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Ergo Lebensversicherung

ERGO Lebensversicherung AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
GrĂĽndung 1899
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Daniel von Borries (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 1.367[1]
Branche Versicherer
Website [http://www.ergo.de www.ergo.de]

Die ERGO Lebensversicherung AG ist ein deutsches Versicherungsunternehmen mit Sitz in Hamburg, das seit 1997, damals noch unter dem Namen Hamburg-Mannheimer, der Ergo Versicherungsgruppe in Düsseldorf angehört, die wiederum mehrheitlich von Munich Re kontrolliert wird. Zur gleichen Gruppe zählen auch die DKV, ERGO Versicherung und D.A.S. Zum 1. Juli 2010 wurden die Markennamen Hamburg-Mannheimer und Victoria im Rahmen einer Konzernumstrukturierung zugunsten von ERGO aufgegeben.[2] Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen der zweitgrößte Anbieter von Lebensversicherungen in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Struktur

Hauptverwaltung der ERGO Lebensversicherung in Hamburg (City Nord)
Ehemaliges Logo der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG bis 2010

Die ERGO Lebensversicherung AG bündelt seit Mitte 2010 das Lebensversicherungsgeschäft der ERGO Versicherungsgruppe. Im Rahmen der Umstrukturierungen innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe wurde die Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG Mitte 2010 unter dem neuen Namen ERGO Versicherung AG mit den Sachversicherern der bisherigen Victoria und der D.A.S. fusioniert. Die Hamburg-Mannheimer Rechtsschutzversicherungs-AG wird im Herbst 2010 auf die D.A.S. Rechtsschutz verschmolzen.[3]

ERGO Lebensversicherung AG (ehemals Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG)

Aufsichtsratsvorsitzende
Vorstandsvorsitzende

Sie wurde am 29. April 1899 in Mannheim als Vita Versicherungs-Actien-Gesellschaft gegrĂĽndet und erhielt am 7. Juli des Jahres die offizielle Konzession fĂĽr das GroĂźherzogtum Baden vom dortigen Ministerium des Innern.

Am 1. April 1912 wurde nach einem Besitzerwechsel der Geschäftssitz in die Hamburger Innenstadt verlegt und das Unternehmen in Hamburg-Mannheimer Versicherungs-Aktiengesellschaft umbenannt. Mitte 2010 erfolgte die Umstrukturierung innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe, die Fokussierung auf das Lebensversicherungsgeschäft und die Umbenennung in ERGO Lebensversicherung AG.

Seit der GrĂĽndung der Gesellschaft verteilte sich der Aktienbesitz auf wenige Anteilseigner.

Von 1899 bis 1912 besaĂźen die Bankhäuser W. H. Ladenburg & Söhne und H. L. Hohenemser & Söhne aus Mannheim 67,5 % der Aktien.

Zwischen 1912 und 1942 hatten verschiedene Firmen die Mehrheit. Dies waren ab 1912 die Versicherungsgesellschaft Hamburg, ab 1930 die Svea Försäkrings AB, ab 1942 das Bankhaus Donner und ab 1946 zu 100 % die Hansa Lebensversicherung a. G.

1948 ĂĽbernahm die Svea Försäkrings AB wieder einen Anteil von 40 %.

Seit 1951 war die MĂĽnchener RĂĽckversicherungs-Gesellschaft (heute Munich Re) Anteilseigner und vergrößerte ihren Anteil bis zum Jahr 1993 auf 80 % (1951: 36,8 % und 1992: 54 %), die Allianz SE war ebenfalls seit 1951 beteiligt und hatte einen Anteil von zuletzt 20 %.

Seit 1998 gehört die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG zu 100 % der ERGO Versicherungsgruppe, an der Munich Re 99,69 % hält.

ERGO Versicherung AG (ehemalige Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG)

Aufsichtsratsvorsitzende

Nord-Deutsche und Hamburg-Bremer

Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG

  • 1975–1981: Alwin MĂĽnchmeyer
  • 1981–1985: GĂĽnter Kalbaum
  • 1985–1995: Klemens Wesselkock
  • 1996–1997: Dieter Nonhoff
  • 1997–1998: Wolf Otto Bauer
  • 1998–1999: Edgar Jannott
  • 2000–2007: Lothar Meyer
  • seit 2008: Torsten Oletzky (ab Juli 2010 als ERGO Versicherung AG)
Vorstandsvorsitzende

Hamburg-Bremer

  • 1855–1856: Johann Christian Ravit (alleiniger Vorstand)
  • 1856–1882: Alfred Klauhold (alleiniger Vorstand)
  • 1882–1907: Sophus von Dorrien (alleiniger Vorstand)
  • 1907–1915: Hugo Carl Buchenberger (alleiniger Vorstand)
  • 1915–1938: Adalbert Fritz August Meyer (bis 1920 alleiniger Vorstand)
  • 1938–1968: Hugo Bremkamp

Nord-Deutsche

Nord-Deutsche und Hamburg-Bremer

  • 1969–1975: Alfred Heuts

Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG

  • 1975–1981: GĂĽnter Kalbaum
  • 1981–1993: Hertus Emmen
  • 1993–1999: Götz Wricke
  • 1999–2000: Fritz Horst Melsheimer
  • 2000–2004: Götz Wricke
  • 2004: Horst Döring
  • 2005–2007: Michael Rosenberg
  • seit 2008: Christian Diedrich (ab Juli 2010 als ERGO Versicherung AG)

Es gab zwei Vorgänger des Sachversicherers ERGO Versicherung AG. Zum einen die 1854 gegründete Hamburg-Bremer Feuer-Versicherungs-Gesellschaft und zum anderen die 1857 gegründete Nord-Deutsche Versicherungs-Gesellschaft, die beide ihren Sitz in Hamburg hatten.

