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Esebeck

Dieser Artikel behandelt den Stadtbezirk von Göttingen, für weitere Bedeutungen siehe Esebeck (Begriffsklärung).
Esebeck
Koordinaten: 51° 34′ N, 9° 51′ O51.5639119.844251240Koordinaten: 51° 33′ 50″ N, 9° 50′ 39″ O
Höhe: 240–270 m ü. NN
Fläche: 5,83 km²
Einwohner: 619 (2010)
Eingemeindung: 1973
Postleitzahl: 37079
Vorwahl: 0551
Karte

Esebeck im Stadtgebiet von Göttingen

Esebeck ist der nordwestlichste Stadtbezirk der Universitätsstadt Göttingen und bildet gemeinsam mit Elliehausen eine Ortschaft. In der Vita Meinwerci wurde im Jahr 1036 erstmals ein Ort namens Asbiki urkundlich erwähnt. Ob es sich dabei um Esebeck oder um Esbeck bei Lippstadt handelt, wird unterschiedlich bewertet. Eine weitere urkundliche Erwähnung findet sich in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Esebeke im Mainzer Urkundenbuch.[1] Für das 13. Jahrhundert ist Besitz der Grafen von Dassel in Esebeck beurkundet, den sie 1279 an die Herren von Rosdorf verkauften[2]. Bis zur Gemeindegebietsreform 1973 blieb Esebeck selbstständig, seither gehört es als Stadtteil zu Göttingen. Heute ist der Ort vor allem eine Wohngemeinde mit einigen landwirtschaftlichen Betrieben.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner[3]
1980 544
1990 595
1995 654
2002 631
2009 616

Weblinks

Einzelnachweise

  1.  Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen. In: Jürgen Udolph (Hrsg.): Niedersächsisches Ortsnamensbuch (NOB). Teil IV, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2003, ISBN 3-89534-494-X, S. 136ff.</span>
  2. Dietrich Denecke, Helga-Maria Kühn (Hg.): Göttingen, Von den Anfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges, Vandenhoek & Ruprecht, Göttingen 1987, S. 27
  3. Daten zur Bevölkerung von Esebeck bei GÖSIS
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