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Enzym

BĂ€ndermodell des Enzyms Triosephosphatisomerase (TIM) der Glykolyse, eine stilisierte Darstellung der Proteinstruktur, gewonnen durch Kristallstrukturanalyse. TIM gilt als katalytisch perfektes Enzym (siehe Enzymkinetik).
Enzyme bieten exakte Bindungsstellen fĂŒr Substrate und Cofaktoren. (Strukturausschnitt aus der mitochondriellen Aconitase: katalytisches Zentrum mit Fe4S4-Cluster (Mitte unten) und gebundenem Isocitrat (ICT). Rings herum die nĂ€chsten AminosĂ€uren des Enzyms.)

Ein Enzym (altgriechisches Kunstwort áŒ”ÎœÎ¶Ï…ÎŒÎżÎœ, Ă©nzymon), frĂŒher Ferment (lateinisch fermentum), ist ein Protein, das eine oder mehrere biochemische Reaktionen katalysieren kann. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen: Sie steuern den ĂŒberwiegenden Teil biochemischer Reaktionen – von der Verdauung bis hin zur Transkription (RNA-Polymerase) und Replikation (DNA-Polymerase) der Erbinformationen.

Inhaltsverzeichnis

Wortherkunft

Vor 1878 benutzte man den im deutschen Sprachraum im 15. Jahrhundert aus dem lateinischen fermentum entstandene Ausdruck Ferment. Er bedeutet „GĂ€rungsmittel“ oder „Sauerteig“ und wurde auch fĂŒr Fermenter, Fermentation und abgeleitete Begriffe verwendet.[1] 1833 wurde von Eilhard Mitscherlich der Begriff Ferment im Zusammenhang mit einem Stoff, der bei einer Reaktion nicht verwandelt wird - aber zum Kontakt fĂŒr eine Reaktion erforderlich ist -, gebraucht. 1878 fĂŒhrte Wilhelm Friedrich KĂŒhne das heutige neoklassische griechische Kunstwort Enzym (áŒ”ÎœÎ¶Ï…ÎŒÎżÎœ, enzymon) ein, abgeleitet von ጐΜ-, en-, „in-“ und ζύΌη, zĂœmē, welche ebenfalls „der Sauerteig“ oder „die Hefe“ bedeutet.[1] Dieser Begriff hielt dann Einzug in die internationale Wissenschaft und ist nun auch Bestandteil der griechischen Sprache.[2]

Nomenklatur und Klassifikation nach IUPAC und IUBMB

Nomenklatur

Die IUPAC und die International Union of Biochemistry haben zusammen eine Nomenklatur der Enzyme erarbeitet, die diese homogene und zahlreiche Vertreter enthaltende Gruppe der MolekĂŒle klassifiziert. Hierzu erarbeitete die IUPAC Prinzipien der Nomenklatur:

  • Enzymnamen enden auf -ase, wenn es sich nicht um mehrere Enzyme in einem System handelt. (Beispiel: Hydrolase)
  • Der Enzymname soll erklĂ€rend sein, also die Reaktion, die das Enzym katalysiert, beschreiben. (Beispiel: Cholinesterase: Ein Enzym, das die Estergruppe im Cholin-MolekĂŒl hydrolysiert.)
  • Der Enzymname soll seine Klassifikation (siehe unten) enthalten. (Beispiel: Cholinesterase)

Außerdem wurde ein Codesystem, das EC-Nummern-System, entwickelt, in dem die Enzyme unter einem Zahlencode aus vier Zahlen zu finden sind. Die erste Zahl bezeichnet die Enzymklasse. Listen aller erfassten Enzyme gewĂ€hrleisten ein schnelleres Auffinden des angegebenen Enzymcodes. Zwar orientieren sich die Codes an Eigenschaften der Reaktion, die das Enzym katalysiert, in der Praxis erweisen sich Zahlencodes jedoch als unhandlich. HĂ€ufiger gebraucht werden systematische, nach den oben genannten Regeln konzipierte Namen. Probleme der Nomenklatur ergeben sich etwa bei Enzymen, die mehrere Reaktionen katalysieren. FĂŒr sie existieren deshalb manchmal mehrere Namen. Einige Enzyme tragen Trivialnamen, die nicht erkennen lassen, dass es sich bei der genannten Substanz um Enzyme handelt. Da die Namen traditionell eine breite Verwendung fanden, wurden sie teilweise beibehalten (Beispiele: die Verdauungsenzyme Trypsin und Pepsin des Menschen).

