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Entzifferung ist die Analyse und das Verstehen einer unleserlichen oder unverständlichen Schrift. Sie spielt eine Rolle in der Kryptologie[1] bei der Entzifferung von verschlüsselten Texten, in der Archäologie/Linguistik[2] bei der Erschließung von Texten, die in bis dahin noch unbekannten Sprachen verfasst sind, und in der Linguistik/Literaturwissenschaft/Paläographie,[3] aber auch in alltäglichen Leben bei der Erschließung von Texten, die aus verschiedenen Gründen unleserlich sind.
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In der Kryptologie ist die Entzifferung eine kryptanalytische Methode, die aus einem Geheimtext ohne vorherige Kenntnis des Schlüssels den Klartext gewinnt. Das „Entziffern“ eines Geheimtextes wird auch als „Brechen“ oder umgangssprachlich als „Knacken“, siehe „Codeknacker“ (engl.: code breaker), bezeichnet. Darüber hinaus betrachtet die Kryptanalyse die Schwächen eingesetzter Verschlüsselungsverfahren. Die Verschlüsselungsverfahren, welche sich als ungeeignet für das sichere Verschlüsseln erwiesen, werden als „gebrochen“ bezeichnet. Der Entzifferung steht das Entschlüsseln eines Geheimtextes durch den dazu berechtigten Empfänger gegenüber. Dieser Empfänger ist im Besitz des Schlüssels, so dass eine Entzifferung nicht notwendig ist.[4]
In der Archäologie wird auch der Begriff „Entschlüsselung“ als Synonym für Entzifferung benutzt und darunter die Analyse einer alten, nicht mehr bekannten Schrift verstanden. In der Archäologie ist häufig das zu entziffernde Schriftstück nicht etwa verschlüsselt worden, um Uneingeweihten das Lesen zu verwehren, sondern die Bedeutung des Textes, beziehungsweise die Fähigkeit ihn zu lesen ist, im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten.
Berühmte bereits entzifferte oder noch ihrer Entzifferung harrende Schriftstücke:
Kryptologie, Kryptographie, Kryptanalyse, Code, Symbol