1969 verschmolzen die zwei Unternehmen zur Nord-Deutsche und Hamburg-Bremer Versicherungs Aktiengesellschaft. Diese wurde 1975 von der Hamburg-Mannheimer übernommen und in „Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-Aktiengesellschaft“ umbenannt.

Die Hamburg-Mannheimer erweiterte damit ihr Lebens- und Unfallversicherungsgeschäft auf die Sachversicherungen. 1982 übertrug sie, getrieben durch neue aufsichtsrechtliche Vorgaben, ihren Unfallbestand auf die übernommene Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG.[4]

Bis 1998 hielt die Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG 40 % und Allianz und MĂĽnchener RĂĽckversicherungs-Gesellschaft (heute Munich Re) je 30 % an der Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG, seitdem ist sie vollständig in Besitz der ERGO Versicherungsgruppe und wurde 2010 mit der Sachversicherersparte der Victoria zur ERGO Versicherung AG zusammengefasst.

Hamburg-Mannheimer Rechtsschutzversicherungs-AG (aufgegangen in der D.A.S.)

Aufsichtsratsvorsitzende
  • 1977–1985: GĂĽnter Kalbaum
  • 1985–1995: Klemens Wesselkock
  • 1996–1999: Dieter Nonhoff
  • 2000–2007: Lothar Meyer
  • 2008–2010: Christian Diedrich
Vorstandssprecher und -vorsitzende

Sprecher des Vorstandes

  • 1979–1983: ?
  • 1983–1990: Götz Wricke
  • 1990–1998: Dietmar Schott
  • 1998–2001: Walter Habermann
  • 2002–2004: JĂĽrgen Engel

Vorstandsvorsitzender

  • 2004–2005: JĂĽrgen Vetter

Sprecher des Vorstandes

  • seit 2005: Rainer Tögel

Sie wurde 1928 als Nord-Deutsche Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft gegrĂĽndet und war eine Tochter der Nord-Deutschen Versicherungs-Gesellschaft (bis diese von der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG ĂĽbernommen wurde). 1979 erhielt sie ihren jetzigen Namen.

Die Hamburg-Mannheimer Rechtsschutz war anfangs eine hundertprozentige Tochter der Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG. Im Jahr 1998 erwarb die D.A.S. 51 % der Anteile im Rahmen der ERGO Versicherungsgruppe, im Herbst 2010 wird sie auf die D.A.S. verschmolzen.

Zielgruppengeschäft

Typisch fĂĽr den Vertrieb in der Hamburg-Mannheimer sind (oberhalb der regionalen Gliederung) zielgruppen-orientierte Vertriebsorganisationen. Seit den 1990er Jahren werden sie zunehmend miteinander verschmolzen:

1907: Deutsche Anwalt- und Notar-Versicherung (DANV)

Vorstände
  • 1907–1908: Schall
  • 1908–1909: Springer
  • 1909–1919: Adolf WeiĂźler
  • 1919–1934: Wilhelm Schweer
  • 1933–1945: Fritz Oellers
Geschäftsführende Direktoren
  • 1946–1951: Fritz Oellers
  • 1951–1973: Wilhelm Bischoff
  • 1973–1975: GĂĽnter Kalbaum [5]
  • 1976–1987: Herbert RothfuĂź [5]
  • 1988–1994: Gerd Diehl [5]
  • 1994–2009: Klaus Kienle [6]
  • seit 1. Juli 2009: Peter DĂĽmpelmann

Organisationsdirektoren [5]

  • 1973–1991: Heinz Joachim Vorstheim
  • 1991–1994: Hans GĂĽnter Pielk

Vertriebsdirektor [6]

  • 2002–2007: Detlev Beyer

Sie wurde in Halle (Saale) gegründet als Ruhegehalts-, Witwen- und Waisenkasse für Deutsche Rechtsanwälte und erhielt ihren jetzigen Namen 1934. Bis 1945 war die DANV ein eigenes Unternehmen. Um der Verstaatlichung in der Sowjetischen Besatzungszone zu entgehen, wurde der Sitz nach Westen verlegt und der Versicherungsbestand auf die damalige Hamburg-Mannheimer übertragen.

Die DANV bezeichnet sich als Sonderabteilung der ERGO Lebensversicherung AG für rechts-, steuer-, unternehmensberatende und wirtschaftsprüfende Berufe. Seit 2000 gehören auch andere Akademiker und Beamte zu ihrer Zielgruppe.