Klassifikation

Enzyme werden entsprechend der von ihnen katalysierten Reaktion in sechs Enzymklassen eingeteilt:

  1. Oxidoreduktasen, die Redoxreaktionen katalysieren.
  2. Transferasen, die funktionelle Gruppen von einem Substrat auf ein anderes ĂŒbertragen.
  3. Hydrolasen, die Bindungen unter Einsatz von Wasser spalten.
  4. Lyasen, die die Spaltung oder Synthese komplexerer Produkte aus einfachen Substraten katalysieren, allerdings ohne Verbrauch von ATP.
  5. Isomerasen, die die Umwandlung von chemischen Isomeren beschleunigen.
  6. Ligasen oder Synthetasen, die Additionsreaktionen mithilfe von ATP katalysieren. Eine Umkehrreaktion (Spaltung) ist meist energetisch ungĂŒnstig und findet nicht statt.

Manche Enzyme sind in der Lage, mehrere, zum Teil sehr unterschiedliche Reaktionen zu katalysieren. Ist dies der Fall, werden sie mehreren Enzymklassen zugerechnet.

Aufbau

Enzyme lassen sich anhand ihres Aufbaus unterscheiden. WĂ€hrend viele Enzyme aus nur einer Proteinkette bestehen, so genannte Monomere, bestehen andere Enzyme, die Oligomere, aus mehreren Untereinheiten/Proteinketten. Einige Enzyme lagern sich mit weiteren Enzymen zu sogenannten Multienzymkomplexen zusammen und kooperieren oder regulieren sich gegenseitig. Umgekehrt gibt es auch einzelne Proteinketten, welche mehrere, verschiedene EnzymaktivitĂ€ten ausĂŒben können (multifunktionelle Enzyme). Eine weitere mögliche Einteilung hinsichtlich ihres Aufbaus berĂŒcksichtigt das Vorhandensein von Kofaktoren:

Funktion

Als Biokatalysatoren beschleunigen Enzyme biochemische Reaktionen, indem sie die Aktivierungsenergie herabsetzen, die ĂŒberwunden werden muss, damit es zu einer Stoffumsetzung kommt. Theoretisch ist eine enzymatische Umsetzung reversibel, d. h. die Produkte können wieder in die Ausgangsstoffe umgewandelt werden. Die Ausgangsstoffe (Edukte) einer Enzymreaktion, die Substrate, werden im so genannten aktiven Zentrum des Enzyms gebunden, es bildet sich ein Enzym-Substrat-Komplex. Das Enzym ermöglicht nun die Umwandlung der Substrate in die Reaktionsprodukte, die anschließend aus dem Komplex freigesetzt werden. Wie alle Katalysatoren liegt das Enzym nach der Reaktion wieder in der Ausgangsform vor. Enzyme zeichnen sich durch hohe Substrat- und ReaktionsspezifitĂ€t aus, unter zahlreichen Stoffen wĂ€hlen sie nur die passenden Substrate aus und katalysieren genau eine von vielen denkbaren Reaktionen.

Energetische Grundlagen der Katalyse

Energiediagramm einer enzymatischen Reaktion: Die Aktivierungsenergie (freie Aktivierungsenthalpie) wird im Vergleich zur unkatalysierten Reaktion durch Stabilisierung des Übergangszustandes gesenkt. Die freie Reaktionsenthalpie dagegen bleibt unverĂ€ndert.

Die meisten biochemischen Reaktionen wĂŒrden ohne Enzyme in den Lebewesen nur mit vernachlĂ€ssigbarer Geschwindigkeit ablaufen. Wie bei jeder spontan ablaufenden Reaktion muss die freie Reaktionsenthalpie (<math>\Delta G</math>) negativ sein. Das Enzym beschleunigt die Einstellung des chemischen Gleichgewichts - ohne es zu verĂ€ndern. Die katalytische Wirksamkeit eines Enzyms beruht einzig auf seiner FĂ€higkeit, in einer chemischen Reaktion die Aktivierungsenergie <math>(\Delta G^{\ddagger})</math> zu senken: das ist der Energiebetrag, der zunĂ€chst investiert werden muss, um die Reaktion in Gang zu setzen. WĂ€hrend dieser wird das Substrat zunehmend verĂ€ndert, es nimmt einen energetisch ungĂŒnstigen Übergangszustand ein. Die Aktivierungsenergie ist nun der Energiebetrag, der benötigt wird, um das Substrat in den Übergangszustand zu zwingen. Hier setzt die katalytische Wirkung des Enzyms an: Durch nicht-kovalente Wechselwirkungen mit dem Übergangszustand stabilisiert es diesen, so dass weniger Energie benötigt wird, um das Substrat in den Übergangszustand zu bringen. Das Substrat kann wesentlich schneller in das Reaktionsprodukt umgewandelt werden, da ihm gewissermaßen ein Weg „geebnet“ wird.

