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Südviertel | ||
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| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Fläche | 1,61 km² | |
| Einwohner | 10.857 (30. Sep. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte | 6743 Einwohner/km² | |
| Koordinaten | 51° 26′ 49″ N, 7° 0′ 36″ O51.44694444447.0198Koordinaten: 51° 26′ 49″ N, 7° 0′ 36″ O | |
| Höhe | 98 m | |
| Eingemeindung | 1901 | |
| Räumliche Zuordnung | ||
| Postleitzahlen | 45127, 45128, 45130 | |
| Stadtteilnummer | 05 | |
| Bezirk | Stadtbezirk I Stadtmitte/Frillendorf/Huttrop | |
| Bild | ||
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Südviertel von Osten: links RWE-Turm, Mitte hinten Kruppstraße 5 (RWE), davor Huyssenallee 2 (RWE), davor RellingHaus II (Evonik), rechts Postbank-Hochhaus, dahinter Thyssenhaus | ||
| Quelle: Statistik der Stadt Essen | ||
Der Stadtteil Südviertel der Stadt Essen bildet zusammen mit dem Westviertel, dem Nordviertel, dem Ostviertel, dem Südostviertel und dem Stadtkern die Stadtmitte.
Inhaltsverzeichnis |
Stärker als jedes andere Stadtviertel prägt das Südviertel mit seinen Bürohochhäusern die Skyline der Stadt Essen. Hier haben unter anderem die Evonik Industries AG (frühere RAG bzw. Ruhrkohle AG), die RWE AG, die Evonik Steag GmbH, die Hochtief AG, die MAN Ferrostaal AG und die Technologie-Sparte der ThyssenKrupp AG ihre Hauptverwaltungen.
Evonik hat seinen Hauptsitz im 1999 errichteten RellingHaus II. An dessen Stelle wurde 1997 der markante Backstein-Gebäudekomplex der Ruhrkohle AG aus dem Jahre 1949 abgerissen. An dessen alter Fassade war die Heilige Barbara als Schutzpatronin des Bergbaus in Form einer Natursteinplastik angebracht. Diese Plastik wurde erhalten und ist heute im Innenhof an der neuen Evonik-Konzernzentrale angebracht.
Des Weiteren haben, mit dem Regionalverband Ruhr, dem Ruhrverband, dem Lippeverband und der Emschergenossenschaft, wichtige, für das gesamte Ruhrgebiet zuständige Organisationen im Essener Südviertel ihren Sitz. Das von Wilhelm Kreis entworfene und 1910 fertiggestellte Gebäude der Emschergenossenschaft wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und dann wiederaufgebaut. Der historische Sitzungssaal und der 37 Meter hohe Turm blieben jedoch nahezu verschont.
Außerdem sind am Essener Stadtgarten das Aalto-Theater und der Saalbau bzw. die Essener Philharmonie zu finden. Davon westlich verläuft die Huyssenalle, die als großzügig angelegter Boulevard den Stadtkern mit Rüttenscheid verbindet. Den Bereich der Huyssenalle, der bis zum Zweiten Weltkrieg mit dem Umkreis des Stadtgartens Essens gehobenes Wohngebiet war, schenkte Heinrich Arnold Huyssen, Industrieller und ehemaliger Bürgermeister, der Stadt. Durch einen Bombenangriff im März 1945 wurde auch dieser Bereich der Stadt nahezu völlig zerstört. Der Wiederaufbau nach anderen Gesichtspunkten ließ in den 1950er Jahren in dem ehemaligen Wohngebiet meist Bürogebäude entstehen.[1]
Des Weiteren ist im Südviertel das Folkwang-Museum beheimatet sowie angrenzend das neu aufgebaute Glückaufhaus, dessen Fassade denkmalgeschützt ist. Darin wurde 2009 das Filmstudio Glückauf aus den 1920er Jahren wiedereröffnet. Die ehemalige zentrale Eisenbahnverwaltung des Ruhrgebietes war seit 1898 im Direktionsgebäude am Bismarckplatz untergebracht. Nachdem es nach der Bahnreform 1994 leer stand, wird es seit Oktober 2010 von der Deutschen Bank genutzt, die dazu den Bürokomplex sanierte. Gegenüber, an der Kruppstraße wird das unter Denkmalschutz stehende Osram-Haus aus dem Jahre 1929 bis Ende 2012 zu einem Hotel umgestaltet.
Zu den weiterführenden Schule gehören an der Kruppstraße das 1956 gegründete Robert-Schumann-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung sowie das Hugo-Kükelhaus-Berufskolleg an der Gärtnerstraße.
Südlich der ehemaligen Luisenschule am Bismarckplatz, die zum Haus der Essener Geschichte umgebaut wurde, konnte im Oktober 2009 das Essener Stadtarchiv bezogen werden. Der Essener Architekt Frank Ahlbrecht entwarf das neue Magazin und verkleidete die gesamte Fassade mit COR-TEN-Stahl. Das bisher über das gesamte Stadtgebiet verteilte Archivgut der Stadt Essen wird nun hier zentral in insgesamt 17 Regalkilometern untergebracht.[2]
Saalbau: Sitz der Philharmonie
Sitz der Emschergenossenschaft
Sitz der ehemaligen Bundesbahndirektion, heute Deutsche Bank
Bezirk I: Stadtkern | Ostviertel | Nordviertel | Westviertel | Südviertel | Südostviertel | Huttrop | Frillendorf | Bezirk II: Bergerhausen | Rellinghausen | Rüttenscheid | Stadtwald | Bezirk III: Altendorf | Frohnhausen | Fulerum | Haarzopf | Holsterhausen | Margarethenhöhe | Bezirk IV: Bedingrade | Bergeborbeck | Bochold | Borbeck-Mitte | Dellwig | Frintrop | Gerschede | Schönebeck | Bezirk V: Altenessen | Karnap | Vogelheim | Bezirk VI: Katernberg | Schonnebeck | Stoppenberg | Bezirk VII: Freisenbruch | Horst | Kray | Leithe | Steele | Bezirk VIII: Burgaltendorf | Byfang | Heisingen | Kupferdreh | Überruhr | Bezirk IX: Bredeney | Fischlaken | Heidhausen | Kettwig | Schuir | Werden