2003 wurde die im Jahr 2000 gegrĂĽndete Vertriebsdirektion Systematische Anlage- und Finanzplan-Entwicklung (S/AFE, unter Leitung von Detlev Beyer) in die DANV eingegliedert.

Seit Anfang 2007 wird der AuĂźendienst der DANV in den Zielgruppenvertrieb der bisherigen HMS eingegliedert.

Eine Besonderheit der DANV ist der 1951 eingerichtete Beirat: Im Jahr 1946 entstand die Idee eines Berufsstände- und Beiratsabkommens, in dem die DANV mit berufsständischen Kammern und Verbänden eine Zusammenarbeit vereinbart. Das Abkommen wurde am 15. Mai 1951 unterzeichnet und trat am 3. November des Jahres in Kraft. Seitdem sind insgesamt 14 Kammern oder Verbände aus den Kundengruppen dem Beiratsabkommen beigetreten. Dieser Vertrag räumt den beteiligten Organisationen das Recht ein, die Geschäftsführung der DANV zu beraten und ihre speziellen Vorstellungen einzubringen. Außer den Delegierten der Kammern und Verbände gehören dem Beirat auch gewählte Mitglieder aus dem Kreis der Versicherten an. Der Beirat wählt aus seinen Reihen einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden sowie den Ständigen Arbeitsausschuss.

Kammern und Verbände des Berufsstände- und Beiratsabkommens (2007):

1930: Lebensversicherungs-Verband für Beamte und deren Angehörige (Lebea)

Organisationsdirektor
  • 1959–1970: Herbert RothfuĂź

Nach langen Verhandlungen mit dem Deutschen Beamten-Wirtschaftsbund erfolgte im September 1930 die Gründung der Lebea, die für diesen Bund und seine Mitglieder eigene Tarife anbot. Erst 1954 erfolgte die Gründung eigener Lebea-Geschäftsstellen; 1959 kamen diese unter zentrale Führung.

1961 wurde die Hansa fĂĽr geschlossene Gruppen von Nicht-Beamten und 1965 das Versorgungswerk Deutscher Ingenieure gegrĂĽndet. Beide standen von Anfang an unter gemeinsamer FĂĽhrung mit der Lebea, mit der sie 1970 verschmolzen.

1970 ging die Lebea in der Organisation für Führungs- und Nachwuchskräfte „Die Brücke“ auf, die seit 1985 Organisation für Akademiker und Beamte (OAB) hieß und 2000 in die DANV eingegliedert wurde.

1966: Organisation fĂĽr Verbandsgruppenversicherungen (OVG)

Organisations- und Vertriebsdirektoren
  • 1966–1981: Kurt Eskes (ab 1967 Direktor)
  • 1981–1987: Paul-Georg Siepe
  • 1987–1989: Rolf Meiselbach
  • 1989–2007: Reginald Zirkel
  • 2007: Ludger Griese (1. April – 30. Juni)
  • 2007: Thomas Langhein (kommissarisch, 1. Juli – 30. September)
  • seit 1. Oktober 2007: Peter Pitz

Sie wurde gegründet als Bundesgeschäftsstelle für Vereins-Gruppen-Versicherung und spezialisierte sich auf Vereine und Verbände sowie deren Mitglieder. Am Anfang steht jeweils ein Kooperationsabkommen mit einem Verband: Der Verband stellt den Kontakt zwischen Mitglied und OVG her, übernimmt so einen Teil des Werbe- und Verwaltungsaufwandes. Dafür bietet die OVG einen Gruppenrabatt. Diesen gibt der Verband an seine Mitglieder weiter, wodurch die Versicherungsbeiträge für diese günstiger werden. Das wiederum ist für den Verband ein zusätzliches Argument zur Werbung neuer Mitglieder. Auf diese Weise haben alle drei Seiten einen Vorteil (Win-Win-Situation).

Ihren jetzigen Namen trägt die OVG seit 1972. Bedeutendste Kooperationspartner sind der VdK (seit 1967), der Reichsbund (seit 1969) und die Volkssolidarität (seit 1990).

Versicherte sind als Verbandsmitglieder überwiegend ältere Menschen.

1970: Organisation fĂĽr Akademiker und Beamte (OAB)

Organisationsdirektoren
  • 1970–1989: Heinz Störrle
  • 1990–1994: Hans GĂĽnter Pielk
  • 1995–1999: Reginald Zirkel

Gegründet wurde sie als Organisation für Führungs- und Nachwuchskräfte „Die Brücke“ durch den Zusammenschluss von Hansa, Lebea und dem Versorgungswerk Deutscher Ingenieure. Der missverständliche Name (hinter dem häufig eine Personalvermittlung für Manager vermutet wurde) führte 1985 zur Umbenennung in OAB. 2000 wurde sie in die DANV eingegliedert und mit deren Außendienst 2007 in die Stammorganisation (siehe DANV).