Das aktive Zentrum – strukturelle Grundlage fĂŒr Katalyse und SpezifitĂ€t

FĂŒr die katalytische Wirksamkeit eines Enzyms ist das aktive Zentrum (katalytisches Zentrum) verantwortlich. An dieser Stelle bindet es das Substrat und wird danach „aktiv“ umgewandelt. Das aktive Zentrum besteht aus gefalteten Teilen der Polypeptidkette oder reaktiven Nicht-Eiweiß-Anteilen (Kofaktoren, prosthetische Gruppen) des EnzymmolekĂŒls und bedingt eine SpezifitĂ€t der enzymatischen Katalyse. Diese SpezifitĂ€t beruht auf der KomplementaritĂ€t der Raumstruktur und der oberflĂ€chlich möglichen Wechselwirkungen zwischen Enzym und Substrat. Es kommt zur Bildung eines Enzym-Substrat-Komplexes.

Die Raumstruktur des aktiven Zentrums bewirkt, dass nur ein strukturell passendes Substrat gebunden werden kann. Veranschaulichend passt ein bestimmtes Substrat zum entsprechenden Enzym wie ein SchlĂŒssel in das passende Schloss (SchlĂŒssel-Schloss-Prinzip). Dies ist der Grund fĂŒr die hohe SubstratspezifitĂ€t von Enzymen. Neben dem SchlĂŒssel-Schloss-Modell existiert das nicht starre Induced fit model: Da Enzyme flexible Strukturen sind, kann das aktive Zentrum durch Interaktion mit dem Substrat neu geformt werden.

Bereits kleine strukturelle Unterschiede in Raumstruktur oder Ladungsverteilung des Enzyms können dazu fĂŒhren, dass ein dem Substrat Ă€hnlicher Stoff nicht mehr als Substrat erkannt wird. Glucokinase beispielsweise akzeptiert Glucose als Substrat, die verwandte Galactose jedoch nicht. Enzyme können verschieden breite SubstratspezifitĂ€t haben, so bauen Alkohol-Dehydrogenasen neben Ethanol auch andere Alkohole ab und Hexokinase IV akzeptiert neben der Glucose auch andere Hexosen als Substrat.

Die Erkennung und Bindung des Substrats gelingt durch nicht-kovalente Wechselwirkungen (WasserstoffbrĂŒcken, elektrostatische Wechselwirkung oder hydrophobe Effekte) zwischen Teilen des Enzyms und des Substrats. Die Bindung des Enzyms muss stark genug sein, um das oft gering konzentrierte Substrat (mikro- bis millimolare Konzentrationen) zu binden, sie darf jedoch nicht zu stark sein, da die Reaktion nicht mit der Bindung des Substrates endet. Wichtig ist eine noch stĂ€rkere Bindung des Übergangszustandes der Reaktion und damit dessen Stabilisierung. Nicht selten nehmen zwei Substrate an einer Reaktion teil, das Enzym muss dann die richtige Orientierung der Reaktionspartner zueinander garantieren. Diese letzteren mechanistischen Eigenheiten einer enzymatischen Reaktion sind die Grundlage der WirkungsspezifitĂ€t eines Enzyms. Es katalysiert immer nur eine von vielen denkbaren Reaktionen der Substrate.

Katalytische Mechanismen

Obwohl die Mechanismen enzymatischer Reaktionen im Detail vielgestaltig sind, nutzen Enzyme in der Regel eine oder mehrere der folgenden katalytischen Mechanismen.

Bevorzugte Bindung des Übergangszustandes
Die Bindung des Übergangszustandes ist stĂ€rker als die Bindung der Substrate und Produkte, daraus resultiert eine Stabilisierung des Übergangszustandes.
Orientierung und AnnÀherung von Substraten
Die Bindung zweier Substrate in der passenden Orientierung und Konformation kann die Reaktionsgeschwindigkeit erheblich erhöhen, da die reaktiven Gruppen der MolekĂŒle in die richtige Lage zueinander kommen und fĂŒr die Reaktion gĂŒnstige Konformationen der MolekĂŒle stabilisiert werden.
Allgemeine SĂ€ure-Basen-Katalyse
AminosÀurereste beispielsweise von Histidin reagieren als SÀure oder Base, indem sie wÀhrend einer Reaktion Protonen (H+-Ionen) aufnehmen oder abgeben.
Kovalente Katalyse
AminosÀurereste oder Koenzyme gehen kovalente Bindungen mit einem Substrat ein und bilden ein kurzlebiges Zwischenprodukt. In der Regel sind bei solchen Reaktionen nukleophile AminosÀure-Seitenketten (beispielsweise Lysin-Seitenketten mit Aminogruppe) oder Koenzyme wie Pyridoxalphosphat beteiligt.
Metallionen-Katalyse
Metallionen können als strukturstabilisierende Koordinationszentren, Redox-Partner (oft Eisen- oder Kupfer-Ionen) oder als Lewis-SĂ€uren (hĂ€ufig Zink-Ionen) die Katalyse unterstĂŒtzen. Sie können negative Ladungen stabilisieren bzw. abschirmen oder WassermolekĂŒle aktivieren.

