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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt an der Waldnaab | |
| Höhe: | 516 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,24 km² | |
| Einwohner: |
2.848 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92693 | |
| Vorwahl: | 09653 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 118 | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Markt Eslarn Marktplatz 1 92693 Eslarn | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reiner Gäbl (SPD) | |
| Lage des Marktes Eslarn im Landkreis Neustadt an der Waldnaab | ||
Eslarn (oberpfälzisch: "Isling") ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und staatlich anerkannter Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
Eslarn liegt in der Planungsregion Oberpfalz-Nord.
Eslarn gilt aufgrund seiner ruhigen Umgebung als Erholungsort, der auch verschiedene Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bietet. Dazu zählt vor allem die am Ortsrand gelegene Freizeitanlage Atzmannsee.
Die politische Gemeinde Eslarn hat 26 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt folgende Gemarkungen: Burkhardsrieth, Eslarn, Gmeinsrieth, Heumaden, Pfrentsch.
Eslarn kann aufgrund seiner ersten urkundliche Erwähnung im Jahre 1240 auf eine über 750 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Es besaß schon Ende des 15. Jahrhunderts das Marktrecht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten. Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz bestätigte 1598 die Marktrechte und verlieh ein Wappen. Seit 1613 wird der Ort als Markt bezeichnet. Er gehörte später zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Treswitz des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. Im 19. und 20. Jahrhundert war Eslarn namensgebend für den Eslarner Bockl, die Bahnstrecke von Eslarn nach Neustadt an der Waldnaab.
Bürgermeister ist Reiner Gäbl (SPD). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Georg Hansl (CSU) und 2008 wiedergewählt.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 994.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 189.000 Euro.
Blasonierung: In Blau ein silberner Balken; oben ein wachsender, rot bewehrter goldener Löwe, unten ein waagrechter silberner Fisch.
Das Wappen ist seit 1598 bekannt.
Eslarn feiert alle fünf Jahre das traditionelle Heimatfest. 1995 wurde das etwa zehn Tage dauernde Fest zum 20. Mal veranstaltet.[3] Ein Höhepunkt ist der Festumzug mit zahlreichen Vereinen aus Eslarn und Umgebung sowie den Heimatvereinen von Eslarnern in der Fremde.
Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1681 bis 1687 erbaut und 1910 erweitert. Der fast 50 Meter hohe Turm trägt eine Zwiebelkuppel. Der Gnadenaltar um 1700 birgt eine gotische Marienstatue. Ebenfalls um 1700 entstand eine Rosenkranzmadonna, die Rokokokanzel 1759 und der Orgelprospekt 1757 wurden geschaffen.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 496 und im Bereich Handel und Verkehr 61 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 92 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1021. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 16 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 97 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2123 Hektar, davon waren 1102 Hektar Ackerfläche und 1019 Hektar Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Altenstadt a.d.Waldnaab | Bechtsrieth | Eschenbach i.d.OPf. | Eslarn | Etzenricht | Floß | Flossenbürg | Georgenberg | Grafenwöhr | Irchenrieth | Kirchendemenreuth | Kirchenthumbach | Kohlberg | Leuchtenberg | Luhe-Wildenau | Mantel | Moosbach | Neustadt am Kulm | Neustadt a.d.Waldnaab | Parkstein | Pirk | Pleystein | Pressath | Püchersreuth | Schirmitz | Schlammersdorf | Schwarzenbach | Speinshart | Störnstein | Tännesberg | Theisseil | Trabitz | Vohenstrauß | Vorbach | Waidhaus | Waldthurn | Weiherhammer | Windischeschenbach