Ehemaliges kgl. bay. Zuchthaus (heute Justizvollzugsanstalt)
  • JurahĂ€user: im gesamten Stadtgebiet und insbesondere in den historischen VorstĂ€dten befinden sich zahlreiche Exemplare dieses regionalen Haustyps mit ihrer gedrungenen Form, der flachen Dachneigung und dem charakteristischen Kalkplattendach. GebĂ€ude mit steilerer Dachneigung sind auch hĂ€ufig mit Zwicktaschen gedeckt.

Parks und GÀrten, Friedhöfe

  • Hofgarten an der Sommerresidenz mit barocker Ausstattung
  • Neu angelegter Bastionsgarten ĂŒber die Pflanzenwelt des „Hortus Eystettensis“ (botanisches Prachtwerk von Basilius Besler) auf der Willibaldsburg
  • Ehemaliger Westenfriedhof mit St. Michaelskapelle
  • Ostenfriedhof

Da EichstĂ€tt Sitz oder zumindest Niederlassung einiger Ordensgemeinschaften ist, haben auch diese einzelne Friedhöfe in der Stadt EichstĂ€tt. Der Hauptfriedhof der „Region Bayern“ der Oblaten des hl. Franz von Sales befindet sich in sĂŒdöstlicher Richtung des Salesianums Rosental.

Weitere Ordensfriedhöfe sind z. B. an der Abtei St. Walburga oder im Kloster Rebdorf zu finden.

Museen

Moderne Kunst und Architektur

  • Figurenfeld im Hessental
  • Mehrere GebĂ€ude von Karljosef Schattner, u. a. die Pfarrkirche Heilige Familie an der Kipfenberger Straße oder die Neugestaltung vom Innenraum des Ulmer Hofes
  • Zentralbibliothek der Kath. UniversitĂ€t von GĂŒnter Behnisch
  • Mahnmal fĂŒr Opfer der Hexenverfolgung an der Henkerskapelle auf dem Hochgericht am ehemaligen Galgenberg[6]

Wirtschaft und Infrastruktur

Auf wirtschaftlichem Gebiet ist EichstĂ€tt vor allem bekannt durch die Natursteinindustrie. In den SteinbrĂŒchen der Umgebung werden die Solnhofener Platten (bekannt durch die Lithographie) und der Jura-Marmor gewonnen. Der Blumenberg bei EichstĂ€tt ist der Fundort eines der wohl berĂŒhmtesten Fossilien der Welt: das so genannte Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx. EichstĂ€tt ist mit einer Arbeitslosenquote von 1,7 % (Stand: Januar 2014) die Stadt mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Es herrscht VollbeschĂ€ftigung.

Verkehr

Anbindung EichstĂ€tts an das Fernstraßennetz

Die Bundesstraße 13, die von WĂŒrzburg ĂŒber Ansbach und das FrĂ€nkische Seenland nach MĂŒnchen fĂŒhrt, verlĂ€uft in West-Ost-Richtung durch das Stadtgebiet von EichstĂ€tt. Diese Bundesstraße bindet die UniversitĂ€tsstadt an die nahegelegene Großstadt Ingolstadt und damit auch an das Autobahnnetz an. Die Zufahrt von EichstĂ€tt zur Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung MĂŒnchen erfolgt wahlweise ĂŒber die Anschlussstellen Lenting oder Ingolstadt-Nord. DarĂŒber hinaus ist EichstĂ€tt ĂŒber die B 13 und die Anschlussstelle Ansbach auch an die Bundesautobahn 6 angebunden.

Über die „Jura-Hochstraße“ gelangt man von EichstĂ€tt aus nach Kinding im AltmĂŒhltal und hat damit Richtung Norden, also Richtung NĂŒrnberg Anbindung an das deutsche Fernstraßennetz. Außerdem verbindet die „Jura-Hochstraße“ den östlichen Landkreis EichstĂ€tt mit der Kreisstadt.

Die Staatsstraße Richtung Titting und ThalmĂ€ssing verbindet die Bischofsstadt mit dem nordwestlichen Landkreis und auch darĂŒber hinaus mit NĂŒrnberg. Weiterhin besteht ĂŒber die nahe gelegene Ausfahrt „Pietenfeld“ an der B 13 Anbindung Richtung SĂŒden, also Richtung der Nachbarkreisstadt Neuburg an der Donau. Von dort aus besteht die Möglichkeit, ĂŒber die Bundesstraße 16 nach Regensburg bzw. nach Donauwörth und ebenso nach Ulm zu fahren.

Von Neuburg aus ist EichstÀtt auch an Augsburg und das schwÀbisch-bayerische Voralpenland angebunden.