1973: HMI-Organisation (HMI)

Anfang der 1970er-Jahre entschloss sich die damalige Hamburg-Mannheimer – unter dem Eindruck der Aktivitäten damaliger Investmentfondsgesellschaften wie IOS – neben ihren traditionellen Produkten auch fondsgebundene Lebensversicherungen einzuführen und deren Vertrieb zu forcieren. Zu diesem Zweck wurde der ehemalige IOS-Manager Werner Kunkler gewonnen, der 1973 die Hamburg-Mannheimer Invest-Organisation[7] aufbaute. Bereits seit 1974 wird diese Buchstabenkombination nicht mehr als Abkürzung behandelt geschweige denn ausgeschrieben, sondern die Organisation schlicht als HMI-Organisation[8] bezeichnet. Sie ist die einzige Vertriebsorganisation der ERGO Lebensversicherung AG, die auch im Ausland tätig ist: seit 1984 in Österreich und Belgien, seit 1997 in Dänemark sowie (von Belgien aus) auch in Luxemburg und den Niederlanden. Später weitete sie den Geschäftsbetrieb auf Polen, Tschechien und Italien aus.

siehe auch: Ergo Pro

1984: HMK-Organisation (HMK) / 1988: Organisation „Frau Aktiv“

HMK: Organisationsdirektor
  • 1984–1985: Udo Keller
„Frau Aktiv“: Organisationsdirektor
  • 1988–1991: Klaus Eicke

Die HMK-Organisation wurde 1984 unter dem Namen HMI-Organisation K als Bestandspflege-Organisation für die HMI gegründet. Die HMI entdeckte die Bestandspflege jedoch als lukrativ für sich selbst, so dass die HMK, mit einem eigenen Produkt ausgestattet (Tarif K65), eigenständig wurde. Da die Verkaufserfolge allerdings zu wünschen übrig ließen, wurde die HMK bereits 1985 eingestellt.

Die Organisation „Frau Aktiv“ wurde 1988 unter der Maxime „Frauen versichern Frauen“ ins Leben gerufen. Das Konzept erwies sich jedoch als Misserfolg. So wurde sie 1991 aufgelöst.

1990: Hamburg-Mannheimer Ost (HMO)

Die HMO nahm am 1. Juli 1990 in der DDR mit zwei Organisationsbereichen (Nord und Süd) ihre Tätigkeit auf.

Ein Jahr später wurden die dort angeworbenen und ausgebildeten Vermittler, Verkaufsleiter und Filialchefs den bestehenden Organisationen zugeordnet, während die rund 160 neu gegründeten Agenturen zum 1. Juli 1991 in die Bestandsbetreuungsorganisation (BBO) übergingen. Auch diese Struktur war zeitlich befristet: Zum Sommer 1992 wurden die Agenturen ebenfalls in die vorhandenen Organisationen eingegliedert.

Die HMI baute unabhängig von der HMO ihre Filialen und Agenturen auf.

1996: Orga 3

Organisationsdirektor
  • 1996–1999: Reginald Zirkel

Unter diesem provisorischen Namen bestand vorĂĽbergehend eine gemeinsame FĂĽhrung fĂĽr die OAB, SAF und OVG. 1999 wurden die Organisationen wieder voneinander getrennt und 2000 in die Stammorganisation eingegliedert.

1998: Vertriebsdirektion Makler und Mehrfachagenten (VD-MM)

Organisations- und Vertriebsdirektoren
  • 1998–1999: Frank-D. Dinklage
  • 1999–2008: Uwe Schulz

Die VD-MM ist an der Zielgruppe Makler & Mehrfachagenten im B2B Businees ausgerichtet. Sie bündelt seit 1999 Makler und Mehrfachagenten, die nicht ausschließlich für die ERGO Lebensversicherung arbeiten, sondern auch andere Versicherungsgesellschaften vertreten (können).

Zum 1. Januar 2009 wurde der Maklervertrieb der damaligen Hamburg-Mannheimer in den neu gebildeten ERGO-Maklervertrieb integriert.

2000: Hamburg-Mannheimer Stamm-Organisation (HMS) (als ERGO Stamm-Organisation 2010 der ERGO Versicherungsgruppe AG zugeordnet)

Organisationsdirektoren
Sonderabteilung Familienhilfe (SAF)
  • 1934–1974: Kurt Stapelfeldt
  • 1975–1976: Herbert RothfuĂź (kommissarisch)
  • 1976–1982: Dieter F. Preidel
  • 1982–1983: Herbert RothfuĂź (kommissarisch)
  • 1983–1993: Siegfried Raskopp
  • 1993–1995: Dietmar Helmut Schott
  • 1996: Frank-D. Dinklage
  • 1996–1999: Reginald Zirkel
Organisationsdirektoren
Organisation Sach (OS)
  • 1975–1976: Dieter Ahlburg (als Vorstandsmitglied fĂĽr Vertrieb)
  • 1976–1977: Edmund Schmidl (als Vorstandsmitglied fĂĽr Vertrieb)
  • 1977–1984: Ulrich Reinholdt
  • 1984–1994: Hauke Grabbert
  • 1994: Götz Wricke (kommissarisch)
  • 1995–1996: Wolfgang GĂĽnter Schmidt
  • 1996–1999: Thomas Langhein
Organisationsdirektoren
Hauptorganisation (HO)
  • 1976–1990: Heinz Renken
  • 1990–1992: Eicke Milau
  • 1992–1998: Klaus-Peter Korhöfer
  • 1998–1999: Thomas Langhein
Vertriebsdirektoren
Hamburg-Mannheimer Stamm-Organisation
  • 2000–2002: Uwe Vossmann
  • 2002–2005: Holger Hill
  • 2005–2006: Thomas Langhein
  • seit 1. November 2006: Eric Bussert

