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Der Ellwanger Kreis war ein Diskussionsforum von christlichen Politikern im Nachkriegsdeutschland.
Der Ellwanger Kreis wurde am 1. März 1947 in Ellwangen[1] von 27 Politikern der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU), der Christlich-Sozialen Union in Bayern (CSU) sowie auch der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)[2] und parteilosen Christen der römisch-katholischen Kirche und der reformierten Kirche gegründet. Das unregelmäßig tagende Forum traf sich in Bad Brückenau zur Diskussion politischer Ereignisse mit dem Ziel, die Wiedervereinigung Deutschlands auf föderativer Grundlage in die Wege zu leiten. Der Gesprächskreis löste sich erst Ende der 1960er Jahre auf.[3]
1949 wurde vom Ellwanger Kreis die Struktur einer neuen deutschen Verfassung diskutiert und der neue Name Deutschlands initiiert: Bundesrepublik Deutschland.[4][1]
Nach einem Bericht des Spiegels aus dem Jahre 1962 wurde als (nie bestätigtes) Ziel des Kreises benannt, die deutschen Schulen zu entstaatlichen und vornehmlich den Kirchen beider Konfessionen unterstellen zu wollen.[5]
Zu den Initiatoren des Ellwanger Kreises gehörten u.a.