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Emil Rudolf Greulich (* 6. Oktober 1909 in Berlin; †31. August 2005; meist: E. R. Greulich, auch: Erge (Pseudonym)) war ein deutscher Schriftsteller.
Inhaltsverzeichnis |
Greulich trat 1927 in die KPD ein. Im Jahr 1939 wurde er von der Gestapo wegen illegaler Arbeit für die KPD verhaftet und 1942 in die Strafdivision 999 zum Kriegsdienst geschickt. In Tunis geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Greulich arbeitete während seiner Gefangenschaft an der antifaschistischen Kriegsgefangenenzeitschrift „PW. Halbmonatsblatt Deutscher Kriegsgefangener“ mit.
Greulich kehrte 1946 nach Deutschland zurück, war zunächst Korrektor, dann Redakteur in Ost-Berlin und gehörte zu den Mitbegründern des Deutschen Presse- und des Deutschen Schriftstellerverbandes der DDR, in dessen Rechtskommission er tätig war.
Sein Nachlass befindet sich im Literaturarchiv der Berliner Akademie der Künste.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Greulich, Emil Rudolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Greulich, E. R.; Erge (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 6. Oktober 1909 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 31. August 2005 |