Gebildet wurde die ehemalige Hamburg-Mannheimer Stamm-Organisation (HMS) im Jahr 2000 durch Zusammenschluss der Sonderabteilung Familienhilfe (SAF), Organisation Sach (OS) und Hauptorganisation (HO).

1934 wurde die Sonderabteilung Familienhilfe (SAF) zunächst als Evangelische Begräbnishilfe gegründet und bot zunächst ausschließlich Sterbegeldversicherungen an, mit denen im Todesfall des Ernährers die finanzielle Not der hinterbliebenen Familienmitglieder abgeschwächt werden sollte.

In den 1950er Jahren wandte sich die SAF der kompletten Familie zu, was sich seit 1955 auch in der Umbenennung in Sonderabteilung Familienhilfe ausdrückte. Später strebte sie als Zielgruppe Jugendliche an.

Ziel war der Aufbau einer frĂĽhen und damit langfristigen Kundenbindung, welche ĂĽber die erste Kfz-Haftpflichtversicherung (Moped-Schild) erreicht werden sollte. Da der eigentliche Name so nicht mehr zum Image passte, wurde nur noch das KĂĽrzel SAF, bisweilen auch die Eigenbezeichnung SAF- Organisation verwendet. Im Jahr 2000 wurde sie in die damalige Hamburg-Mannheimer Stamm-Organisation (HMS) eingegliedert.

Bei der 1975 gegrĂĽndeten Organisation Sach (OS) handelt es sich um den Vertrieb der Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG.

Die Hauptorganisation (HO) wurde 1976 durch Zusammenfassung aller Filialen, die bis dahin keiner speziellen Organisation angehörten, gebildet. Dadurch gab es zunächst keine klar definierte Zielgruppe. Im Laufe mehrerer Jahre bildeten sich drei Geschäftszweige heraus, die organisatorisch zum Teil getrennt bearbeitet wurden (durch entsprechend spezialisierte Agenturen und Filialen): das sog. A-, B- und S-Geschäft. A steht hier für Arbeitnehmer, B für Bestand, S für Selbstständige.

Die HO arbeitete – ähnlich wie die OVG – mit Verbänden zusammen. Dies galt besonders für die Kundengruppe der Selbstständigen. Um diese zu erreichen, unterhielt die Organisation Kooperationsabkommen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und dem Einzelhandelsverband (EHV) sowie deren Landesverbänden.

Der bedeutendste Kooperationspartner, über den die HO sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige erreichte, ist der Bund der Steuerzahler (BdSt).

Die Zielgruppenstruktur der nun als ERGO Stamm-Organisation benannten Gesellschaft ist entsprechend heterogen, so dass von der HO die Differenzierung in Arbeitnehmer-, Bestands- und Selbstständigen-Geschäft übernommen wurde. Die Kooperationsabkommen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), dem Einzelhandelsverband (EHV), dem Bund der Steuerzahler (BdSt) sowie anderen Interessenverbänden werden fortgeführt. 2006 kam als Kooperationspartner der Bund der Selbständigen (BDS) hinzu.

Seit Anfang 2007 gibt es den klassischen Agenturvertrieb, in den das Bestandsgeschäft (Privatkunden) der bisherigen HMS übergeht, und den Zielgruppenvertrieb, in dem das Selbstständigengeschäft der bisherigen HMS und die DANV zusammengefasst werden. Die Kooperationen werden von einem Vertriebswegemanager betreut.

2002: Vertriebsdirektion Kooperationen (VD-KOOP)

Organisationsdirektoren
Kundendienst
  • 1979–1991: Walter MĂĽller (vorher Abteilungsleiter)
  • 1991–1997: Heinz Joachim Vorstheim
  • 1997–2002: Kurt Goebels
  • seit 2002: Andreas Beggerow (Geschäftsbereichsleiter innerhalb der VD-KOOP)
Vertriebsdirektoren
VD Banken, Bausparen, Kooperationen
  • 1990–2002: Karl-Heinz Pertek
  • seit 2003: Klaus Schultz (Geschäftsbereichsleiter innerhalb der VD-KOOP)
Vertriebsdirektoren
Vertriebsdirektion Kooperationen
  • 2002–2004: Eric Bussert
  • 2004–2007: Thomas Fehlau
  • seit 2007: Detlev Beyer

Die Vertriebsdirektion Kooperationen (VD-KOOP) entstand 2002 durch Zusammenlegung der Geschäftsbereiche VFV GmbH(Hamburg-Mannheimer Versicherungs- und Finanzierungs-Vermittlung GmbH), Kundendienst, Kooperationen und der Vertriebsdirektion Banken, Bausparen, Kooperationen (BBK).