Enzymkinetik

→ Hauptartikel: Enzymkinetik

Die Enzymkinetik beschĂ€ftigt sich mit dem zeitlichen Verlauf enzymatischer Reaktionen. Eine zentrale GrĂ¶ĂŸe hierbei ist die Reaktionsgeschwindigkeit. Sie ist ein Maß fĂŒr die Änderung der Substratkonzentration mit der Zeit, also fĂŒr die Stoffmenge Substrat, die in einem bestimmten Reaktionsvolumen pro Zeiteinheit umgesetzt wird (Einheit: mol/(l·s)). Neben den Reaktionsbedingungen wie Temperatur, Salzkonzentration und pH-Wert der Lösung, hĂ€ngt sie von den Konzentrationen des Enzyms, der Substrate und Produkte sowie von Effektoren (Aktivatoren oder Inhibitoren) ab.

Im Zusammenhang mit der Reaktionsgeschwindigkeit steht die EnzymaktivitĂ€t. Sie gibt an, wie viel aktives Enzym sich in einer Enzym-PrĂ€paration befindet. Die Einheiten der EnzymaktivitĂ€t sind Unit (U) und Katal (kat), wobei 1 U definiert ist als diejenige Menge Enzym, welche unter angegebenen Bedingungen ein Mikromol Substrat pro Minute umsetzt: 1 U = 1 Â”mol/min. Katal wird selten benutzt, ist jedoch die SI-Einheit der EnzymaktivitĂ€t: 1 kat = 1 mol/s. Eine weitere wichtige MessgrĂ¶ĂŸe bei Enzymen ist die spezifische AktivitĂ€t (AktivitĂ€t pro Masseneinheit, U/mg). Daran kann man sehen, wie viel von dem gesamten Protein in der Lösung wirklich das gesuchte Enzym ist.

Die gemessene EnzymaktivitĂ€t ist proportional zur Reaktionsgeschwindigkeit und damit stark von den Reaktionsbedingungen abhĂ€ngig. Sie steigt mit der Temperatur entsprechend der RGT-Regel an: eine Erhöhung der Temperatur um ca. 5–10 Â°C fĂŒhrt zu einer Verdoppelung der Reaktionsgeschwindigkeit und damit auch der AktivitĂ€t. Dies gilt jedoch nur fĂŒr einen begrenzten Temperaturbereich. Bei Überschreiten einer optimalen Temperatur kommt es zu einem steilen Abfallen der AktivitĂ€t durch Denaturierung des Enzyms. Änderungen im pH-Wert der Lösung haben oft dramatische Effekte auf die EnzymaktivitĂ€t, da dieser die Ladung einzelner fĂŒr die Katalyse wichtiger AminosĂ€uren im Enzym beeinflussen kann. Jenseits des pH-Optimums vermindert sich die EnzymaktivitĂ€t und kommt irgendwann zum Erliegen. Ähnliches gilt fĂŒr die Salzkonzentration bzw. die IonenstĂ€rke in der Umgebung.

Michaelis-Menten-Theorie

→ Hauptartikel: Michaelis-Menten-Theorie
SĂ€ttigungshyperbel

Ein Modell zur kinetischen Beschreibung einfacher Enzymreaktionen ist die Michaelis-Menten-Theorie (MM-Theorie). Sie liefert einen Zusammenhang zwischen der Reaktionsgeschwindigkeit v einer Enzymreaktion sowie der Enzym- und Substratkonzentration [E0] und [S]. Grundlage ist die Annahme, dass ein Enzym mit einem SubstratmolekĂŒl einen Enzym-Substrat-Komplex bildet und dieser entweder in Enzym und Produkt oder in seine Ausgangsbestandteile zerfĂ€llt. Was schneller passiert hĂ€ngt von den jeweiligen Geschwindigkeitskonstanten k ab.

Enzymkinetik: k2 = kcat

Das Modell besagt, dass mit steigender Substratkonzentration auch die Reaktionsgeschwindigkeit steigt. Das geschieht anfangs linear und flacht dann ab, bis eine weitere Steigerung der Substratkonzentration keinen Einfluss mehr auf die Geschwindigkeit des Enzyms hat, da dieses bereits mit Maximalgeschwindigkeit Vmax arbeitet. Die MM-Gleichung lautet wie folgt:

<math> v= {k_{cat}[E_0][S_0] \over K_m + [S_0]} </math>

Die Parameter Km (Michaeliskonstante) und kcat (Wechselzahl) sind geeignet, Enzyme kinetisch zu charakterisieren, d. h. Aussagen ĂŒber ihre katalytische Effizienz zu treffen. Ist Km beispielsweise sehr niedrig, heißt das, das Enzym erreicht schon bei niedriger Substratkonzentration seine Maximalgeschwindigkeit und arbeitet damit sehr effizient. Bei geringen Substratkonzentrationen ist die SpezifitĂ€tskonstante kcat/ Km ein geeigneteres Maß fĂŒr die katalytische Effizienz. Erreicht sie Werte von mehr als 108 bis 109 M−1 s−1, wird die Reaktionsgeschwindigkeit nur noch durch die Diffusion der Substrat- und EnzymmolekĂŒle begrenzt. Jeder zufĂ€llige Kontakt von Enzym und Substrat fĂŒhrt zu einer Reaktion. Enzyme, die eine solche Effizienz erreichen, nennt man „katalytisch perfekt“.