Von EichstĂ€tt aus erreicht man auch auf Kreis- und Staatsstraßen die Orte Kipfenberg (vom Osten EichstĂ€tts aus), Dollnstein (vom Westen EichstĂ€tts aus) und Solnhofen.

Anbindung an das Fernnetz der Deutschen Bahn

ÖPNV

Der innerstĂ€dtische Nahverkehr wird seit 1992 von einem eigenen Stadtbusnetz abgewickelt. Der Betreiber der Stadtlinie ist die vor Ort ansĂ€ssige Firma JĂ€gle Verkehrsbetriebe GmbH (JVB). Die Stadtlinie EichstĂ€tt bedient auf vier Hauptlinien und einer ErgĂ€nzungslinie das gesamte Stadtgebiet im Halbstundentakt und gehört mit etwa 600.000 FahrgĂ€sten pro Jahr zu den erfolgreichsten Stadtverkehren in einer Kleinstadt in Deutschland ĂŒberhaupt.

Neben der Stadtlinie EichstÀtt gibt es auch noch das Angebot eines Fernbusses nach Ingolstadt. Vor allem Studenten der UniversitÀt und Arbeiter und Angestellte IngolstÀdter Firmen nutzen dieses Angebot.[7]

Hilfsorganisationen

In EichstĂ€tt befinden sich mehrere Hilfsorganisationen. Das Bayerische Rote Kreuz ist mit einem Kreisverband in EichstĂ€tt vertreten. Der Malteser Hilfsdienst hilft dem BRK aus und betreut zusĂ€tzlich noch Sterbende und Angehörige von Schwerstbehinderten in einer ambulanten Hospizhilfe. Neben den beiden Rettungsdiensten gibt es noch die Freiwillige Feuerwehr der Großen Kreisstadt EichstĂ€tt. Ebenso gibt es das Technische Hilfswerk, das mit einem Ortsverband in EichstĂ€tt vertreten ist.

Medien

In EichstÀtt erscheint als Tageszeitung der EichstÀtter Kurier, als Zeitschrift unter anderem das Brennessel_magazin.

Informationen rund um EichstÀtts UniversitÀt bietet das Studentenradio Radio Pegasus montags um 20 Uhr auf der Frequenz des IngolstÀdter Radiosenders Radio Galaxy.

Die kirchliche HörfunkproduktionsstÀtte radio k 1 ist in EichstÀtt angesiedelt und sendet auch auf den Frequenzen von Radio IN wöchentlich ihre Programme aus.

Einen direkten Lokalfernsehsender gibt es nicht, teils berichtet aber auch der nahegelegene IngolstĂ€dter Fernsehsender intv – der infokanal ĂŒber EichstĂ€tt.

Das Landratsamt EichstÀtt sowie die Diözese EichstÀtt betreiben in EichstÀtt Medienausleihstellen.

Ebenso ist EichstĂ€tt Sitz mehrerer Verlage, darunter der Verlag Siegfried Sporer jun". Daneben gibt es noch verlagsĂ€hnliche Einrichtungen, z. B. den universitĂ€tseigenen Verlag oder den Jura-Verlag EichstĂ€tt/Dollnstein.

In EichstĂ€tt wird die Kirchenzeitung fĂŒr das Bistum EichstĂ€tt im Willibaldsverlag produziert.

Überregionale Bedeutung hat der Franz-von-Sales-Verlag, der maßgeblich von der Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales (kurz: OSFS) getragen und finanziert wird. Dieser gibt seit vielen Jahren das Magazin Licht heraus, eine Zeitschrift fĂŒr die Salesianische SpiritualitĂ€t.

Sender Wintershof

Von einem FĂŒllsender der Deutschen Telekom (48° 54â€Č 10,9″ N, 11° 9â€Č 45,3″ O48.90302777777811.162583333333{{#coordinates:48,903027777778|11,162583333333|

   |dim=20
   |globe=
   |name=Sender Wintershof
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}) im EichstÀtter Stadtteil Wintershof werden folgende Frequenzen ausgestrahlt:
Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
99,1 Radio IN RADIO_IN D71B EichstÀtt 0,1 ND H
106,6 Antenne Bayern _ANTENNE_ D318 − 0,5 ND H

Unterhalb des Senders Wintershof betreibt der Bayerische Rundfunk einen eigenen kleinen FĂŒllsender. Er wird international auch „Sender EichstĂ€tt/Schönblick“ genannt wegen des nahe gelegenen Rundblicks ĂŒber EichstĂ€tt und einer benachbarten GaststĂ€tte. (48° 54â€Č 4″ N, 11° 9â€Č 40,5″ O48.90111111111111.16125{{#coordinates:48,901111111111|11,16125|

   |dim=20
   |globe=
   |name=FĂŒllsender EichstĂ€tt
   |region=DE-BY
   |type=landmark
  }}):[8]

