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espero (Zeitschrift)

espero
Espero-logo.svg
Beschreibung libertäre Zeitschrift
Fachgebiet Anarchismus, Sozialismus
Sprache deutsch
Verlag Espero-verlag (Deutschland)
Erstausgabe 1994
Erscheinungsweise vierteljährlich
Verkaufte Auflage 400 Exemplare
Herausgeber Uwe Timm, Jochen Knoblauch
Weblink http://www.espero-versand.net
ISSN 1435-4640

espero ist eine Publikation für libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, erscheint seit März 1994 mindestens viermal im Jahr; in der Tradition von Max Stirner, John Henry Mackay und Kurt Zube versteht sich espero als Plattform des Individualanarchismus und setzt sich für eine undogmatische und herrschaftslose Gesellschaft ein.

Inhaltsverzeichnis

Gründung

Hervorgegangen ist das Forum für libertäres Gedankengut aus der Broschürenreihe Lernziel Anarchie (redigiert von Uwe Timm) und Zur Sache (redigiert von Kurt Zube) der früheren Mackay-Gesellschaft. Espero wurde von Jochen Knoblauch und Uwe Timm gegründet. Die Zeitschrift ist eine nonkonformistische Publikation und möchte Diskussionsspielraum bieten für alle Leser und Mitwirkenden, die unterschiedliche Meinungen tolerieren und ihre eigenen Anschauungen kompetent und sachlich zu vertreten suchen. espero hat eine kooperierende Redaktion in Australien, die von John (Jörn) Zube seit der Nr. 34 geleitet wird.

Inhalt

Espero[1]. bedeutet „Ich hoffe“, auf dieser Hoffnung aufbauend veröffentlicht diese alternative Zeitschrift seit rund 15 Jahren kontroverse Diskussionen über die Themen libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, über Staat und Politik, über die verschiedenen Herrschaftsformen und Herrschaftslosigkeit sowie alternative Formen des Zusammenlebens auf freiwilliger Basis. „Die in espero gegebenen Antworten und Anregungen zum Aufbau einer neuen Gesellschaftsform sind nur dann zu verstehen, wenn man den Blickwinkel ändert, will sagen: die politischen Einrichtungen schlicht als Dienstleistungseinrichtungen und den Bürger als souveräner Verbraucher...“ sieht [2]. Mit ihrem Plädoyer möchte die Zeitschrift gewaltlose Wege diskutieren die zu einer „staatsfreien Bürgergesellschaft“ führen könnten.

Themenausgaben und Autoren

Auswahl: Nr. 1, „Max Stirners Egoismus“; Nr. 3, „Der arbeitsfreie Mittwoch. Für eine planetare Alternative“; Nr. 4, „Was ist eigentlich Faschismus“; Nr. 8, „Die Ideenwelt des Anarchismus“; Nr. 9, „Das Gespenst des Individualismus“; Nr. 10, „Kein Landesverrat – Die Verfassung besitzt keine Autorität“ u.a.

Bisher mitarbeitende Autoren: Tristan Abromeit, Peter Bernhardi, Stefan Blankertz, Uwe Brodrecht, Isolde Brückner, Christian Butterbach, Helmut Creutz, Hans Jürgen Degen, Jörg Gude, Dietrich Eckhardt, Klaus Falke, Paul Jordens, Hubert Kennedy, Karl August Hansen, Markus Henning, Jochen Knoblauch, Jan Koch, Andre Lichtschlag, Wilfried Meyer, Thomas Müller, Musbe, p.m., Uwe Mischke, Werner Petschko, Harry Rosina, Rolf Raasch, Raimund Samsun, Jochen Schmück, Klaus Schnitt, Sabine Schulz, Gerhard Senft, Reinhold Straub, Andre Siegenthaler, Uwe Timm, John Zube und andere.

Literatur

  • Bernd Drücke: Zwischen Schreibtisch und Straßenschlacht? Anarchismus und libertäre Presse in Ost- und Westdeutschland. Verlag Klemm & Oelschläger, Ulm 1998. ISBN 3-932577-05-1 (Zur Geschichte von espero siehe insbesondere S. 455−458)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Espero im Archiv der Bibliothek der Freien
  2. ↑ Zitat aus Espero „Über uns“
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