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| Esowatch | |
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| http://esowatch.com | |
| Motto | Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme |
| Kommerziell | nein |
| Beschreibung | Wiki mit geschlossenem Autorenkreis |
| Sprachen | deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, niederländisch, polnisch, russisch |
Esowatch.com (eigene Schreibweise: EsoWatch) ist ein 2007 ins Leben gerufenes Internet-Projekt, das Themen aus den Bereichen Esoterik, Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftliche Heilmethoden in der Alternativmedizin aufgreift und kritisiert.[1] Das Angebot besteht aus einem Internetlexikon, einem Blog und einem Diskussionsforum. Esowatch verwendet für die lexikalische Darstellung der Beiträge die MediaWiki-Software. Der überwiegende Teil der Texte des Internetlexikons ist in deutscher Sprache verfasst.
Inhaltsverzeichnis |
Die Autoren agieren ausschließlich unter Pseudonymen, die Betreiber sind unbekannt. Die Domain wurde über eine Firma in Hong Kong registriert. Das anonyme Auftreten wird mit Erfahrungen von identifizierbaren Kritikern der Esoterikszene gerechtfertigt.[2] Neue Autoren werden erst auf Anfrage und nach der Überprüfung ihrer rational-skeptischen Einstellung als Wiki-Autoren zugelassen.[3][4]
Das Wiki von Esowatch führte insbesondere in diversen Blogs und Webseiten der Esoterikszene zu scharfen Reaktionen. Kritisiert wurde, dass Esowatch kein dem deutschen Recht genügendes Impressum habe und dass einzelne Personen verleumdet würden.[5] Nach Darstellung der Gegner des Wikis entzögen sich die Autoren durch ihre Anonymität der juristischen Verantwortung für ihre Inhalte. Zu den in der Szene immer wieder geäußerten Behauptungen, dass gegen das anonyme Portal juristisch ermittelt werde, recherchierte die Südwestpresse im Juni 2011 und entkräftete diesbezügliche Vorwürfe.[6]
Das Online-Magazin Telepolis berichtete 2008 über die Aufklärungsarbeit von Esowatch.[4] Im Jahr 2009 berichtete der Berliner Kurier positiv über Esowatch.[7] 2010 wurde in der Computerzeitschrift c't unter der Rubrik „Websites aktuell“ Esowatch vorgestellt mit dem Hinweis,[8] Esowatch widme sich der Aufklärung[9] und die Einträge im Lexikon seien umfangreich bequellt und stellten eine "Fundgrube für naturwissenschaftlich haltbare Argumente" dar.[8] Das Printmedium Zeit Wissen veröffentlichte in seiner Ausgabe 4/2011 ein Dossier „Esoterik“ und bezog sich im Artikel Der akademische Geist, der das Phänomen esoterischer Forschungs-und Lehrinhalte an Universitäten thematisiert, ausdrücklich auf „das Internetprojekt esowatch.com“.[10]
Esowatch-Beiträge wurden in den Medien[11][12][13][14][15][16] und wissenschaftlichen Publikationen[17][18] wohlwollend zitiert. Das Verwaltungsgericht Saarlouis referenzierte die Website in einer Entscheidung zum Beihilferecht.[19] Die ausführliche Darstellung[20] des Regividerm-Skandals wurde in mehreren Blogs erwähnt.[21][22]
Weitere Blogbeiträge des Projektes wurden in den Medien ebenfalls rezipiert.[23][24]