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| Werkdaten | |
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| Titel: | Ein Feldlager in Schlesien |
| Form: | Singspiel |
| Musik: | Giacomo Meyerbeer |
| Libretto: | Eugène Scribe |
| Uraufführung: | 7. Dezember 1844 |
| Ort der Uraufführung: | königliche Hofoper, Berlin |
| Ort und Zeit der Handlung: | Schlesien und Schloss Sanssouci während des siebenjährigen Krieges (1756/1763) |
| Personen | |
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Ein Feldlager in Schlesien ist ein Singspiel in Lebensbildern aus der Zeit Friedrichs des Großen in drei Akten des Komponisten Giacomo Meyerbeer. Dieses Werk entstand 1843/44 mit einem Libretto von Eugène Scribe und der Übersetzung von Ludwig Rellstab.
Einige Nummern dieser Musik nahm Meyerbeer 1854 in seine Oper „L’Étoile du Nord“ mit auf. Seine Uraufführung erlebte das Feldlager am 7. Dezember 1844 an der königlichen Oper in Berlin anlässlich der Wiedereröffnung nach der Brandkatastrophe im August 1843.
In der Bearbeitung von Charlotte Birch-Pfeiffer feierte dieses Werk am 18. Februar 1847 unter dem Titel „Vielka“ in Wien Premiere. In der Titelrolle war Jenny Lind zu sehen.
Friedrich der Große ist in Gefahr, von ungarischen Reitern unter Führung von Hauptmann Tronk gefangen genommen zu werden. Um dieses zu verhindern, lenkt Vielka, die Pflegetochter Hauptmann Saldorfs ihre Landsleute ab während Konrad mit dem König die Kleider tauscht. Der Plan gelingt und der König kann entkommen.
Es erklingen Lieder, Märsche und Tänze. Plötzlich macht das Gerücht die Runde, dass Saldorf den König verraten haben soll. Die königstreuen Soldaten wollen sofort den Hauptmann lynchen, um ihren König zu rächen. In letzter Minute erreicht der König das Lager und kann seinen Hauptmann vom Galgen retten.
Vielka und Konrad werden vom König empfangen und sollen von ihm, seiner Rettung wegen, gelobt und ausgezeichnet werden. Plötzlich trifft die Nachricht ein, dass Leopold, ebenfalls ein Verwandter Saldorfs, als Deserteur verdächtigt und verhaftet worden ist. Vielka und Konrad verzichten auf die Auszeichnung des Königs und bitten stattdessen um Gnade für Leopold. Es ertönt ein Militärmarsch und der Vorhang fällt.