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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | Nordbrabant |
| Bürgermeister | Rob van Gijzel |
| Sitz der Gemeinde | Eindhoven |
| Fläche – Land – Wasser |
88,84 km² 87,75 km² 1,09 km² |
| CBS-Code | 0772 |
| Einwohner | 215.986 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 2.431 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 51° 26′ N, 5° 29′ O51.43444444445.48416666667Koordinaten: 51° 26′ N, 5° 29′ O |
| Höhe | 18 m NAP |
| Bedeutender Verkehrsweg | A2/E25 Maastricht-Amsterdam, A67/E34 Duisburg-Antwerpen |
| Vorwahl | 040 |
| Postleitzahlen | 5600-5658 |
| Website | www.eindhoven.nl |
| Blick auf die Stadt Eindhoven | |
Die Stadt Eindhoven ([ˈɛintˌɦoːvə(n)],
anhören?/i) liegt in der Provinz Nordbrabant im Süden der Niederlande.
Inhaltsverzeichnis |
Eindhoven im Südosten der Provinz Nordbrabant liegt in einer Höhe von 18 m NAP.
Eindhoven besteht aus folgenden 7 Stadtteilen:
Eindhoven wurde auf einem etwas erhöhten Gebiet am Zusammenfluss der Flüsse Dommel und Gender an einem Handelsweg von Holland nach Lüttich gegründet und erhielt bereits 1232 Stadt- und Marktrechte durch den Grafen Hendrik I. von Brabant, blieb jedoch in den ersten Jahrhunderten recht unbedeutend.
Um 1388 wurden die Verteidigungsanlagen der Stadt weiter ausgebaut und zwischen 1413 und 1420 wurde ein neues Schloss innerhalb der Stadtmauern errichtet. 1486 wurde Eindhoven geplündert und niedergebrannt. Der Wiederaufbau und der Bau eines neuen Schlosses dauerten bis 1502. Doch bereits 1543 fiel Eindhoven erneut: Die Verteidigungsanlagen waren wegen der herrschenden Armut nicht instandgehalten worden.
Ein großes Feuer zerstörte 1554 rund drei Viertel der Häuser. Diese wurden jedoch mit Unterstützung von Wilhelm von Oranien bereits 1560 wieder aufgebaut.
Die heutige Stadt Eindhoven entstand durch das Zusammenwachsen der Kirchspiele Eindhoven, Woensel, Strijp, Tongelre, Gestel und Stratum als Folge der industriellen Entwicklung um 1900, als die Glühlampenfabrik Philips immer mehr Arbeitnehmer anzog. Später trug auch der Automobilhersteller DAF zur Expansion der Stadt bei.
Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt ein wichtiges Ziel während der Operation Market Garden. Schwere Bombardierungen der Westalliierten zerstörten große Teile der Stadt. Im anschließenden Wiederaufbau wurden nur sehr wenige historische Gebäude erhalten. Ein Beispiel für die moderne Architektur Eindhovens ist das 1966 als Museum errichtete Evoluon, jetzt Konferenzgebäude und nicht mehr zu besichtigen.
Heute ist Eindhoven mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt der Niederlande und gilt als Technologiezentrum im Süden des Landes. Durch die Studenten der Technischen Universität Eindhoven und durch einige höhere Schulen hat Eindhoven einen relativ niedrigen Altersdurchschnitt.
Eindhoven ist der wichtigste Produktions- und Forschungsstandort der Firma Philips. Das ehemalige Tochterunternehmen NXP Semiconductors hat hier seinen Hauptsitz. UPS betreibt ein großes Logistikzentrum. Zu den größten in Eindhoven ansässigen Arbeitsgebern gehört auch und Fachhochschule Fontys. OTB Solar B.V. fertigt hier Produktionsanlagen für Solarzellen. Weiterhin ist der LKW-Hersteller DAF in Eindhoven ansässig. Die Firma ASML ist im Vorort Veldhoven ansässig.
Seit Mai 2001 befindet sich in der Stadt die Europa-Niederlassung des japanischen Unternehmens Kanefusa, Asiens führendem Hersteller von Werkzeugen für die Holzbearbeitung.
Die Stadt Eindhoven ist ein zentraler Eisenbahnknotenpunkt in den Niederlanden. Hier bündeln sich die Strecken aus dem Norden und Süden des Landes. Am Bahnhof Eindhoven verkehrt nationaler Regional- und Fernverkehr. Städte wie Den Haag, Rotterdam, Amsterdam, Utrecht und Maastricht sind mit dem Zug von Eindhoven aus direkt erreichbar.
Insgesamt führen fünf Autobahnen durch Eindhoven. Auch im niederländischen Autobahnnetz bündeln sich hier Strecken aus sowohl dem Norden und Süden als auch aus dem Westen des Landes. Weiterhin liegt Eindhoven direkt an der wichtigen E34.
Eindhoven verfügt über einen Flughafen, den Eindhoven Airport (IATA-CODE: EIN). Er ist sowohl Transport- als auch Militärflugplatz der niederländischen Luftwaffe und der größte Regionalflughafen der Niederlande.
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