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Erwin Feller (* 8. Februar 1911 in Straßburg, Elsass; † 29. November 1991 in Heidelberg) war ein deutscher Politiker (GB/BHE).
Inhaltsverzeichnis |
Feller studierte Staats- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosopohie und neue Sprachen in Tübingen, Frankfurt, Paris, Berlin und Jena. Er war Mitglied der Burschenschaft Germania Straßburg/Frankfurt (heute Tübingen). Nach dem Studium arbeitete Feller als Studienrat im Elsass. 1939-1942 war er in der Wehrmacht, wurde dann versehrt entlassen, und war 1943/44 im Schuldienst im Elsass. 1944/45 war er erneut Soldat. 1947 kam er als Studienrat in den Staatsdienst von Württemberg-Hohenzollern, und war später Direktor eines Heidelberger Gymnasiums.[1]
1950 trat er der DG/BHE bei und wurde 1952 stellvertretender und von 1956 bis 1964 Landesvorsitzender des GB/BHE und später der GDP. 1964 trat er aus der GDP aus.
1952 war Feller Mitglied der verfassunggebenden Landesversammlung Baden-Württemberg und von 1953 bis 1957 Bundestagsabgeordneter für den GB/BHE, dessen Fraktion er 1956/57 führte, nachdem er bereits seit 1955 stv. Fraktionsvorsitzender gewesen war. Von 1953 bis 1957 war er außerdem stv. Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Kulturpolitik.
Der ehemalige DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf behauptete in seinen Memoiren Spionagechef im geheimen Krieg, dass Feller Kontakte zum DDR-Auslandsnachrichtendienst hatte: Bei diesen Kontakten vermengte sich der nachrichtendienstliche Aspekt mit dem Interesse, Einfluss zu nehmen. (Seite 163)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feller, Erwin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (GB/BHE), MdB |
| GEBURTSDATUM | 8. Februar 1911 |
| GEBURTSORT | Straßburg, Elsass |
| STERBEDATUM | 29. November 1991 |
| STERBEORT | Heidelberg |