KooperativitÀt und Allosterie

→ Hauptartikel: KooperativitĂ€t

Einige Enzyme zeigen nicht die hyperbolische SĂ€ttigungskurve, wie sie die Michaelis-Menten-Theorie vorhersagt, sondern ein sigmoides SĂ€ttigungsverhalten. So etwas wurde erstmals bei Bindeproteinen wie dem HĂ€moglobin beschrieben und wird als positive KooperativitĂ€t mehrerer Bindungsstellen gedeutet: die Bindung eines Liganden (SubstratmolekĂŒl) beeinflusst weitere Bindungsstellen im gleichen Enzym (oft aber in anderen Untereinheiten) in ihrer AffinitĂ€t. Bei positiver KooperativitĂ€t hat ein Bindeprotein mit vielen freien Bindungsstellen eine schwĂ€chere AffinitĂ€t als ein grĂ¶ĂŸtenteils besetztes Protein. Bindet derselbe Ligand an alle Bindungszentren, spricht man von einem homotropen Effekt. Die KooperativitĂ€t ist bei Enzymen eng mit der Allosterie verknĂŒpft. Unter Allosterie versteht man das Vorhandensein weiterer Bindungsstellen (allosterischen Zentren) in einem Enzym, abgesehen vom aktiven Zentrum. Binden Effektoren (nicht SubstratmolekĂŒle) an allosterische Zentren, liegt ein heterotroper Effekt vor. Die Allosterie ist zwar begrifflich von der KooperativitĂ€t zu unterscheiden, dennoch treten sie oft gemeinsam auf.

Mehrsubstrat-Reaktionen

→ Hauptartikel: Mehrsubstratreaktion

Die bisherigen Überlegungen gelten nur fĂŒr Reaktionen, an denen ein Substrat zu einem Produkt umgesetzt wird. Viele Enzyme katalysieren jedoch die Reaktion zweier oder mehrerer Substrate bzw. Kosubstrate. Ebenso können mehrere Produkte gebildet werden. Bei reversiblen Reaktionen ist die Unterscheidung zwischen Substrat und Produkt ohnehin relativ. Die Michaelis-Menten-Theorie gilt fĂŒr eines von mehreren Substraten nur, wenn das Enzym mit den anderen Substraten gesĂ€ttigt ist.

Ein Enzym katalysiert eine Reaktion zweier Substrate zu einem Produkt. Erfolgt die Bindung des Substrats 1 stets vor der Bindung des Substrats 2, so liegt ein geordneter sequenzieller Mechanismus vor.

FĂŒr Mehrsubstrat-Reaktionen sind folgende Mechanismen vorstellbar:

Sequenzieller Mechanismus
Die Substrate binden nacheinander an das Enzym. Haben alle Substrate gebunden, liegt ein zentraler Komplex vor. In diesem findet die Umwandlung der Substrate zu den Produkten statt, welche anschließend der Reihe nach aus dem Komplex entlassen werden. Man unterscheidet dabei zwischen:
  • Zufalls-Mechanismus (engl. random): Die Reihenfolge der Substratbindung ist zufĂ€llig.
  • Geordneter Mechanismus (engl. ordered): Die Reihenfolge der Bindung ist festgelegt.
Ping-Pong-Mechanismus
Die Bindung von Substrat und die Freisetzung von Produkt erfolgen abwechselnd. Erst bindet Substrat A an das Enzym und wird als erstes Produkt P abgespalten. Dabei wird das Enzym modifiziert. Dann wird das zweite Substrat B aufgenommen und reagiert zu einem zweiten Produkt Q. Das Enzym hat wieder seine Ausgangsgestalt.