Von ihm werden international koordiniert folgende Sender ausgestrahlt, von denen aber bisher nur eine Frequenz freigeschaltet ist (fett geschrieben).[9]

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
89,1 Bayern 1 BAYERN_1 bzw. BR_1_OBB geplant Oberbayern bzw. SĂŒdbayern 0,01 ND H
89,9 Bayern 2 BAYERN_2 bzw. BR_2_SUED geplant Oberbayern bzw. SĂŒdbayern 0,01 ND H
91,5 Bayern 3 BAYERN_3 D313 − 0,01 ND H
93,3 BR-Klassik BR-KLASSIK geplant − 0,01 ND H

Bildung

In EichstÀtt hat die Katholische UniversitÀt EichstÀtt-Ingolstadt ihren Hauptsitz. Daneben gibt es hier zahlreiche Schulen, so das musische Gabrieli-Gymnasium, das sprachlich und naturwissenschaftlich-technische Willibald-Gymnasium, die Teilhauptschule II EichstÀtt-Schottenau, die Montessori-Schule EichstÀtt mit Primar- und Sekundarstufe, die Maria-Ward-MÀdchenrealschule und die Knabenrealschule Rebdorf der Diözese EichstÀtt, die Staatliche Berufsschule und das Förderzentrum EichstÀtt.

Vereine, die regelmĂ€ĂŸig öffentliche Bildungsmaßnahmen anbieten, sind die Volkshochschule, das Katholische Bildungswerk im Landkreis EichstĂ€tt, das KEB-Diözesanbildungswerk EichstĂ€tt, das Bildungswerk des Kath. Frauenbundes, das Kolping-Bildungswerk/Erwachsenen-Bildungswerk EichstĂ€tt, der BĂŒrgernetzverein AltmĂŒhltal (AltmuehlNet) und der Musikschulverein.

Garnison

EichstĂ€tt fungierte in der Vergangenheit auch als MilitĂ€rgarnison. Bis 1890 befand sich dort das 3. JĂ€gerbataillon, anschließend bis 1919 das III. Bataillon des 13. Infanterieregiments der Königlich Bayerischen Armee. Nach der GrĂŒndung der Wehrmacht 1935 stand in EichstĂ€tt ein Bataillon des Infanterieregiments 63. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte man Anfang der 1950er Jahre eine Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei zunĂ€chst im Kloster Rebdorf unter. Sie wurde dann wenig spĂ€ter nach EichstĂ€tt verlegt. Bis heute befindet sich die II. Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei in EichstĂ€tt.