Der Kundendienst (KD) wurde 1979 gebildet als Bestandspflege-Organisation aus einer gleichnamigen (Innendienst-)Abteilung. Seine Hauptaufgaben sind die Behandlung von Kunden-Reklamationen und die Rettung gefährdeter Verträge (Stornovermeidung).

Die Vertriebsdirektion Banken, Bausparen, Kooperationen (VD-BBK) wurde für das bundesweite Kooperations-Geschäft der Hamburg-Mannheimer mit Banken (z. B. Dresdner Bank), Bausparkassen und anderen Kooperationspartnern ins Leben gerufen. Sie ist seit 2008 der Geschäftsbereich Financial Services, dessen Aufgabe vordergründig die interne Vermittlung von Investmentprodukten, Immoblienfinanzierungen, und Bausparen sind.

Die Hamburg-Mannheimer Versicherungs- und Finanzierungs-Vermittlung (VFV) wurde am 1. Juli 1990 in der DDR gegründet. Sitz der Gesellschaft war Ost-Berlin. Der Geschäftszweck war laut Handelsregister die Vermittlung von Versicherungen und Finanzdienstleistungen sowie die Finanzierungsberatung und die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Beratungen.

Die Ziele der VFV innerhalb der Hamburg-Mannheimer-Gruppe waren:

  • die HMO und später die einzelnen Vertriebsorganisationen beim Aufbau in den Neuen Bundesländern zu unterstĂĽtzen durch
    • Anbau von Vermittlern und FĂĽhrungskräften zur Neukundengewinnung und
    • den Ausbau des Agenturnetzes
  • Gewinnung des Mittelstandes als Kunden.

Heute ist sie die „Vermittlungsstelle“ für alle Vertriebsorganisationen des ERGO Konzerns für Risiken, die innerhalb des ERGO-Versicherungskonzerns nicht gezeichnet werden (können).

Tochtergesellschaften

ERGO VFV GmbH

Die ERGO Versicherungs- und Finanzierungs-Vermittlung (VFV) wurde am 1. Juli 1990 in der DDR gegründet. Sitz der Gesellschaft war Ost-Berlin. Der Geschäftszweck war laut Handelsregister die Vermittlung von Versicherungen und Finanzdienstleistungen sowie die Finanzierungsberatung und die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Beratungen.

Die Ziele der VFV innerhalb der Hamburg-Mannheimer-Gruppe waren:

die HMO und später die einzelnen Vertriebsorganisationen beim Aufbau in den Neuen Bundesländern zu unterstützen durch Anbau von Vermittlern und Führungskräften zur Neukundengewinnung und den Ausbau des Agenturnetzes Gewinnung des Mittelstandes als Kunden. Heute ist sie die „Vermittlungsstelle“ für alle Vertriebsorganisationen des ERGO Konzerns für Risiken, die innerhalb des ERGO-Versicherngskonzerns nicht gezeichnet werden (können). Geschäftsführer der ERGO VFV GmbH sind Thomas Böhm und Rudi Ryckaert.

ERGO Specialty GmbH (ehemals Hamburg-Mannheimer Sports GmbH)

Um den wachsenden Entertainment- und Sportmarkt zu erschließen (vorzugsweise Profisport), wurde die damalige Hamburg-Mannheimer Sports GmbH gegründet, die zum 1. Juli 2000 ihre Tätigkeit aufnahm. Sie ist nun unter dem neuen Namen ERGO Specialty GmbH eine Tochter der ERGO Versicherung AG. Geschäftsführer der GmbH sind Jürgen Engel (Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherung AG) und Jürgen Vogt.

Die Gesellschaft versichert Profisportler und GroĂźveranstaltungen. So akquirierte sie die FIFA FuĂźball-Weltmeisterschaft 2006 und die Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2007 (beide in Deutschland), als deren offizieller Versicherer die damalige Hamburg-Mannheimer auftrat.

Hamburg-Mannheimer Pensionskasse AG

Sie wurde 2002 als rechtsfähige Versorgungseinrichtung für überbetriebliche Versorgungsleistungen gegründet. Mit ihr können Unternehmen den Rechtsanspruch ihrer Arbeitnehmer auf eine betriebliche Altersversorgung erfüllen, der im Rahmen der Rentenreform eingeführt wurde.

Die Hamburg-Mannheimer Pensionskasse AG ist eine hundertprozentige Tochter der ERGO Lebensversicherung AG.