Enzymhemmung

→ Hauptartikel: Enzymhemmung

Als Enzymhemmung (Inhibition) bezeichnet man die Herabsetzung der katalytischen AktivitÀt eines Enzyms durch einen spezifischen Hemmstoff (Inhibitor). Grundlegend unterscheidet man die irreversible Hemmung, bei der ein Inhibitor eine unter physiologischen Bedingungen nicht umkehrbare Verbindung mit dem Enzym eingeht (so wie Penicillin mit der D-Alanin-Transpeptidase), von der reversiblen Hemmung, bei der der gebildete Enzym-Inhibitor-Komplex wieder in seine Bestandteile zerfallen kann. Bei der reversiblen Hemmung unterscheidet man wiederum zwischen

  • kompetitiver Hemmung – das Substrat konkurriert mit dem Inhibitor um die Bindung an das aktive Zentrum des Enzyms. Der Inhibitor ist aber nicht enzymatisch umsetzbar und stoppt dadurch die Enzymarbeit, indem er das aktive Zentrum blockiert;
  • allosterische Hemmung (auch nicht-kompetitive Hemmung) – der Inhibitor bindet am allosterischen Zentrum und verĂ€ndert dadurch die Konformation des aktiven Zentrums, sodass das Substrat dort nicht mehr binden kann;
  • unkompetitiver Hemmung – der Inhibitor bindet an den Enzym-Substrat-Komplex und verhindert dadurch die katalytische Umsetzung des Substrates zum Produkt.

Regulation und Kontrolle der EnzymaktivitÀt im Organismus

Enzyme wirken im lebenden Organismus in einem komplexen Geflecht von Stoffwechselwegen zusammen. Um sich schwankenden inneren und Ă€ußeren Bedingungen optimal anpassen zu können, ist eine feine Regulation und Kontrolle des Stoffwechsels und der zugrundeliegenden Enzyme nötig. Unter Regulation versteht man VorgĂ€nge, die der Aufrechterhaltung stabiler innerer Bedingungen bei wechselnden Umweltbedingungen (Homöostase) dienen. Als Kontrolle bezeichnet man VerĂ€nderungen, die auf Grund von externen Signalen (beispielsweise durch Hormone) stattfinden. Es gibt schnelle/kurzfristige, mittelfristige sowie langsame/langfristige Regulations- und KontrollvorgĂ€nge im Stoffwechsel:

Kurzfristige Anpassung

Schnelle VerĂ€nderungen der EnzymaktivitĂ€t erfolgen als direkte Antwort der Enzyme auf verĂ€nderte Konzentrationen von Stoffwechselprodukten, wie Substrate, Produkte oder Effektoren (Aktivatoren und Inhibitoren). Enzymreaktionen, die nahe am Gleichgewicht liegen, reagieren empfindlich auf VerĂ€nderungen der Substrat- und Produktkonzentrationen. AnhĂ€ufung von Substrat beschleunigt die Hinreaktion, AnhĂ€ufung von Produkt hemmt die Hinreaktion und fördert die RĂŒckreaktion (kompetitive Produkthemmung). Allgemein wird aber den irreversiblen Enzymreaktionen eine grĂ¶ĂŸere Rolle bei der Stoffwechselregulation und Kontrolle zugeschrieben.

Von großer Bedeutung ist die allosterische Regulation. Substrat- oder EffektormolekĂŒle, die im Stoffwechsel anfallen, binden an allosterische Zentren des Enzyms und verĂ€ndern seine katalytische AktivitĂ€t. Allosterische Enzyme bestehen aus mehreren Untereinheiten (entweder aus gleichen oder auch aus verschiedenen ProteinmolekĂŒlen). Die Bindung von Substrat- oder Hemmstoff-MolekĂŒlen an eine Untereinheit fĂŒhrt zu KonformationsĂ€nderungen im gesamten Enzym, welche die AffinitĂ€t der ĂŒbrigen Bindungsstellen fĂŒr das Substrat verĂ€ndern. Eine Endprodukt-Hemmung (Feedback-Hemmung) entsteht, wenn das Produkt einer Reaktionskette auf das Enzym am Anfang dieser Kette allosterisch hemmend wirkt. Dadurch entsteht automatisch ein Regelkreis.

Mittelfristige Anpassung

Eine hĂ€ufige Form der Stoffwechselkontrolle ist die kovalente Modifikation von Enzymen, besonders die Phosphorylierung. Wie durch einen molekularen Schalter kann das Enzym beispielsweise nach einem hormonellen Signal durch phosphat-ĂŒbertragende Enzyme (Kinasen) ein- oder ausgeschaltet werden. Die EinfĂŒhrung einer negativ geladenen Phosphatgruppe zieht strukturelle Änderungen im Enzym nach sich und kann prinzipiell aktive als auch inaktive Konformationen begĂŒnstigen. Die Abspaltung der Phosphatgruppe durch Phosphatasen kehrt diesen Vorgang um, so dass eine flexible Anpassung des Stoffwechsels an wechselnde physiologische Anforderungen möglich ist.