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Papst Viktor II. (Gebhard von Dollnstein-Hirschberg) († 1057), fĂŒnfter deutscher Papst 1055–1057
  • Bischof Gundekar II. (1019–1075), Reichs- und Kirchenpolitiker, (Sarkophag in der Johannes-Kapelle des Domes). Er wird als Seliger verehrt. Das unter ihm geschaffene Pontifikale Gundekarianum ist eine seltene Geschichtsquelle.
  • Domherr Bernhard Adelmann von Adelmannsfelden († 1523), 1515 Stifter des Sebastiansbruderhauses
  • Loy Hering (* 1484/85), Bildhauer aus Kaufbeuren, Ratsmitglied und BĂŒrgermeister in EichstĂ€tt
  • Eva Hohenschildin (1584–1620) in den Hexenprozessen unter FĂŒrstbischof Johann Christoph von Westerstetten hingerichtet
  • Elias Holl (1573–1646), Baumeister aus Augsburg, Architekt der Willibaldsburg
  • Jakob Engel (Giacomo Angelini) (1632–1714), Festungsbaumeister und FĂŒrstbischöflich EichstĂ€ttischer Hofbaudirektor
  • Karl Engel, Bruder von Jakob Engel, Schreiner- und Baumeister (1675 SeitenaltĂ€re von St. Walburg)
  • Gabriel de Gabrieli (1671–1747), FĂŒrstbischöflich EichstĂ€ttischer Hofbaudirektor
  • Franz de Gabrieli († 1726), Bruder von Gabriel de Gabrieli, Stuckateur in EichstĂ€tt
  • Adam Emanuel de Gabrieli (1715–1785), Sohn von Gabriel de Gabrieli, Jesuitenprofessor, Spitalpfarrer in EichstĂ€tt
  • Mauritio Pedetti (1719–1799), FĂŒrstbischöflich EichstĂ€ttischer Hofbaudirektor
  • Franz Seraph A. Widnmann (1765–1848), Arzt und Pionier der Homöopathie, Leibarzt des FĂŒrstbischofs, ab 1817 Leibarzt von EugĂšne de Beauharnais
  • Anton Gmelch (1821–1905), Lehrer an der Lehrerbildungsanstalt EichstĂ€tt, Liechtensteinischer Landtagsabgeordneter
  • Johann Evangelist von Pruner (1827–1907), Kapitularvikar des Bistums EichstĂ€tt
  • Franz Xaver Witt (1834–1888), Kirchenmusiker, Komponist, Reformer, GrĂŒnder des allgemeinen deutschen CĂ€cilienvereines, 1870–1871 Domkapellmeister von EichstĂ€tt
  • Heinrich Federer (1866–1928), Priester, Schweizer Dichter, 1888 Student in EichstĂ€tt
  • Max von Sachsen (1870–1951), Studium, Priesterweihe und KaplanstĂ€tigkeit in EichstĂ€tt, Ostkirchenforscher
  • Heinrich Ullmann (1872–1953), Architekt, Denkmalpfleger, Maler und Fotograf, erster Lobbyist fĂŒr den Erhalt der JurahĂ€user, die Willibaldsburg war eines seiner Lieblingsmotive, 1919 Erwerb des Schlösschens Inching
  • Cesare Orsenigo (1873–1946 in EichstĂ€tt), von 1930 bis 1945 apostolischer Nuntius in Deutschland, Nachfolger von Pius XII. (Eugenio Pacelli) als Apostolischer Nuntius im Deutschen Reich
  • Karl Friedrich Lippmann (1883–1957), Kunstmaler, 1943–1955 in EichstĂ€tt
  • Ingbert Naab (1885–1935), Kapuzinerpater, Gegner des Nationalsozialismus
  • Valentin MĂŒller (1891–1951), rettete 1944 die Stadt Assisi vor der Zerstörung.
  • Fritz Burkhardt (1900–1983), MĂŒnchner Maler und Grafiker der „Neuen Sachlichkeit“, 1914–1920 SchĂŒler in EichstĂ€tt
  • Alois WĂŒnsche-Mitterecker (1903–1975), KĂŒnstler, Schuf die Figuren fĂŒr das Figurenfeld im Hessental als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt
  • Edmund Aigner (1903–1978), bekannter MĂŒnchner Maler, als SchĂŒler in EichstĂ€tt
  • Edmund Endl (1922-2013), Architekt, Landbaudirektor i.R., u.a. Wiederherstellung der historischen Gestalt des Residenzplatzes.
  • Karljosef Schattner (1924–2012), Architekt, Diözesanbaumeister
  • Wolfram Menschick (1937–2010), 1969–2002 Domkapellmeister, Domorganist und Diözesankirchenmusikdirektor am Dom zu EichstĂ€tt
  • Karl Röttel (* 1939), Autor und Grenzsteinforscher
  • Alexander Rauch (* 1943), Kunsthistoriker, Denkmalpfleger, Autor der DenkmĂ€lerliste „Stadt EichstĂ€tt“, Forschung zur Wiederherstellung des Residenzplatzes.
  • Christoph KĂŒhn (* 1963), Studium, Priesterweihe 1990 in EichstĂ€tt, Diplomat des Heiligen Stuhls, ab 1. September Domkapitular an der Domkirche

EichstÀtter Bischöfe

Da EichstĂ€tt ĂŒber 1200 Jahre Bischofsstadt ist, haben hier sehr viele Bischöfe gewirkt. FĂŒr einen genaueren Überblick eignet sich die Liste der Bischöfe von EichstĂ€tt. Sie enthĂ€lt auch weitere Links zu den einzelnen Bischöfen.

Sonstiges

Ortsneckname

Sausackschleifer: Der Sage nach wollten die EichstĂ€tter einen neuen Bischof mit einem Sausack vor dem Stadttor begrĂŒĂŸen. Dieser war allerdings so groß, dass er nicht durch das Tor durchpasste. Deswegen griffen die EichstĂ€tter zu Schleifsteinen und bearbeiteten den Sausack, bis er die entsprechende GrĂ¶ĂŸe hatte. Eine andere Version berichtet, dass der Sausack so groß war, dass er nicht auf das Tablett passte.