Seminaris Hotels und Tagungszentren

Seminaris Conference Center in Berlin-Dahlem
Seminaris Hotel Bad Honnef

Die Gruppe der Seminaris Hotels & Tagungszentren geht auf das Jahr 1978 zurĂĽck, als die damalige Hamburg-Mannheimer Versicherung das erste Hotel und Tagungszentrum in LĂĽneburg fertigstellte. Im selben Jahr wurde die Seminaris Hotel- und Kongressstätten-Betriebs-GmbH (kurz: SeHoKo) mit Sitz in LĂĽneburg gegrĂĽndet. Sie hat drei Gesellschafter mit folgenden Anteilen: ERGO Versicherung AG (50 %), ERGO Lebensversicherung AG (25 %) und D.A.S. Deutscher Automobil Schutz Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs AG (25 %). GeschäftsfĂĽhrer: Hartmut S. Pirl, Horst Marotte und Michael Beuchling

Bis 2012 eröffneten zehn Betriebe (darunter 6 unter den Markennamen Seminaris und 2 unter dem Markennamen avendi), davon vier in

  • Bad Honnef: Seminaris Hotel Bad Honnef, Avendi Hotel Bad Honnef, Kur- und Kongresshaus Bad Honnef und WellnessAvendi

zwei in

  • Potsdam: Seminaris SeeHotel Potsdam, Avendi Hotel Potsdam am Griebnitzsee,

je eins in

  • Berlin: Seminaris Campus Hotel Berlin – Science & Conference Center
  • Bad Boll: Seminaris Hotel Bad Boll
  • Hermannsburg: Seminaris Hotel Heidehof Hermannsburg und
  • LĂĽneburg: Seminaris Hotel LĂĽneburg

Sex-Party-Affären

Im Mai 2011 wurde bekannt, dass die HMI, eine Vertriebsorganisation der ERGO Lebensversicherung AG, 2007 die 100 besten Vertriebsmitarbeiter sowie hohe Manager des Unternehmens als Incentive zu einer Sex-Party nach Budapest eingeladen hatte. Die Versicherung engagierte sowohl Hostessen als auch Prostituierte und kennzeichnete die Frauen mit unterschiedlichen Armbändchen. Als erstes berichtete das Handelsblatt darüber[9][10][11] Die Meldung stieß in der Öffentlichkeit auf große Beachtung, vor allem aufgrund des unglücklichen zeitlichen Zusammenhangs mit der genannten Versicherungskampagne. Ergo gab an, man habe den Teilnehmern mitgeteilt, sie müssten die Reise als geldwerten Vorteil in Höhe von 3.046 Euro in ihren Steuererklärungen angeben.[12]

Wegen des Skandals ließ Jürgen Klopp, der Trainer von Borussia Dortmund, seinen Werbepartner-Vertrag mit der Versicherung ruhen. Er hatte Motivationsvorträge für Ergo gehalten.[13]

Ende Mai gab Ergo bekannt,[14] Kosten der Sex-Party in Höhe von 83.000 Euro seien steuerlich als Betriebsausgaben (sie vermindern Gewinn und Steuerlast) geltend gemacht worden. Es sei „eine normale Veranstaltung“ gewesen, die Kosten dementsprechend als Betriebsausgaben abgesetzt worden. Ein Ergo-Sprecher sagte: „Nach unseren bisherigen Prüfungen war das steuerrechtlich in Ordnung. Wir prüfen jedoch weiter, ob man eine andere Beurteilung vornehmen kann und wie wir die Angelegenheit bereinigen können.“[15][16] Tatsächlich hatte die Sex-Party 333.039,90 Euro gekostet, die einschließlich der darin enthaltenen 40.000–50.000 Euro für Zuhälter und Prostituierte von Ergo als Betriebsabgaben abgesetzt worden waren.[17]

Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass nach Zeugenaussagen bereits in den 70er Jahren im Rahmen von FĂĽhrungsseminaren der HMI am ZĂĽrichsee Prostituierte engagiert wurden. Die Kosten seien ĂĽber die Position 'HelikopterrundflĂĽge' abgerechnet worden.[18]

2013 wurden durch die Buchveröffentlichung eines langjährigen Direktionsrepräsentanten (firmenintern sogenannter Sechser) frühere Presseberichte bestätigt, dass Ergo das Prinzip „Sex auf Kosten der Versicherten als Belohnung“ noch bis 2011 praktizierte.[19] So spendierte die Orga-Leitung auf einer Sause hochrangiger Vertriebler 5.000 Euro für einen kollektiven Bordellbesuch.[20] 2010 bot die Vertriebsleitung zur Motivation der Führungskrafte der Struktur Moraga ab Stufe 4 einen Bordellbesuch auf Kosten der Ergo an. Stattdessen ließ man sich einen Trip nach Jamaika in das Swingerclub-Hotel Hedonism-II für 25.000 Euro von dem zuständigen Vorstandsmitglied absegnen.[21] Als aufgrund einer Konzernrevision die Struktur Moraga mit den 25.000 Euro rückbelastet wurde, entschädigte das damals für den Vertrieb zuständige Vorstandsmitglied den Strukturleiter mit 12.500 Euro in bar, über deren Herkunft Ergo nichts zu wissen behauptet.[22][23]

Marketing

Die Werbefigur Herr (GĂĽnter) Kaiser warb seit dem 5. September 1972 bis zur Umbenennung 2010 fĂĽr die Hamburg-Mannheimer.