Langfristige Anpassung

Als langfristige Reaktion auf geĂ€nderte Anforderungen an den Stoffwechsel werden Enzyme gezielt abgebaut oder neugebildet. Die Neubildung von Enzymen wird ĂŒber die Expression ihrer Gene gesteuert. Eine solche Art der genetischen Regulation bei Bakterien beschreibt das Operon-Modell von Jacob und Monod. Der kontrollierte Abbau von Enzymen in eukaryotischen Zellen kann durch Ubiquitinierung realisiert werden. Das Anheften von Polyubiquitin-Ketten an Enzyme, katalysiert durch spezifische Ubiquitin-Ligasen, markiert diese fĂŒr den Abbau im Proteasom, einem „MĂŒllschlucker“ der Zelle.

Biologische Bedeutung

Enzyme haben eine nicht zu unterschÀtzende biologische Bedeutung, sie spielen die zentrale Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen. Nahezu jede biochemische Reaktion wird von Enzymen bewerkstelligt und kontrolliert. Bekannte Beispiele sind Glycolyse und Citrat-Zyklus, Atmungskette und Photosynthese, Transkription und Translation sowie die DNA-Replikation. Enzyme wirken nicht nur als Katalysatoren, sie sind auch wichtige Regulations- und Kontrollpunkte im Stoffwechselgeschehen.

Die Bedeutung der Enzyme beschrÀnkt sich jedoch nicht auf den Stoffwechsel, auch bei der Reizaufnahme und -weitergabe sind sie wichtig. An der Signaltransduktion, also der Vermittlung einer Information innerhalb einer Zelle, sind hÀufig Rezeptoren mit enzymatischer Funktion beteiligt. Auch Kinasen, wie die Tyrosinkinasen und Phosphatasen spielen bei der Weitergabe von Signalen eine entscheidende Rolle. Die Aktivierung und Deaktivierung der TrÀger der Information, also der Hormone geschehen durch Enzyme.

Weiterhin sind Enzyme an der Verteidigung des eigenen Organismus beteiligt, so sind zum Beispiel diverse Enzyme wie die Serinproteasen des Komplementsystems Teil des unspezifischen Immunsystems des Menschen.

Fehler in Enzymen können fatale Folgen haben. Durch solche Enzymdefekte ist die AktivitĂ€t eines Enzyms vermindert oder gar nicht mehr vorhanden. Manche Enzymdefekte werden genetisch vererbt, d. h. das Gen, das die AminosĂ€uresequenz des entsprechenden Enzyms kodiert, enthĂ€lt eine oder mehrere Mutationen oder fehlt ganz. Beispiele fĂŒr vererbbare Enzymdefekte sind die Phenylketonurie und GalaktosĂ€mie.

Geschichte und Verwendung

Enzyme sind wertvolle Werkzeuge der Biotechnologie. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen von der KĂ€seherstellung (Labferment) ĂŒber die Enzymatik bis hin zur Gentechnik. FĂŒr bestimmte Anwendungen entwickeln Wissenschaftler heute gezielt leistungsfĂ€higere Enzyme durch Protein-Engineering. Zudem konstruierte man eine neuartige Form katalytisch aktiver Proteine, die katalytischen Antikörper, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu den Enzymen Abzyme genannt wurden. Auch RibonukleinsĂ€uren (RNA) können katalytisch aktiv sein; diese werden dann als Ribozyme bezeichnet.

Enzyme werden unter anderem in der Industrie benötigt. Waschmitteln fĂŒgt man Lipasen (Fett spaltende Enzyme), Proteasen (Eiweiß spaltende Enzyme) und Amylasen (StĂ€rke spaltende Enzyme) zur Erhöhung der Reinigungsleistung hinzu, weil diese Enzyme die entsprechenden Flecken zersetzen. Enzyme werden auch zur Herstellung einiger Medikamente und Insektenschutzmittel verwendet. Bei der KĂ€seherstellung wirkt das Labferment mit, ein Enzym, das aus KĂ€lbermĂ€gen gewonnen wurde. Viele Enzyme können heute mit Hilfe von gentechnisch verĂ€nderten Mikroorganismen hergestellt werden.

In der Medizin spielen Enzyme eine wichtige Rolle. Viele Arzneimittel hemmen Enzyme oder verstÀrken ihre Wirkung, um eine Krankheit zu heilen. Prominentester Vertreter solcher Arzneistoffe ist wohl die AcetylsalicylsÀure, die das Enzym Cyclooxygenase hemmt und somit unter anderem schmerzlindernd wirkt.

