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Das ensemble recherche ist ein neunköpfiges Solistenensemble, das vor allem Werke der zeitgenössischen Musik interpretiert. Sie sind Preisträger des Rheingau Musikpreises von 1997.
Es wurde 1985 gegründet und hat seinen Standort in Freiburg im Breisgau. Das Repertoire hat seinen Schwerpunkt in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und deckt dabei das Spektrum von der klassischen Moderne über die Darmstädter Schule bis zur Gegenwartsmusik ab; gelegentlich werden aber auch Werke der Zeit vor 1700 aus zeitgenössischer Sichtweise interpretiert.
Das Ensemble zeichnet sich durch eine ausgedehnte Konzerttätigkeit aus; in Freiburg veranstalten sie eine eigene Konzertreihe. Darüber hinaus wirken sie bei Film-, Hörfunk- und Musiktheaterprojekten mit, geben Instrumental- und Komponistenkurse (in Freiburg, auf den Darmstädter Ferienkursen, an Musikhochschulen) und veranstalten öffentliche Proben. Sie haben bisher über 50 CDs veröffentlicht.
Gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester veranstaltet das ensemble recherche die jährliche Ensemble-Akademie Freiburg.
Zurzeit besteht das Ensemble aus Melise Mellinger (Violine), Barbara Maurer (Viola), Åsa Åkerberg (Violoncello), Martin Fahlenbock (Flöte), Jaime González (Oboe), Shizuyo Oka, (Klarinette), Christian Dierstein (Schlagzeug), Klaus Steffes-Holländer und Jean-Pierre Collot (Klavier).
Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz (1986) | Ensemble Modern (1987) | Hans-Jürgen von Bose (1988) | Herbert Henck und Walter Zimmermann (1989) | Adriana Hölszky (1990) | Gruppe Neue Musik Hanns Eisler (1991) | Ulrich Stranz (1992) | Steffen Schleiermacher und Ensemble Avantgarde (1993) | Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz (1994) | ensemble recherche (1995) | Isabel Mundry und Moritz Eggert (1996) | Nomos-Quartett (1997) | Helmut Oehring (1998) | Ensemble 13 (1999) | Michael Riessler und Mike Svoboda (2000) | Babette Koblenz (2001) | Jörg Widmann (2002) | Salome Kammer und Thomas E. Bauer (2003) | Neue Vocalsolisten Stuttgart (2004) | Enno Poppe (2005) | Peter Schöne (2006) | Márton Illés (2008) | Anna Prohaska (2010)