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Eliasbrunn

Eliasbrunn
Gemeinde Remptendorf
Koordinaten: 50° 30′ N, 11° 36′ O50.497111.6650Koordinaten: 50° 29′ 50″ N, 11° 36′ 0″ O
Höhe: 650 m ü. NN
Fläche: 6,08 km²
Einwohner: 252 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 1990
Eingemeindet nach: Saale-Sormitz-Höhen
Postleitzahl: 07368
Vorwahl: 036651
BW

Eliasbrunn ist ein kleines Dorf am östlichen Rand des Thüringer Waldes mit 252 Einwohnern (Stand 2009) und ist ein Ortsteil der Gemeinde Remptendorf im Saale-Orla-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ort Eliasbrunn liegt auf einer Bergkuppe auf 650 m Höhe und ist der höchstgelegene Ort in der Region. Die Gemarkung des Ortes ist mit einer Fläche von 608 ha ausgewiesen.

Geschichte

Die Gemeinde wurde bereits im Jahr 1071 erstmals urkundlich erwähnt, allerdings noch als Adelsgerisbrunnen. Aus dem Jahre 1606 ist eine "grausame Mordt-Thath" überliefert, bei der ein Bauer namens Hans Eysenbeiß seine ganz Familie samt Magd und Knecht ermordete und dafür gefünfteilt wurde. Im Jahr 1878 wurde die Windmühle erbaut, welche heute Wahrzeichen des Ortes ist und im Ortswappen verewigt wurde. 1994 wurde in unmittelbarer Nähe der Windmühle eine moderne Windkraftanlage errichtet, die weithin sichtbar ist.

Während der Zeit der DDR gehörte Eliasbrunn zum Kreis Lobenstein im Bezirk Gera. Nach 1990 war es Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Sormitz-Höhen bis zur Eingemeindung durch die Gemeindegebietsreform in Thüringen vom 1. Juli 1999[1]. Seither ist es ein Ortsteil der Gemeinde Remptendorf.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand: jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 244
  • 1995: 250
  • 1996: 249
  • 1997: 254
  • 1998: 246
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Wappen

Das Ortswappen zeigt vor hellblauem Himmel eine graue Windmühle mit dunkelblauem Dach und gelben Flügeln, auf einer günen Bergkuppe stehend.

Wirtschaft

Im Ort sind verschiedene Betriebe ansässig, welche eine relativ große Anzahl lokaler Arbeitsplätze bieten. Ebenso ist das Gastgewerbe im Ort gut ausgebaut. Einige Vereine, wie der Sportverein und der Feuerwehrverein sorgen für das kulturelle Angebot. Aufgrund der exponierten Lage auf einer Bergkuppe eignet sich der Ort sehr gut als Standort für Funkmasten zur Versorgung der Umgebung. Dies sorgte in den letzten Jahren aber auch für Unmut in der Bevölkerung, welche gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchten. [2]

Quellen

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  2. Artikel der Bürgerinitiative im Amtsblatt der Gemeinde

Weblinks

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