Enzyme in der Technik

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick ĂŒber die Einsatzgebiete von Enzymen. Zur Herstellung siehe Protein#Herstellung_spezieller_Proteine.

technischer Prozess Enzyme Wirkung
StÀrkeverarbeitung α-Amylase, Glucoamylase StÀrkehydrolyse
Waschmittel Proteasen, Lipasen Hydrolyse von Eiweißen, Fetten
KĂ€seproduktion Proteasen Milchgerinnung
Brennerei-Produkte α-Amylase, Glucoamylase StÀrkeverzuckerung
Brauereiindustrie α-Amylase, Glucoamylase , Proteasen Maischprozess
Fruchtsaftverarbeitung Pektinasen, α-Amylase Hydrolyse der Pektine bzw. von StÀrke
Backwarenherstellung α-Amylase, Proteasen, Pentosanase teilweise Hydrolyse von Mehl- und Teiginhaltsstoffen
Lederverarbeitung Proteasen Weichen, Enthaaren von Leder
Textilindustrie α-Amylase StÀrkehydrolyse, Entschlichten

Bedeutung von Enzymen in der medizinischen Diagnostik

Die Diagnostik verwendet Enzyme, um Krankheiten zu entdecken. In den Teststreifen fĂŒr Diabetiker befindet sich zum Beispiel ein Enzymsystem, das unter Einwirkung von Blutzucker einen Stoff produziert, dessen Gehalt gemessen werden kann. So wird indirekt der Blutzuckerspiegel gemessen. Man nennt diese Vorgehensweise eine „enzymatische Messung“. Sie wird auch in medizinischen Laboratorien angewandt, zur Bestimmung von Glucose (Blutzucker) oder Alkohol. Enzymatische Messungen sind relativ einfach und preisgĂŒnstig anzuwenden. Man macht sich dabei die SubstratspezifitĂ€t von Enzymen zu Nutze. Es wird also der zu analysierenden KörperflĂŒssigkeit ein Enzym zugesetzt, das das zu messende Substrat spezifisch umsetzen kann. An der entstandenen Menge von Reaktionsprodukten kann man dann ablesen, wie viel des Substrats in der KörperflĂŒssigkeit vorhanden war.

Im menschlichen Blut sind auch eine Reihe von Enzymen anhand ihrer AktivitĂ€t direkt messbar. Die im Blut zirkulierenden Enzyme entstammen teilweise spezifischen Organen. Es können daher anhand der Erniedrigung oder Erhöhung von EnzymaktivitĂ€ten im Blut RĂŒckschlĂŒsse auf SchĂ€digungen bestimmter Organe gezogen werden. So kann eine BauchspeicheldrĂŒsenentzĂŒndung durch die stark erhöhte AktivitĂ€t der Lipase und der Pankreas-Amylase im Blut erkannt werden.

Geschichte der Enzymforschung

Die wissenschaftliche Erforschung der Enzyme begann 1833, als der französische Chemiker Anselme Payen Diastase das erste Enzym ĂŒberhaupt entdeckte. Einen weiteren Meilenstein stellen die Untersuchungen zur EnzymspezifitĂ€t von Emil Fischer dar. Er postulierte, dass Enzyme und ihr Substrat sich wie ein Schloss und der passende SchlĂŒssel verhalten. 1897 entdeckte Eduard Buchner anhand der alkoholischen GĂ€rung, dass Enzyme auch ohne die lebende Zelle katalytisch wirken können. Anfang des 20. Jahrhunderts geschah sehr viel in der Enzymforschung. Der bedeutendste Wissenschaftler dieser Zeit war der deutsche Chemiker Otto Röhm. Er isolierte erstmals Enzyme und entwickelte Verfahren zur enzymatischen Ledergerbung, Fruchtsaftreinigung sowie eine Reihe diagnostischer Anwendungen. Leonor Michaelis und Maud Menten leisteten Pionierarbeit in der Erforschung der Enzymkinetik.

Literatur

  • Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert Stryer: Biochemie. 5. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg – Berlin 2003, ISBN 3-8274-1303-6.
  • David Fell: Understanding the Control of Metabolism. Portland Press Ltd, London 1997, 2003, ISBN 1-85578-047-X.
  • Alfred Schellenberger (Hrsg.): Enzymkatalyse. EinfĂŒhrung in die Chemie, Biochemie und Technologie der Enzyme. Gustav Fischer Verlag, Jena 1989. ISBN 3-540-18942-4
  • Donald Voet, Judith G. Voet: Biochemistry. 3. Auflage. John Wiley & Sons Inc., London 2004, ISBN 0-471-39223-5.
  • Maria-Regina Kula: Enzyme in der Technik, Chemie in unserer Zeit, 14. Jahrg. 1980, Nr. 2, S. 61-70, ISSN 0009-2851
  • Brigitte Osterath, Nagaraj Rao, Stephan LĂŒtz, Andreas Liese: Technische Anwendung von Enzymen. Chemie in unserer Zeit 41(4), S. 324 - 333 (2007), ISSN 0009-2851

Weblinks

Wikibooks Wikibooks: Biochemie und Pathobiochemie: Enzyme â€“ Lern- und Lehrmaterialien
 Commons: Enzym â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. ↑ a b Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage
  2. ↑ Dictionary bei www.in.gr http://www.in.gr/dictionary/lookup.asp?Word=enzyme&x=0&y=0


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