Panoramen

Blick von der B13 aus Richtung Weißenburg kommend

Literatur

  • Alexander Rauch: STADT EICHSTÄTT Band 9 der Reihe Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland, hrsgg. vom Landesamt fĂŒr Denkmalpflege, Schnell & Steiner, MĂŒnchen-ZĂŒrich, 1989, 216 S.
  • Alexander Rauch: EichstĂ€tts fĂŒrstliches Erbe: Zur Wiederherstellung und Geschichte des Residenzplatzes in: Festschrift zur Wiederherstellung des Residenzplatzes in EichstĂ€tt, Hrg. Landbauamt EichstĂ€tt, 1985, Seite 42–63.
  • Alexander Rauch: Der HochfĂŒrstlich-EichstĂ€dtische Residenzplatz gegen Aufgang, Bemerkungen zum RealitĂ€tscharakter einer spĂ€tbarocken Stichvedute, in: BRUCKMANNS PANTHEON, Internationale Jahreszeitschrift fĂŒr Kunst, Bd. IV, 1983, Seite 335–345.
  • Alexander Rauch: DER RESIDENZPLATZ IN EICHSTÄTT, Analysen und Gedanken zur Wiederherstellung seiner historischen Gestalt in: Historische BlĂ€tter fĂŒr Stadt und Landkreis EichstĂ€tt, 29.Jhrg.Nr.2, 1980.
  • Wolfgang (=Wolf)-Armin Freiherr von Reitzenstein: Der Ortsname EichstĂ€tt. In: Sammelblatt Historischer Verein EichstĂ€tt. 77/78 (1984/1985), S. 120–134.
  • Stefan Weinfurter: EichstĂ€tt im Mittelalter. Kloster – Bistum – FĂŒrstentum. Pustet. Regensburg 2010, ISBN 978-3-7917-2273-3.
  • Arthur Rosenbauer: Vergessene Geheimnisse, wiederentdeckt.... wek, Treuchtlingen-Berlin 2010, ISBN 978-3-934145-81-8, Die Geschichte des HĂŒttenwerkes ObereichstĂ€tt mit Erzgruben und Stollenbergwerken im Umkreis von 100 Km. Mit GPS- Geokoordinaten zum Finden der Highlights.
  •  Claudia Grund und Simone Hartmann, Domschatz- und Diözesanmuseum (Hrsg.): EichstĂ€tt – Stadtansichten des 15. bis 19. Jahrhunderts. Begleitband zur Ausstellung vom 18. Juli bis 3. November 2013. Schnell und Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2747-4, DNB 1035426811 (Inhaltsverzeichnis, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}).
  • Franz Xaver Buchner: Familienbuch EichstĂ€tt. BĂŒrgerbuch der Stadt EichstĂ€tt und der eingepfarrten Orte von 1589 bis 1618, erstellt aus den Matrikeln der Pfarreien ‚Unserer lieben Frau’ und ‚Sankt Wolfgang’. NĂŒrnberg 2007 (Quellen und Forschungen zur frĂ€nkischen Familiengeschichte, 17). ISBN 978-3-929865-51-6.

Weblinks

 Commons: EichstĂ€tt â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: EichstĂ€tt â€“ Quellen und Volltexte
 Wikinews: EichstĂ€tt â€“ in den Nachrichten
 Wikivoyage: EichstĂ€tt â€“ ReisefĂŒhrer

Einzelnachweise

  1. ↑ Bayerisches Landesamt fĂŒr Statistik – VolkszĂ€hlung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (VolkszĂ€hlungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. ↑ Alfred Wendehorst: Das Bistum EichstĂ€tt. Band 1: Die Bischofsreihe bis 1535. Reihe: Germania Sacra - Neue Folge 45. Berlin 2006. ISBN 978-3-11-018971-1. S. 20.
  3. ↑  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
  4. ↑  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 598 und 599.
  5. ↑ NĂ€here Informationen zur Wahl 2008
  6. ↑ Weiteres Mahnmal zur Hexenverfolgung gefordert
  7. ↑ Fahrplan der Schnellbuslinie EichstĂ€tt-Ingolstadt X 80 – 2011 (PDF-Datei)
  8. ↑ http://www.helmuthzeitler.de/Senderfotos/Sender/Eichstaett/Thumbnails1.html
  9. ↑ bundesnetzagentur.de, Bonn/Berlin/Köln: Downloadmöglichkeit des Frequenzbuches (ZIP; 1,3 MB)
  10. ↑ Werner Josef Hentschel: Schröffer, Joseph Martin. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 23, Duncker & Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-11204-3, S. 582 (Digitalisat).
  11. ↑ Richard Auer: {{#invoke:Zitation|TitelFormat|titel=“Raus, sonst verpassens EichstĂ€tt!”}} www.donaukurier.de, {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}, abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
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