Seitdem wurden folgende Slogans (oder auch Claims) verwendet:[24]

  • … die groĂźe Lebensversicherung
  • Man kennt uns. (Je nach Anzeigenmotiv wurde das Verb auch variiert: Man braucht uns, Man traut uns, u. a.)
  • Damit Sie mehr vom Leben haben
  • Mehr vom Leben
  • GlĂĽck ist planbar.
  • Kaiserlich versichert.

Literatur

  • Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): 100 Jahre Hamburg-Mannheimer, Selbstverlag, Hamburg, 1999 (Herstellung: klr mediapartner GmbH & Co KG, Lengerich).
  • Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): 10 Jahre Neue Bundesländer, Selbstverlag, o. O., o. J. (Hamburg 2000; Herstellung: Hugo Prull KG, Oldenburg).
  • Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): 40 Jahre OVG. Durchdachte Vorsorge bewahrt Chancen!, Selbstverlag, Hamburg 2006 (Herstellung: klr mediapartner GmbH & Co KG, Lengerich).
  • Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): Erfahrung. Kompetenz. Erfolg. Festschrift 100 Jahre DANV, Selbstverlag, o. O., o. J. (Hamburg 2007).
  • Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG (Hrsg.): Im Zeichen der Zukunft. 150 Jahre Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG, Selbstverlag, Hamburg 2007 (Herstellung: Fa. BWH, Buchdruckwerkstätten Hannover GmbH).
  • Seminaris Hotels & Tagungszentren LĂĽneburg (Hrsg.): 1978–2008 30 Jahre Seminaris.
  • Francisco Moraga: Einfach nur die Wahrheit: Sex, Party & Versicherung; ein erfolgreicher Ego-Trip. MĂĽhlheim/Main 2013, ISBN 978-3-00-042244-7.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ 2012 Geschäftsbericht ERGO Lebensversicherung AG
  2. ↑ Die Zeit, Hamburg, Germany: Ergo-Versicherung: Aus für Hamburg-Mannheimer und Victoria | Wirtschaft | ZEIT ONLINE. Zeit.de. {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  3. ↑ ERGO Versicherungsgruppe AG – Presseinformationen. Ergo.com. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  4. ↑ Zeitschrift für Versicherungswesen 10/2007, Artikel „150 Jahre Hamburg-Mannheimer Sach“, S. 313
  5. ↑ a b c d Während jeweils ein Vorstandsmitglied der Hamburg-Mannheimer an der Spitze der DANV stand, gab es außerdem noch einen Organisationsdirektor als Leiter des Außendienstes
  6. ↑ a b Von 2002 bis Anfang 2007 gab es neben dem Geschäftsführenden Direktor einen Vertriebsdirektor
  7. ↑ HMI-Organisation sammelt Erfahrungen mit der neuen Fonds-Police. In: Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): HM-Forum. Zeitschrift für unsere Mitarbeiter, Nr. 4/1973, S. 10. Selbstverlag, Hamburg, 1973 (Herstellung: Beckerdruck, Hamburg).
  8. ↑ Eine Landkarte des Geschäftsstellennetzes der Hamburg-Mannheimer zeigt schon 1974 in der Legende keine Auflösung der Buchstabengruppe HMI mehr, während die fünf anderen Orgas ausgeschrieben werden: HM-Hauptorganisation, Organisation „Die Brücke“, Sonderabteilung Familienhilfe, Bundesgeschäftsstelle, HMI-Organisation, Deutsche Anwalt- und Notar-Vers. In: Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Hrsg.): HM-Forum. Zeitschrift für unsere Mitarbeiter, Nr. 2/1974, S. 33. Selbstverlag, Hamburg, 1974 (Herstellung: Beckerdruck, Hamburg).
  9. ↑ 18. Mai 2011
  10. ↑ spiegel.de: Die etwas andere Versicherung
  11. ↑ Versicherung lud Vertreter zu Sex-Party
  12. ↑ In dem Spiegel-Artikel heißt es „die Teilnehmer versteuerten exakt 3046 Euro als geldwerten Vorteil“ – ob das wirklich alle taten, ist nicht belegt.
  13. ↑ spiegel.de: 24. Mai 2011
  14. ↑ ergo.com
  15. ↑ sueddeutsche.de: Betriebsausgaben in Budapest
  16. ↑ Hamburg-Mannheimer: Versicherung setzte Sex-Party von Steuer ab. faz.net. {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  17. ↑ Fachbericht der Konzernrevision zur Prüfung HMI-Wettbewerbsreise Budapest 2007, S. 26, 28 und 37
  18. ↑ Stern.de: Orgie mit 20 Prostituierten und Stehgeiger
  19. ↑ Bild.de:http://www.bild.de/geld/wirtschaft/ergo-versicherung/sex-sausen-ergo-versicherung-jamaika-mallorca-budapest-25949492.bild.html.
  20. ↑ Moraga, Einfach nur die Wahrheit, S. 115
  21. ↑ Moraga, Einfach nur die Wahrheit, S. 177 und S. 239
  22. ↑ Moraga, Einfach nur die Wahrheit, S. 239 und S. 244/45
  23. ↑ Antwort auf der Hauptversammlung der Konzernobergesellschaft Munich RE AG am 24. April 2013
  24. ↑ slogans.de

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